Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist: LG=c±v  

und 

die Erde führt ein mitrotierendes Medium mit sich

 

        

Lothar Pernes                                                                                                        29. April 2013

                                                                                Letztes Update am 30.12.2018


In den letzten Jahren haben sich einige wissenschaftliche Institutionen und Publikationen mit der bislang unerklärlichen Flyby-Anomalie beschäftigt. Dabei gab es auch Versuche, diese Anomalie auf Mängel in der Newtonschen Himmelsmechanik zurückzuführen. Davon aber, daß die Flyby-Anomalie einfach nur darauf beruhen könnte, daß die Relativitätstheorien falsch sind, und die Lichtgeschwindigkeit nicht relativistisch invariant ist, hat man natürlich nichts gehört.

Stets wurde der Fehler bei Newton gesucht, und wenn dabei sogar von dem Erfordernis einer "neuen Physik" zur Lösung des Problems die Rede war, dann natürlich in dem Sinne, daß die klassische Physik schon durch die Relativitätstheorien überholt worden sei, und deshalb die Lösung bei den Relativitätstheorien oder gar jenseits dieser zu suchen sei.

Nun aber gibt es diese "neue Physik" tatsächlich, nur sieht sie jetzt doch etwas anders aus, als es die Relativisten gern gehabt hätten. Denn die hier vorgelegte Flyby-Lösung zeigt, daß die Relativitätstheorien nicht nur überholt, sondern von vornherein falsch sind.

Wir müssen also, statt noch weiter über diese falschen Relativitätstheorien hinaus, wieder zurück bis vor diese unseligen Relativitätstheorien. Also zurück zur Emissionstheorie und zur Äthertheorie. Dort finden wir eine bis heute unbeachtet gebliebene Kombination aus diesen beiden Theorien, welche all die Probleme löst, die zur Nicht-Weiterverfolgung dieser beiden Theorien geführt haben, also beispielsweise das Problem mit den spektroskopischen "Doppel"-Sternen de Sitters bei der Emissionstheorie.  

Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist nämlich, daß sich die Lichtgeschwindigkeit LG eben nicht nach der absurd-unlogischen relativistischen Invarianz von c richtet, sondern nach der Logik der klassischen Physik von Galilei und Newton, nämlich nach LG=c±v.  

Mithilfe dieser klassischen Geschwindigkeitsaddition LG=c±v, und natürlich mithilfe der Logik und weiterer Anwendungen der klassischen Physik, welche in der modernen Physik schon längst als "widerlegt" gelten und ad acta gelegt worden sind, also hier insbesondere mithilfe der Emissionstheorie und einem mitgeführten und mitrotierenden Medium für elektromagnetische Wellen, kann man aber die Flyby-Anomalie nicht nur erklären, sondern auch qualitativ und quantitativ in physikalisch-logisch-zwingender Weise erfassen.  

Und dabei kommt man dann trotz ziemlich kompliziert-komplexer Zusammenhänge auf eine überaschend einfache und schöne Formel, deren Ergebnisse mit den gemessenen Werten der Flyby-Anomalie perfekt übereinstimmen. Die Formel heißt  

 

"RG" = [ ± v*vm/c – b*D/(2π)] * sinβ*sinγ

   

und wird hier später näher erklärt.   


(Anmerkung: Dies ist die ursprüngliche Formel. Der nachträglich eingefügte Faktor 1/cosβ wurde wieder entfernt. Das Reduktionsglied -b*D/(2π) wird hier später durch einen Reduktionsfaktor direkt bei vm ersetzt.)


Die qualitative und quantitative Herleitung der Flyby-Formel erfordert natürlich ein erhebliches intellektuelles Niveau und eine klare Logik. Beides kann man von Physikern nicht erwarten, welche die schon vom Postulat her unlogischen Relativitätstheorien geschluckt haben und sie sogar für den Inbegriff der Genialität halten. Dagegen kann man von den relativistischen Physikern absolute Ignoranz und Zensur mittels Peer-Review und Medienkontrolle erwarten, wenn sie ihre Positionen gefährdet sehen.

Beispielsweise wird seit fast 30 Jahren der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, welcher die kosmische Rotverschiebung erklärt und den Urknall samt Relativitätstheorien als kompletten Blödsinn nachweist, von der relativistischen Vereinigung in der Wissenschaft blockiert und der Wissenschaft vorenthalten.

Es muß dieses Beispiel hier unbedingt erwähnt werden, weil eben dieser Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie nun auch zur Lösung des Flyby-Rätsels führt und geführt hat. Es ist also hier nicht nur die Lösung des Flyby-Rätsels darzustellen, sondern zugleich ist auch zu verhindern, daß, wie schon beim Delta-Lambda-Effekt, diese Darstellung in der Wissenschaft blockiert werden kann, umso mehr, als nun durch die Lösung des Flyby-Rätsels auch die fast dreißigjährige Unterdrückung und Vertuschung des Delta-Lambda-Effekts durch eine regelrecht kriminelle relativistische Vereinigung in der Wissenschaft ans Licht kommt.  

Die hier erfolgende Darstellung der Lösung des Flyby-Rätsels kann sich also nicht nur auf die physikalische Herleitung der Flyby-Formel beschränken, sondern muß dabei auch den derzeitigen Zustand der Wissenschaft berücksichtigen.

Bei der Lösung des Flyby-Rätsels ist sogar in erster Linie und zuallererst zu erklären, weshalb dieses Rätsel bisher nicht gelöst werden konnte, und weshalb der Wissenschaft der diesem Rätsel zugrunde liegende Delta-Lambda-Effekt fast dreißig Jahre lang vorenthalten worden ist.

Man kann die Flyby-Formel aus einem physikalischen Effekt nämlich nur verständlich herleiten, wenn dieser Effekt begriffen worden ist. So wie es aussieht, ist der Delta-Lambda-Effekt in der Wissenschaft noch nicht einmal bekannt. Noch besser, so wie es aussieht, ist noch nicht einmal die dem Delta-Lambda-Effekt zugrundeliegende Emissionstheorie als Grundlage erlaubt, da sie seit 1913 als von de Sitter widerlegt gilt. Und es genügt deshalb die simple Behauptung eines relativistischen Scharlatans in einem Einstein-Institut, daß die Emissionstheorie mit LG=c±v seit 1913 von de Sitter widerlegt ist, um die Herleitung der Flyby-Formel von vornherein als falsch und wertlos zu diffamieren. Daß wiederum die de Sittersche "Widerlegung" von 1913 seit 1985 mit dem Delta-Lambda-Effekt widerlegt worden ist, wird der relativistische Physiker natürlich verschweigen.

