Der „relativistische“ Doppler-Effekt   –    klassische Erklärung.


Lothar Pernes                                                                                             15. Februar 2019                                                                                     Letztes Update am 03.03.2019

                                                                                                 


Seit hundert Jahren wird für die Lichtgeschwindigkeit und die Lichtausbreitung die absurd-verrückte Spezielle Relativitätstheorie herangezogen, obwohl sie der klassischen Physik und jeder Logik widerspricht. Diese physikalische Absonderlichkeit konnte nur deshalb bisher bestehen, weil die beiden klassischen Theorien der Lichtausbreitung, die Emissionstheorie und die Äthertheorie, jede für sich allein, nicht in allen Details ausreichend funktionierten.


Diese beiden klassischen Theorien schließen sich nicht gegenseitig aus und widersprechen sich deshalb auch nicht, da neben einer mediumspezifischen Weiterleitung einer Welle auch eine ballistische Fortbewegung eines Lichtteilchens angenommen werden kann, wie der bekannte Welle-Teilchen-Dualismus zeigt.


Eine Kombination beider klassischer Theorien ist deshalb physikalisch möglich und sogar plausibel.


Geht man deshalb davon aus, wie es auch die kopernikanisch-neuen astronomischen Erkenntnisse hier auf dieser Homepage beweisen, daß für die Lichtausbreitung eine Kombination beider klassischen Theorien gilt, also sozusagen eine zwischen beiden Theorien liegende Lichtausbreitung erfolgt, ergibt sich folgende Überlegung hinsichtlich des Doppler-Effekts bei elektromagnetischen Wellen:


Man nehme den Doppler-Effekt gemäß Emissionstheorie:

fe(weg)=fs*(1-v/c)=fs*a1  bzw.  fe(her)=fs*(1+v/c)=fs*a2


und den Doppler-Effekt gemäß Äthertheorie bei mit v bewegter Quelle:

fe(weg)=fs/(1+v/c)=fs*b1  bzw.  fe(her)=fs/(1-v/c)=fs*b2


Wie ersichtlich unterscheiden sich die beiden Effekte nur in den jeweiligen Faktoren a und b.

Das heißt, eine Kombination oder Zwischenlösung zwischen den beiden Doppler-Effekten müßte, nach Adam Riese, als Faktor nicht das arithmetische Mittel (a+b)/2, sondern das geometrische Mittel Wurzel(a mal b) haben.


kursiver Text ist update vom 3.3.2019


Danach ergibt sich der Doppler-Effekt bei elektromagnetischen Wellen aus der physikalisch plausiblen Kombination der beiden klassischen Theorien (Emissionstheorie und Äthertheorie) als das geometrische Mittel der theoretischen Doppler-Effekte beider Theorien, wobei (im Umfeld der Quelle) stets der Ätherdoppler bei bewegter Quelle gilt, auch bei bewegtem Empfänger.

Die Formeln ergeben sich damit zu

 

fe(weg)=fs*sqrt((1-v/c)/(1+v/c))     bzw.     fe(her)=fs*sqrt((1+v/c)/(1-v/c))


Diese Formeln wurden mit einer Abweichung von nur 10^-8 experimentell bestätigt.


Diese Formeln des „klassischen“ Doppler-Effekts, die gleich sind wie die Formeln des angeblichen „relativistischen“ Doppler-Effekts, sind wie folgt zu interpretieren:


Das „Äther“-Medium hat die physikalisch plausible Eigenschaft, elektromagnetische Wellen sowohl nach ballistischen als auch nach mediumspezifischen Gesetzen weiterzuleiten, wobei im Umfeld der Quelle die Wellen die Geschwindigkeit c in Bezug zur Quelle besitzen, und c±v in Bezug zum „Äther“-Medium, wenn v die Geschwindigkeit der Quelle in Bezug zum „Äther“-Medium ist.

Danach gilt (im Umfeld der Quelle) für die Lichtgeschwindigkeit LG die Formel:

LG=c±v in Bezug zum „Äther“-Medium.

Und für den hierbei auftretenden Dopplereffekt gilt das geometrische Mittel aus dem ballistischen und dem mediumspezifischen Doppler.


kursiver Text ist update vom 3.3.2019


Bei mit v (gegenüber der ruhenden Quelle) bewegtem Empfänger gelten die Dopplereffekte spiegelbildlich zur Situation bei bewegter Quelle. Das heißt, egal ob die Quelle bewegt ist oder der Empfänger, es gelten stets die Doppler-Formeln wie bei bewegter Quelle.


Begründung:

Natürlich muß in einer Kombination von Emissionstheorie und Äthertheorie dem „Äther“-Medium eine spezielle Eigenschaft (eventuell postulativ) zugestanden werden, nach der es im Umfeld der Quelle die Wellen hauptsächlich nur ballistisch weiterleitet. In diesem Bereich ist also der Bewegungszustand des „Äther“-Mediums noch völlig unwesentlich. Findet der Empfang der Wellen noch in diesem Bereich statt, ergibt sich der Ätherdoppler bei bewegtem Empfänger wie bei bewegter Quelle, da es in diesem Bereich nur auf die Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Empfänger ankommt, bzw. auf die ballistische Lichtgeschwindigkeit LG=c±v, und der Bewegungszustand des Mediums dabei noch keine Rolle spielt. Dies ist auch der Grund für die bisherige „Unauffindbarkeit“ des „Äther“-Mediums. (Inzwischen läßt er sich aber anhand der Lösung des Flyby-Rätsels nachweisen.)