Die nun bald hundertjährige Erfolgsgeschichte der angeblich genialen und angeblich bestens bestätigten Relativitätstheorien, welche nun durch die Lösung des Flyby-Rätsels als absurd-unlogisch und als völlig falscher Weg entlarvt werden, bedarf natürlich hier auch einer Erklärung, wenn diese Erfolgsgeschichte und die "Bestätigungen" nicht als Argument gegen die Flyby-Lösung gelten können sollen.

Hierzu gibt uns die Literatur ein vorzügliches Beispiel, welches diese Erfolgsgeschichte ganz einfach erklärt. Es ist das bekannte Märchen von "Des Kaisers neue Kleider". Es ist bekannt, daß den Relativitätstheorien ein absurd-unlogisches Postulat von der absoluten Invarianz der Lichtgeschwindigkeit gegenüber jedem beliebig bewegten Beobachter zugrunde liegt. Um die Lichtgeschwindigkeit absolut invariant halten zu können, müssen Länge, Zeit und Masse von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängig gemacht werden. Total verrückt, aber gerade diese Unlogik wurde zum Inbegriff der Genialität erklärt, und wer die Unlogik nicht schluckte, war einfach nur zu dumm, es zu begreifen. Das ist genau das Konzept der Betrüger in dem Märchen von "des Kaisers neue Kleider". Wenn es erst mal gegriffen hat, läuft es ganz von selbst. Jeder kleine oder große Hofdiener in der Wissenschaft ist nun seit bald hundert Jahren gezwungen, den unsichtbaren relativistischen Stoff in höchsten Tönen ob seiner Herrlichkeit zu lobpreisen, um sich nicht als dumm zu outen. Wer dies nicht tut, kann seine Karriere als Wissenschaftler vergessen. Dieses relativistische Schwindel-System ist natürlich sehr erfolgreich, von daher also die Erfolgsgeschichte und die zahlreichen Lobpreisungen und "Bestätigungen".    

Es war nur eine Frage der Zeit, bis der relativistische Schwindel auffliegen würde, und zwar dann, wenn es ein physikalisches Problem mit dieser Invarianz der Lichtgeschwindigkeit geben würde – und wenn die Lösung des Problems dann  den "unsichtbaren Stoff" der Relativitätstheorien entlarven würde.

Die Flyby-Anomalie ist genau dieses Problem, und die Flyby-Formel ist die überzeugende Lösung, welche nun den "unsichtbaren Stoff" der Relativisten entlarvt. Wie ersichtlich, ist der derzeitige Stand und Zustand der Wissenschaft mit seit hundert Jahren relativistischer Irreführung nicht nur ein erheblicher Teil des Problems der Flyby-Anomalie, sondern vor allem auch ein ganz wesentlicher Teil des Problems, die Lösung des Flyby-Rätsels diametral gegen diese relativistisch geprägte, beherrschte und systematisch relativistisch-verblödete Physik verständlich und begreifbar darzulegen.  

Es führt deshalb hier kein Weg daran vorbei, vor der etwas anspruchsvollen Herleitung der Flyby-Formel erst mal durch Vorlegen der fertigen Formel und ihrer Ergebnisse ein nicht mehr einfach zu ignorierendes, sehr einfach zu prüfendes und sehr überzeugendes Argument auf den Tisch zu legen, das von jedermann zu begreifen ist, insbesondere von jedem aufgeweckten Schüler und Studenten, und auch von jedem Redakteur und von jedem Leser. Die komplexe theoretische Abhandlung mit einer etwas komplizierten Herleitung ist hierzu ungeeignet. Allein die Formel und deren überzeugende Ergebnisse werden das Interesse und den Verstand soweit wecken, vielleicht sogar bei dem einen oder anderen der relativistischen Physiker, daß die allfälligen Behauptungen der relativistischen Scharlatane, die sich in den obersten Etagen der Wissenschaft eingerichtet haben, als offensichtlich falsch erkennbar werden.

Freilich besteht dann immer noch keine Gewähr, daß dieses Argument auch in seiner ganzen Tragweite begriffen wird, aber immerhin dürfte es den Relativisten schwerfallen, ein solch interessantes und überzeugendes Argument wie die Flyby-Formel einfach totzuschweigen, wie es ihre bisherige Methode gegenüber den die Relativitätstheorien als falsch entlarvenden neuen Erkenntnissen ist. 

Deshalb also stelle ich nun hier erstmal die bereits fertig hergeleitete Flyby-Formel an den Anfang, verbunden eben mit einer klaren und deutlichen Ansage darüber, weshalb das Flyby-Problem entstanden ist, und bisher nicht gelöst werden konnte, und weshalb es triftige Gründe gibt, daß es nicht gelöst werden soll und darf, wenn die Lösung die Position der Relativisten in der Wissenschaft gefährdet.

Ich behalte mir vor, die anschließend folgende Herleitung der Formel erst dann zu beginnen, wenn ausreichende Sicherheit dafür gegeben ist, daß die Formel und die Herleitung nicht mehr von den Relativisten unterdrückt und unterschlagen und der Wissenschaft vorenthalten werden können, wie es beim Delta-Lambda-Effekt geschehen  ist.
Das setzt voraus, daß die Physiker ihre Hausaufgaben hinsichtlich des Delta-Lambda-Effekts gemacht haben. Das heißt, ich werde den zweiten und noch besseren Trumpf mit der Herleitung erst auf den Tisch legen, wenn keine relativistischen Hütchen- und Falschspieler mehr am Tisch sitzen, wenn also der erste Trumpf mit der Flyby-Formel entsprechend anerkannt worden ist. Ansonsten liefere ich noch den Relativisten frei Haus jene für sie gefährlichen wissenschaftlichen neuen Erkenntnisse, zu denen sie dann nur noch der Wissenschaft den Zugang verwehren müssen, um ihren Schwindel weiterbetreiben zu können.  

Falls nun einer von den relativistischen Physikern denken sollte – ich sagte falls, weil ich da eben meine Zweifel habe –, also falls nun einer von diesen relativistischen Physikern tatsächlich denken sollte, daß ich die Formel gar nicht herleiten könne, so will ich hier ausdrücklich darauf hinweisen, daß man diese Formel gar nicht zufällig durch Probieren finden kann, sonst hätte man sie sicher schon gefunden.

Ich wette sogar, daß die heutigen Physiker diese Formel nicht einmal dann herleiten können, wenn sie ihnen, wie hier erfolgend, explizit vorgelegt wird mitsamt der Angabe der physikalischen Ursachen und Wirkungen, aus denen dann die Formel hergeleitet werden kann.

Und ich kann auch gern nochmal versichern, daß ich den Herleitungs-Trumpf auf den Tisch legen werde – wenn sichergestellt ist, daß um den Tisch keine relativistischen Hütchen- und Falschspieler mehr sitzen.

Und dann muß ich noch extra darauf hinweisen, weil von den heutigen Physikern nicht unbedingt erwartet werden kann, das selbständig zu erkennen, daß die Flyby-Formel keinen einzigen an die Beobachtungen anpaßbaren Proportionalitätsfaktor besitzt, was den direkten naturgesetzlichen und naturgesetzlich richtigen Zusammenhang der Parameter in der Formel bestätigt.

Ohne physikalisch-logisch-richtige Herleitung ist diese Formel nicht zu finden. Das heißt insbesondere, ohne den Delta-Lambda-Effekt ist diese Formel nicht zu finden, und sie wurde auch bisher nicht gefunden, trotz jahrelang angestrengter Suche durch findige Köpfe bei der NASA, der ESA und anderswo. 

Eigentlich ist es nur einem relativistischen Schwachkopf zuzutrauen, die Tragweite dieser Formel, ihren naturgesetzlichen Charakter und das offensichtliche Vorhandensein einer ihr zugrunde liegenden physikalisch-logischen Herleitung nicht zu erkennen.   

Wir beginnen also mit der Lösung des Flyby-Rätsels nicht mit der ziemlichen Grips verlangenden Herleitung aus der klassischen Physik, sondern erstmal mit der Vorlage des Ergebnisses in Gestalt einer relativ einfachen, aber überzeugenden Formel, eben um das Interesse und den Verstand zu wecken.

Hierbei ist nochmal ausdrücklich zu betonen, daß die vorgelegte Formel nicht durch Probieren und Zufall gefunden wurde, sondern qualitativ und quantitativ auf physikalisch-logischem Weg hergeleitet wurde, und zwar unter Annahme der Galilei-Addition LG=c±v und eines mitrotierenden Mediums, welches elektromagnetische Wellen mit derselben Geschwindigkeit weiterleitet, mit der sie in das Medium emittiert oder eingeleitet worden sind.

Und es wird ausdrücklich nochmal darauf hingewiesen, daß die Formel keinen einzigen an die Beobachtungen anpaßbaren Proportionalitätsfaktor enthält, was den direkten naturgesetzlichen und naturgesetzlich richtigen Zusammenhang der Parameter in der Formel bestätigt. 

Diese Flyby-Formel lautet wie folgt:  

 

"RG" = [ ± v*vm/c – b*D/(2π)] * sinβ*sinγ


(Anmerkung: Dies ist die ursprüngliche Formel. Der nachträglich eingefügte Faktor 1/cosβ wurde wieder entfernt. Das Reduktionsglied -b*D/(2π) wird hier später durch einen Reduktionsfaktor direkt bei vm ersetzt.)

 

Dabei ist:

b[m/s²]=6,67E-11*5,977E24/(H[m]+6367470)²

D[s] = H[m]/3E8[m/s]
β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2))]
γ = - arctan[(tg δi + tg δo)/(2*cos((αi – αo)/2))] 

Hierbei gilt 
"RG"[m/s] ist die scheinbare Radialgeschwindigkeit der Sonde im Perigee. 
± ist ein Richtungsfaktor. Plus bedeutet eine in Richtung Äquator laufende Sonde. Minus bedeutet eine in Richtung eines Pols laufende Sonde.
v[m/s] ist die Bahngeschwindigkeit der Flyby-Sonde im Perigee, bezogen auf den ruhenden Erdmittelpunkt.
vm[m/s] ist die Rotationsgeschwindigkeit des mit der Erde mitrotierenden Mediums am Ort der Flyby-Sonde im Pergiee, bezogen auf den ruhenden Erdmittelpunkt.
c = 3E8[m/s] ist die Emissionsgeschwindigkeit, mit der die Quelle elektromagnetische Wellen ins Medium emittiert. 
b[m/s²] ist die Gravitationsbeschleunigung am Ort der Flyby-Sonde im Perigee. Hierbei gilt die Formel b=G*M/r²=6,67E-11*5,977E24/(H[m]+6367470)².
D[s] ist die Lichtlaufzeit von der Sonde bis zum Beobachter. Hierbei gilt mit ausreichender Näherung D[s]= H/c = H[m]/3E8[m/s].
2π = 2*Pi = 2*3,14 = 6,28.

β ist der Winkel zwischen der Äquatorebene und der Hyperbel-Umlaufbahn-Ebene, gemessen in der senkrecht zur Äquatorebene stehenden und durch die beiden Rektaszensionspunkte gehenden Ebene, und es gilt die Formel
β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2))].

Der Winkel β ist nicht identisch mit dem Breitengrad-Winkel βbg im Perigee, also dem Winkel zwischen der Äquatorebene und der reellen Halbachse der Hyperbelbahn der Sonde.

 

γ ist der Winkel zwischen der Äquatorebene und der Hyperbel-Umlaufbahn-Ebene, gemessen in der senkrecht zur Äquatorebene stehenden und durch die Mitte zwischen den beiden Rektaszensionspunkten und durch den Erdmittelpunkt gehenden Ebene, und es gilt die Formel

γ = - arctan[(tg δi + tg δo)/(2*cos((αi – αo)/2))].
Der Winkel γ ist nicht identisch mit dem Winkel zwischen der Äquatorebene und der imaginären Halbachse der Hyperbelbahn der Sonde.