Dieses „Äther“-Medium leitet also in diesem Bereich „eigenartigerweise“ ballistisch weiter, und der Ätherdoppler bei bewegtem Empfänger hat in diesem Bereich eben ebenfalls „eigenartigerweise“ die gleiche Größe wie bei bewegter Quelle.


Diese speziellen Eigenschaften des „Äther“-Mediums müssen natürlich bei einer Kombination von Emissionstheorie und Äthertheorie über die üblichen Eigenschaften eines Wellenmediums mehr oder weniger weit hinausgehen. Die Gleichheit des Ätherdopplers bei bewegtem Empfänger (im Nahbereich der Quelle) mit demjenigen bei bewegter Quelle wegen gleicher Unabhängigkeit von der Geschwindigkeit des Mediums ist deshalb im Rahmen dieser Kombination kein Widerspruch zur Äthertheorie, sondern ein Hinweis erstens auf die besonderen Eigenschaften dieses ansonsten unbekannten „Äther“-Mediums, und zweitens darauf, daß die bisherige Äthertheorie, insbesondere wegen der nun ballistischen Weiterleitung im Umfeld der Quelle, nicht mehr komplett auf dieses in einer Kombination befindliche „Äther“-Medium übertragen werden darf. Die Gleichheit des Ätherdopplers bei bewegtem Empfänger (im Umfeld der Quelle) mit demjenigen bei bewegter Quelle ist eine Konsequenz der ballistischen Weiterleitung, und ebenso von der alten Äthertheorie abweichend wie eben die ballistische Weiterleitung.


Die ballistische Weiterleitung kann hierbei als Folge einer nicht eng begrenzten, sondern weitgehend flexiblen „mediumspezifischen“ Weiterleitung des „Äther“-Mediums erklärt werden, welche insbesondere geringe Abweichungen vom Sollwert toleriert und nur schwach und nur langsam korrigiert, was auf elektromagnetische Induktion hinweist.

Dieses Verhalten des „Äther“-Mediums ist anhand der spektroskopischen „Doppel“-Sterne und der kosmischen Rotverschiebung eindrucksvoll zu bestätigen (Siehe: „Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie“).

Diese einfache Zurückführung der ballistischen Weiterleitung auf eine flexible mediumspezifische Weiterleitung zeigt die physikalische Plausibilität einer Kombination von Emissionstheorie und Äthertheorie.


Die Lichtgeschwindigkeit LG= c±v richtet sich demnach nach der klassischen Geschwindigkeitsaddition. Diese Formel LG= c±v ist bereits die Kombination von ballistischer und mediumspezifischer Weiterleitung. Eine Mittelbildung, wie beim Dopplereffekt aus ballistischem und mediumspezifischem Doppler, ist deshalb bei der Lichtgeschwindigkeit nicht mehr erforderlich.


Die Weiterleitung im Umfeld der Quelle erfolgt also nach physikalischen Gesetzen, welche von der klassischen Physik bestimmt sind, insbesondere nach der klassischen Geschwindigkeitsaddition von Galilei gemäß Emissionstheorie und Äthertheorie, wobei die Wurzel beim Doppler eine Bestätigung ist für das Wirken eines geometrischen Mittels zwischen diesen beiden Theorien.


In dieser Herleitung ist nirgends auch nur die Spur einer Zeitdilatation oder einer sonstigen relativistischen Perversion gegen die klassische Physik zu finden oder gar erforderlich.


Zudem bestätigen sich diese Herleitung und die kopernikanisch-neuen astronomischen Erkenntnisse, denen ebenfalls eine Kombination der beiden klassischen Theorien zugrunde liegt, gegenseitig.

  


kursiver Text ist update vom 3.3.2019


Diese klassische Erklärung des angeblich „relativistischen“ Dopplereffekts widerspricht nirgends der Logik und der klassischen Physik, und es müssen nicht die fundamentalsten Bestandteile der klassischen Physik über Bord geworfen werden, wie das bei der Herleitung der relativistischen Erklärung der Fall ist.

Es muß lediglich eine spezielle, physikalisch plausible Erweiterung des Äthers auf eine ballistische Weiterleitung elektromagnetischer Wellen im Umfeld der Quelle angenommen oder postuliert werden. Diese Annahme wird auch durch kopernikanisch-neue Erkenntnisse in der Astronomie bestätigt, welche auch das Urknall-Weltbild widerlegen.


Insofern ist diese klassische Erklärung des elektromagnetischen Dopplers als geometrisches Mittel zwischen Emissionsdoppler und Ätherdoppler logisch, einfach und auf den Fundamenten der Physik beruhend.


Der Unterschied zwischen der klassischen und der relativistischen Erklärung dieser beiden Doppler-Formeln besteht darin, daß es bei der klassischen Erklärung nur einer physikalisch plausiblen Kombination klassischer Komponenten (Emissionstheorie und Äthertheorie) in der Form eines geometrischen Mittels bedarf, während bei der relativistischen Erklärung auf geradezu perverse Weise die fundamentalsten Bestandteile der klassischen Physik, nämlich absolute Zeit, absoluter Raum und absolute Masse über Bord geworfen werden müssen, ein komplexer Hokuspokus von Zeitdilatation, Längenkontraktion, Relativitäten und Minkowskizeugs veranstaltet werden muß, und zudem auch noch riesige astronomische Probleme (Urknall, Expansion, Quasare, Pulsare usw.) mitgeschleppt werden müssen.


Der Unterschied zeigt, daß die relativistische Erklärung kompletter Schwachsinn war und ist. Damit stürzt nun das relativistische Epizykel-System vollends in sich zusammen.