Hierbei ist
αi die Rektaszension der hereinkommenden, incoming (i) Asymptote,
αo die Rektaszension der hinauslaufenden, outgoing (o) Asymptote,
δi die Deklination der hereinkommenden, incoming (i) Asymptote,
δo die Deklination der hinauslaufenden, outgoing (o) Asymptote. 

Hierzu siehe nachfolgende Tabelle, in der alle für die Formel erforderlichen Parameter aufgelistet sind.

 


Die Rotationsgeschwindigkeit vm des Mediums am Ort der Sonde im Perigee ist natürlich abhängig von diesem Ort. Da das Medium nicht starr mit der Erde mitrotiert, und die Rotations-Geschwindigkeit nach außen zu geringer und schließlich irgendwo zu Null wird, ebenso in Polnähe, hat vm für jeden Flyby einen mehr oder weniger anderen Wert.  

Man kann jedoch in erster Näherung erstmal davon ausgehen, daß die Rotations-Geschwindigkeit des Mediums für alle bisherigen Flybys den gleichen Wert hat, und dieser Wert in etwa der Äquatorgeschwindigkeit entspricht. Diese ist 463 m/s.  

Wenn wir so für vm einen etwas kleineren Wert, z.B. vm=443 m/s für alle Flybys in die Formel einsetzen, erhalten wir folgende Ergebnisse:  

Sonde                Gemessen      Formelergebnis 
Galileo II         -4,6  ± 1,0         -4,55         
Near               13,46 ±0,01       13,57         
Galileo I          3,92 ± 0,3          3,62          
Cassini           -2      ± 1,0          -2,1          
Rosetta           1,8    ± 0,03         1,8          
Messenger     0,02 ± 0,01         0,05          


In der folgenden Excel-Tabelle wurden diese Berechnungen gemäß der Formel ausgeführt, und es ergibt sich sehr gute Übereinstimmung. Die dort noch in der plus/minus-Zeile enthaltene Regel wurde inzwischen ersetzt durch:

± ist ein Richtungsfaktor. Plus bedeutet eine in Richtung Äquator laufende Sonde. Minus bedeutet eine in Richtung eines Pols laufende Sonde.

Galileo II und Cassini haben eine in Richtung eines Pols zeigende Geschwindigkeitskomponente, deshalb gilt das Minuszeichen.

 

 

Wie ersichtlich, gibt es drei gute Gründe dafür, daß die hier vorgestellte Flyby-Formel den physikalischen Sachverhalt exakt darstellt. Obwohl wir hier 1. in erster Näherung und vereinfachend für alle Flybys denselben vm-Wert  vm=443[m/s] angesetzt haben, welcher 2. zudem der Erdrotation etwa 1:1 entspricht, und 3. keinen einzigen Proportionalitätsfaktor in der Formel haben, bekommen wir schon auf Anhieb sehr gut mit den Beobachtungen übereinstimmende Ergebnisse, wie sie besser gar nicht sein könnten.  

Nun kann man die Flyby-Formel umgekehrt auch zur Ermittlung der Rotationsgeschwindigkeit vm des Mediums am Ort der Sonde im Perigee verwenden.
Dann ergeben sich folgende vm (in Klammern der vm-Bereich entsprechend dem Bereich der Meß-Ungenauigkeit):  
Sonde           Gemessene "RG"    vm     vm-Bereich
Galileo II           -4,6   ± 1,0         447    (358   bis  537)           
Near                  13,46 ± 0,01       440    (439,8 bis 440,3)   
Galileo I             3,92 ± 0,3         473    (443    bis  500) 
Cassini              -2      ± 1,0          420    (180    bis   650)          
Rosetta              1,8   ± 0,03       443    (438     bis   447)          
Messenger       0,02 ± 0,01        301    (245     bis   360)             

Anhand dieser vm-Ergebnisse dürfte es relativ einfach sein, den Rotationszylinder des mitrotierenden Mediums näher zu erfassen. Der etwas aus der Rolle fallende Wert bei Messenger kann entweder auf einem sehr kleinen anderen Effekt von etwa -0,03 beruhen, so daß statt des Formelwerts von 0,05 nur 0,02 gemessen wird, oder aber der Rotationszylinder des Mediums hat einen relativ eng begrenzten Durchmesser, so daß am Ort des Messenger-Perigees eine schon erheblich geringere Rotationsgeschwindigkeit vm vorhanden ist. Ein Fehler in der Formel oder gar einen Widerspruch kann man daraus nicht ableiten.  


(Anmerkung: Der hier an dieser Stelle eingefügte Nachtrag vom 25.01.2014, mit dem in die Formel bei vm der Faktor 1/cosß eingefügt wurde, wurde mitsamt dem Faktor und den damit zusämmenhängenden Änderungen am 19.12.2018 wieder entfernt, nachdem sich im Zuge der Herleitung der Formel herausgestellt hat, daß die Einfügung dieses Faktors falsch ist. Der Fehler hat, da noch rechtzeitig bemerkt, keine Auswirkungen auf die Herleitung der Flyby-Lösung, und nur geringe quantitative Auswirkungen bei der bisherigen Berechnung der Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums, wie die erforderlichen Änderungen später zeigen. Es verringert sich lediglich die Reichweite der Rotationsmitführung an den Polen von ohnehin vorläufigen 2510 auf 2310 km, und die Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums vmä am Äquator muß von 384 auf 458 m/s heraufgesetzt werden.)


Die Flyby-Formel und deren Ergebnisse bestätigen somit die der Herleitung der Formel zugrunde liegende Annahme eines Mediums, welches die elektromagnetischen Wellen nach ihrer Emission in das Medium solange mit derselben Geschwindigkeit weiterleitet, mit der die Wellen ins Medium emittiert, eingeleitet oder weitergeleitet worden sind, bis sich diese Geschwindigkeit durch eine beschleunigende oder bremsende Wechselwirkung zwischen Welle und Medium an die spezifische Weiterleitungs-Geschwindigkeit des Mediums näher angepaßt hat. Dieser Prozess, der nichts anderes ist als die Herstellung eines Gleichgewichts bei der Wechselwirkung, benötigt wie jeder Prozess eine gewisse Zeit, die Lichtsekunden-Bruchteile bis Milliarden Lichtjahre betragen kann, je nach Geschwindigkeits-Differenz der LG zu c, wobei gilt, daß je kleiner die Differenz ist bzw. geworden ist, desto länger die Zeit.

Daraus ergibt sich auch mithilfe des Delta-Lambda-Effekts die kosmische Rotverschiebung. Ich habe diesen Sachverhalt bei der Herleitung des Delta-Lambda-Effekts bei den spektroskopischen "Doppel"-Sternen schon erklärt (siehe "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie oder: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte").

Also nicht nur die Relativitätstheorien, sondern auch der Urknall werden nun - nach anderen bereits erfolgten Widerlegungen – auch noch durch die Flyby-Formel widerlegt, denn sie enthält (hier noch) explizit den Term b*D des Delta-Lambda-Effekts.


(Anmerkung: Dieser Term wird hier zwar später ersetzt durch einen anderen Reduktionsterm, dafür aber wird bei der Herleitung der Flyby-Formel ein klarer (transversaler) Delta-Lambda-Effekt der Form

"RG" = v²/c = v²/(c*D) *D = v²/r * D = b * D 

als Basis der Herleitung verwendet. Das heißt die Flyby-Formel enthält ganz fundamental einen Delta-Lambda-Effekt der Form b*D, wobei b=v²/r eine radiale (Flieh-)Beschleunigung der Lichtquelle (in Bezug zum Beobachter) und D die Licht-Laufzeit ist. Insofern ändert sich durch den Wegfall des expliziten Terms b*D nichts daran, daß die Flyby-Formel neben den Relativitätstheorien auch den Urknall widerlegt.)


Und was diesen Term b*D in der Flyby-Formel betrifft: Er ist schon in der Arbeit "Die Pioneer-Anomalie beweist LG=c±v gemäß Emissionstheorie" hergeleitet und beschrieben worden, und löst dort das Rätsel der Pioneer-Anomalie. Es stellt sich also nun heraus, daß die Flyby-Anomalie und die Pioneer-Anomalie denselben Delta-Lambda-Effekt b*D der Emissionstheorie zur Ursache haben, wenn auch bei der Flyby-Anomalie noch weitere Effekte hinzukommen. Und es ist tatsächlich ein weiteres Argument für die hier vorgelegte Formel, wenn nachweislich derselbe Term b*D für den Delta-Lambda-Effekt in ihr enthalten ist, welcher auch das Rätsel der Pioneer-Anomalie löst.

Da kann der kuriose "Wärme-Abstrahlungs-Rückstoß", der von den Relativisten zur Vertuschung des Delta-Lambda-Effekts bei der Pioneer-Anomalie als "Lösung" präsentiert wurde, natürlich nicht mehr mithalten.

Insofern bestätigt also die hier vorgelegte Flyby-Formel den Delta-Lambda-Effekt als Lösung der Pioneer-Anomalie und umgekehrt.  

Die Flyby-Formel mit ihren eindeutigen Ergebnissen bedeutet somit das endgültige Aus und Ende der Relativitätstheorien und der Urknall-Theorie.

Die kleine Flyby-Anomalie mit ihrer einfachen und klaren Formel-Stimme ist wie das Kind im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, das mit lauter Stimme ruft:"Der Kaiser hat ja gar nichts an!". Vermutlich lacht schon das ganze Universum über diese Hofschranzen in der Wissenschaft, die seit hundert Jahren den unsichtbaren Stoff der relativistischen Betrüger in den höchsten Tönen lobpreisen, als könnten sie ihn tatsächlich sehen. Welch eine Blamage.

All den Hofschranzen in der Wissenschaft, die den ganzen Schwindel mitgemacht haben, kann man nur raten, ihr intellektuelles und charakterliches Versagen nun durch besonders deutliches Auftreten bei der Aufdeckung und Beseitigung des relativistischen Schwindels wieder halbwegs gutzumachen – sofern sie überhaupt intellektuell in der Lage sind, die Flyby-Formel und deren Tragweite zu erfassen.

Jedenfalls ist ein weiteres Festhalten am Urknall und an den Relativitätstheorien nach der hier erfolgten Vorlegung dieser Flyby-Formel der Nachweis absoluter Unfähigkeit.  

 

Etwas zu frech und zu scharf formuliert? Nein. Über Jahrzehnte wurden von den Relativisten Milliarden öffentlicher Gelder dazu mißbraucht, die Wissenschaft und neue Erkenntnisse zu blockieren, die Physik in die Irre zuführen, und der Wissenschaft neue Erkenntnisse vorzuenthalten, um den relativistischen Schwindel vor der Aufdeckung zu bewahren und ihn weiterbetreiben zu können.

Das hat mit Freiheit der Wissenschaft nichts mehr zu tun, sondern das ist ganz ordinärer Betrug. Das sind kriminelle Machenschaften einer kriminellen Vereinigung unter dem Deckmantel der Wissenschaft mithilfe des bewährten Konzepts nach der Art "des Kaisers neue Kleider".  

Eben darum muß hier die Offenlegung der Herleitung der Formel noch etwas warten. Diese zeitliche Verzögerung hat noch zwei weitere gute Gründe: Erstens ist es schwierig und sehr aufwendig, die Herleitung aus einem komplexen physikalischen System, wie es bei einem Flyby-Umlauf in einem rotierenden Medium der Fall ist, textlich, rechnerisch und zeichnerisch so abzufassen, daß sie von Schülern und Studenten begriffen wird, denn von den relativistischen Dogmatikern und ihrem Gefolge in der Lehre ist wohl nichts zu erwarten, weder von der intellektuellen noch von der charakterlichen Eignung her.

Die Darstellung der Herleitung ist also schwieriger als die Herleitung selbst.Und ich habe ehrlich gesagt absolut keine Lust mehr, mir noch in meinem Alter diese "ehrenamtliche" Arbeit anzutun, während die Relativisten bestens dafür bezahlt werden, daß sie meine Arbeit erschweren und wieder zunichte machen.

Zweitens ist die Offenlegung allein der Formel völlig ausreichend, daß NASA und  ESA und andere Institutionen sich nun kräftig um die Herleitung bemühen, denn es genügen einige Hinweise von mir, daß auch andere die Darstellung der Herleitung ausarbeiten können. Es muß eben nur gesichert sein, daß die Hinweise auch wirklich zu einer Korrektur der Physik führen, und nicht etwa nur den Relativisten helfen, die Forschung in dieser Richtung noch besser zu blockieren, um ihren Schwindel auch weiterhin betreiben zu können.
Wenn natürlich diese für den Flyby zuständigen Institutionen auch noch voll unter Kontrolle der Relativisten stehen sollten, muß und werde ich natürlich die Herleitung der Formel hier selbst darlegen.  

Wenn also mit der leicht überprüfbaren Formel und mit deren überzeugenden Ergebnissen das Interesse und der Verstand - insbesondere bei der NASA und ESA - ausreichend aufgeweckt worden sind, oder auch nicht, können und werden wir uns dann hier an die Herleitung der Formel machen.
Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld.  

 Fortsetzung folgt. 

 

Fortsetzung vom 7.5.2013:  

In der Zwischenzeit können wir schon mal - ohne dabei wesentliche Einzelheiten zu früh zu verraten - auf die Flyby-Anomalie und ihre Ursache etwas näher eingehen, und den Beweis dafür liefern, daß es sich bei der Flyby-Anomalie um einen Delta-Lambda-Effekt, also um einen Wellenlängen-Änderungs-Effekt handelt, und nicht um eine mysteriöse Geschwindigkeitsänderung der Sonde.

Dieser Beweis ergibt sich am Beispiel der Sonde Rosetta wie folgt: 

Die Flyby-Anomalie ist eine bisher unerklärliche, angebliche oder scheinbare Beschleunigung der Weltraumsonden, wenn sie zum Zweck des Schwungholens auf ihrer Bahn sehr nahe an der Erde vorbei fliegen.  

Das folgende Bild (Kopie aus einer Arbeit von Morley und Budnik) zeigt das Phänomen:  

 

Aus dem Bild ist ersichtlich:
Unmittelbar nach dem Perigee-Durchgang, wenn also die Sonde den der Erde am nächsten liegenden Bahnpunkt passiert hat, beschleunigt sich (angeblich oder scheinbar) die Sonde ʺRosettaʺ innerhalb von 35 Minuten aus unerklärbaren Gründen erst um etwa 2 mm/s, und im weiteren Verlauf von 2 Tagen auf insgesamt 3,6 mm/s.  

 

Diese plötzlich einsetzende Geschwindigkeitszunahme ist zwar gegenüber der Bahngeschwindigkeit an dieser Stelle von etwa 10,5 km/s sehr gering, aber sie ist deutlich meßbar, und es ist ein bestätigtes Phänomen, und es ist kein Meß-oder Beobachtungsfehler.  

Als weitere Besonderheit des Phänomens ist zu nennen: Obwohl die (angebliche oder scheinbare) Zunahme der Geschwindigkeit gemessene 3,6 mm/s beträgt, darf die ESA oder die NASA nur die Hälfte, also 1,8 mm/s, als ʺartifizielleʺ,ʺkünstliche Korrekturʺ, also als unerklärte Geschwindigkeitszunahme in ihr Rechenprogramm einspeisen, damit die Ergebnisse des Rechenprogramms mit den Beobachtungsdaten des weiteren Bahnverlaufs wieder übereinstimmen.
Tatsächlich scheint also nur eine Geschwindigkeitszunahme von 1,8 mm/s vorzuliegen.

Also eine wirklich ganz mysteriöse Geschichte. 

Aber nun wird das Rätsel hier gelöst, und zwar auf recht einfache Weise am Rosetta-Beispiel wie folgt, und dabei wird klar ersichtlich, daß es sich um einen Delta-Lambda-Effekt, also um einen Wellenlängen-Änderungs-Effekt handelt:

Die Flyby-Anomaly wird nur dadurch erkennbar und erkannt, daß schon sehr geringe Frequenzänderungen in der von der Sonde zurückkommenden Antwortfrequenz sehr genau meßbar sind, wobei die Meßwerte an drei bestimmten, markanten Bahnpunkten die Berechnungen der Bahn und damit die Anomalie bestimmen.  

 

Es ist dies erstens der Meßpunkt, wo diese Frequenzänderung Null ist, und von dem die ESA oder die NASA (irrtümlich) annimmt, daß dieser Nullpunkt der Frequenzänderung der Nullpunkt des Dopplereffekts ist und damit zugleich auch der Perigee-Durchgang ist.

Die beiden anderen Bestimmungspunkte sind dort, wo die Extremwerte des Dopplereffekts gemessen werden.   

Nun wird aber die Dopplerkurve im weiten Perigee-Bereich durch vier bisher ganz offensichtlich nicht bekannte Effekte verschoben, die alle vier aus der Emissionstheorie ableitbar sind. 

Diese vier Effekte, die wir hier später ausführlich behandeln werden, verschieben in ihrer Summe die Dopplerkurve etwas nach Rot oder nach Blau, je nachdem, ob die Summe der Effekte ein positives oder negatives Ergebnis hat.

Bei dem hier als Beispiel gewählten Flyby der Sonde Rosetta wird die gesamte Dopplerkurve um (scheinbare!) 1,8 mm/s nach Rot verschoben. Dadurch verschiebt sich auch der Doppler-Nullpunkt um (scheinbare!) 1,8 mm/s nach Rot.

In Summe der vier Effekte ergibt sich also (bei Rosetta) eine Rotverschiebung, und zwar maximal im Perigee um scheinbare 1,8 mm/s, und zu beiden Seiten des Perigee symmetrisch stetig langsam abnehmend, so daß in erster Näherung im gesamten Perigee-Bereich diese Rotverschiebung als Gerade angesetzt werden kann.  

Da diese vier bisher ʺunbekanntenʺ Effekte natürlich nicht in den Messungen und Berechnungen der ESA und der NASA berücksichtigt worden sind, liegt der tatsächliche Doppler-Nullpunkt und damit der Perigee-Durchgangspunkt nicht, wie bei den ESA- und NASA-Berechnungen angenommen, beim Nullpunkt der Frequenzänderung, sondern um 1,8 mm/s nach Rot verschoben, und der tatsächliche Perigee-Durchgang findet entsprechend etwas später statt als bisher angenommen.

Da die ESA bzw. die NASA die Gesamtkurve aus dem Dopplereffekt und den vier neuen Effekten irrtümlich als reine Dopplerkurve ansieht, deren Vor-Perigee-Form sie dann als ʺtheoretische Kurveʺ symmetrisch zum beobachteten Nullpunkt der Frequenzänderung über den Perigee-Durchgang hinaus verlängert, ist natürlich die beobachtete Nach-Perigee-Gesamtkurve um das Doppelte, also um 3,6 mm/s nach Rot gegenüber dem beobachteten Nullpunkt der Frequenzänderung, also gegenüber der ʺtheoretischen Kurveʺ, verschoben.  

 

 

 

Dieser Fehler mit dem falschen Doppler-Nullpunkt ereignet sich natürlich im unmittelbaren Perigee-Bereich, und er wird also unmittelbar und kurz nach dem Perigee-Durchgang zu den aus der Gesamtkurve geschlossenen falschen, nur scheinbaren Geschwindigkeitserhöhungen um 3,6 mm/s führen.  

Eine Beschleunigung um 3,6 mm/s hat also demnach nicht stattgefunden, sondern dieser Wert ist lediglich das Resultat eines falsch angenommenen Doppler-Nullpunktes. Der wirkliche, tatsächliche Doppler-Nullpunkt liegt um 1,8mm/s ins Rote verschoben, und zwar aufgrund der vier bisher unbekannten bzw. vertuschten Effekte der Emissionstheorie, wobei der vertuschte Effekt der schon früher (bei den spektroskopischen ʺDoppelʺ-Sternen und bei der Pioneer-Anomalie) beschriebene ʺDelta-Lambda-Effektʺ ist.  

Wie aus dem Bild ersichtlich, handelt es sich also ganz klar "nur" um einen Wellenlängen-Änderungs-Effekt, also um einen "Delta-Lambda-Effekt", welcher den Doppler-Nullpunkt etwas verschiebt.  

Es gibt nur eine einzige physikalisch mögliche Theorie, die eine Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee erklären kann, und das ist die ballistische Lichttheorie, wie die Emissionstheorie auch genannt wird, und sie kann das gleich mindestens zweifach, nämlich mit dem Delta-Lambda-Effekt und mit dem ballistischen Vorhaltewinkel.  

Mit den Äthertheorien, ob nun mitgeführter oder nicht mitgeführter Äther, ist eine Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee nicht erklärbar.  

Ganz und gar ausgeschlossen aber ist eine Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee bei den Relativitätstheorien mit ihrer absurd-unlogischen Invarianz von c, denn durch diese Invarianz gibt es keine - durch was auch immer - verringerten oder unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten, weder durch Bewegung der Lichtquelle, noch durch Bewegung des Beobachters, noch durch Vorhaltewinkel, noch durch Änderung des Bezugssystems. Und die Rotverschiebung durch den sogenannten ʺrelativistischen transversalen Dopplereffektʺ ist um Größenordnungen zu klein, um die Flyby-Rotverschiebung von 1,8 mm/s bei Rosetta erklären zu können – ganz zu schweigen davon, daß mit dem "relativistischen transversalen Dopplereffekt" keine Blauverschiebung erklärbar ist.  

Die Relativisten, denen die Flyby-Anomalie deshalb ʺvöllig unerklärlichʺ ist, müssen natürlich alles daran setzen, die einfache ballistische Erklärung, z.B.mit dem Delta-Lambda-Effekt oder dem Vorhaltewinkel der Emissionstheorie, aus jeder Diskussion über die Ursache der ʺAnomalieʺ herauszuhalten. In ihrer esoterischen Scharlatanerie suchen sie deshalb nun die ʺAnomalieʺ mit einer Änderung der altbewährten Newtonschen Gravitationsgesetze oder mit einer Erweiterung der Relativitätstheorien zu erklären - statt ihr dümmlich-primitives Postulat von der absoluten Invarianz der Lichtgeschwindigkeit in Zweifel zu ziehen.  

Es bleibt für die Erklärung einer Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee-Durchgang also nur die Emissionstheorie übrig, welche vor hundert Jahren von dem Relativisten De Sitter - mit heute nachweislich falschen ʺBeweisenʺ - abgewürgt worden ist.
Den Nachweis, daß de Sitters ʺBeweiseʺ falsch sind, und die spektroskopischen ʺDoppelʺ-Sterne die Emissionstheorie also nicht widerlegen, sondern sogar bestätigen, habe ich bereits erbracht in meiner Arbeit ʺDer Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, oder: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...ʺ.  

Es stellt sich also nun bei der Lösung der Flyby-Anomalie heraus, daß die Emissionstheorie beim Perigee-Durchgang mindestens zwei völlig ausreichend große blau- oder rotverschiebende Effekte anbietet, nämlich den ballistischen Vorhaltewinkel-Effekt, und den bereits bei den spektroskopischen ʺDoppelʺ-Sternen und bei der Pioneer-Anomalie abgeleiteten Delta-Lambda-Effekt.

 

Zunächst leiten wir den hier beim Flyby blauverschiebenden Delta-Lambda-Effekt noch mal her wie folgt:  

Nach der Emissionstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit, zumindest in einem weiten Bereich um die Lichtquelle, immer konstant c in Bezug zur Lichtquelle.  Die Lichtgeschwindigkeit LG gegenüber einem Beobachter ist dann also  LG=c+v, wenn sich die Lichtquelle mit der Geschwindigkeit v dem Beobachter nähert, bzw. LG=c-v, wenn sich die Lichtquelle von dem Beobachter mit v entfernt.  

Wie schon in meiner Arbeit ʺDer Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie. Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte ...ʺ ausgeführt, muß dieses Prinzip LG=c±v natürlich auch dann gelten, wenn sich die Geschwindigkeit v der Lichtquelle während des Lichtaussendens ändert, die Lichtquelle also eine beschleunigte oder bremsbeschleunigte Bewegung ausführt.

Wenn eine Licht- oder Radioquelle eine Licht- oder Radiowelle abschickt, geht natürlich erst der Wellenanfang auf den Weg. Das Wellenende folgt erst eine winzige Zeit später. Hat sich die Geschwindigkeit v der Quelle in dieser Zeitspanne auch nur geringfügigst geändert, so hat der Wellenanfang gemäß LG=c±v eine andere Geschwindigkeit als das Wellenende.
Auf dem langen Weg zum Beobachter wird sich deshalb die Wellenlänge ändern, und zwar umso mehr, je länger der Weg andauert – der Hubble-Effekt bei der kosmischen Rotverschiebung läßt hier wieder mal schön grüßen.  

Im Fall der Flyby-Sonden liegt beim Absenden der Radio-Licht-Signale in Richtung Erde eine durch das Gravitationsfeld der Erde beschleunigte Bewegung der Radio-Lichtquelle vor.  
Beim Annähern an die Erde wird die Sonde beschleunigt, deshalb hat das etwas später ausgesandte Wellenende eine höhere Geschwindigkeit in Richtung Erde als der Wellenanfang. Demzufolge verkürzt sich die Welle während der Laufzeit. Und wenn sich die Sonde wieder entfernt, wird sie durch die Gravitation gebremst. Deshalb hat dann der Wellenanfang gemäß der Bedingung LG=c±v der Emissionstheorie eine langsamere Geschwindigkeit in Richtung Erde als das Wellenende. Demzufolge wird sich auch hier die Radiowelle auf dem Weg zur Erde verkürzen.  

Die quantitative Größe des Delta-Lambda-Effekts bei einer beschleunigten Quelle ergibt sich wie folgt:  

Die Geschwindigkeitsdifferenz Δvo (Delta-vau-null) zwischen Wellenanfang und Wellenende aufgrund einer Beschleunigung b der Radioquelle während der Zeit Δt=λ/c des Aussendens einer Radiowelle der Wellenlänge λ ist

  Δvo = b*Δt = b [m/s²]* λ[m]/c[m/s] = b * λ/c [m/s]  

Die Wellenlängenänderung Δλ infolge eines Δvo ist
   Δλ = Δvo * D,
wo D die Lichtlaufzeit in Sekunden ist. Diese Lichtlaufzeit D enspricht der Entfernung D in Lichtsekunden.  

Dann ist also hier die Wellenlängenänderung

Δλ=b*λ/c*D.

In der Astronomie gilt

z=Δλ/λ=b*D/c

und für die Radialgeschwindigkeit RG (= die in der ʺradialenʺ Blickrichtung des Beobachters liegende Komponente der Geschwindigkeit) gilt 

ʺRGʺ=z*c=b*D

Im Falle der Flyby-Sonden ergibt sich durch die Erdbeschleunigung eine Wellenverkürzung, also eine Blauverschiebung, welche durch ein Minuszeichen vor b richtig erfaßt wird.  

Der Delta-Lambda-Effekt bei einer gravitativ beschleunigten Flyby-Sonde ist also "RG" = - b*D

Diese ʺRadialgeschwindigkeit RGʺ hier ist jedoch nur scheinbar (deshalb die Gänsefüßchen), denn der Wellenverkürzung liegt hier nicht der Doppler-Effekt, sondern eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Wellenanfang und Wellenende zugrunde. 

 

Nun zum zweiten Effekt:  
Der muß aber hier noch etwas warten. Der Grund hierfür wurde schon genannt: Solange die Physiker den Delta-Lambda-Effekt nicht begriffen und als Alternative zu den absurd-unlogischen Relativitätstheorien anerkannt haben, empfiehlt es sich, den Relativisten Hinweise auf die sie widerlegenden Beweise erst dann zu geben, wenn diese Beweise nicht mehr vertuscht und unterdrückt und der Wissenschaft vorenthalten werden können.  
 

 

Fortsetzung vom 20.08.2015 

 

Ich habe hier auf meiner Homepage am 29.03.2013, also vor nun mehr als zwei Jahren, meine Flyby-Formel vorgestellt, habe dabei deren physikalische Grundlagen ausreichend beschrieben, und habe die zuständigen Forschungseinrichtungen (z.B.NASA, ESA, DLR) aufgefordert, die Herleitung der Formel danach selbst auszuarbeiten, und habe hierbei meine Hilfe angeboten.    

 

Keine der zuständigen Einrichtungen hat sich jedoch bei mir bis heute gemeldet.

 

Nach meinen Informationen ist davon auszugehen, daß sich die zuständigen Forscher dadurch blamiert fühlten, daß sie diese neue Formel nicht selbst gefunden haben und ohne meine Hilfe nicht weiterkamen, und versucht haben, die Herleitung der neuen Formel auf einer anderen physikalischen Grundlage zu finden, und dabei mögliche Fehler in meiner Formel, die sich durch die von mir noch nicht berücksichtigten Flyby-Daten von Rosetta II und III andeuteten, dazu zu nutzen, meine Formel und meine physikalische Erklärung völlig in den Hintergrund zu schieben, um dadurch ihre Reputation und das gefährdete relativistische System zu retten.

 

Diese für die Flyby-Anomalie eigentlich zuständigen „Wissenschaftler“ haben dieses Vorhaben natürlich nicht geschafft. Deshalb verlegen sie sich inzwischen darauf, die Flyby-Anomalie in der Versenkung verschwinden zu lassen, und angebliche Fehler im Algorithmus des Bahnberechnungs-Programms als Ursache der Flyby-Anomalie vorzuschieben.  

 

Es geht ihnen also nicht etwa um die Suche nach der naturwissenschaftlichen Wahrheit, sondern um die Abwendung ihrer Blamage, inzwischen vermutlich auch um die Verdeckung von Straftaten, denn die Verwendung öffentlicher Gelder und Ämter zu einem anderen als dem vorgesehenen Zweck, insbesondere zur Vertuschung schwerster Fehler und betrügerischer Manipulationen in der Grundlagenforschung, ist nun mal Untreue und Betrug. Insbesondere die sogenannte Flyby-Collaboration will offensichtlich nicht das Rätsel der Flyby-Anomalie lösen, sondern im Gegenteil die Lösung des Rätsels verhindern.

 

Mit der Vorstellung meiner Flyby-Formel vor mehr als zwei Jahren habe ich für den Fall, daß die zuständigen Forschungseinrichtungen weiter unter Kontrolle der Relativisten stehen, versprochen, die Herleitung der Formel selbst vorzunehmen. Dies will ich nun tun.

 

Natürlich habe ich in diesen zwei Jahren weiter an der Formel und der Herleitung gearbeitet. Ich habe inzwischen insbesondere die beiden mir damals noch nicht bekannten Daten der Flybys Rosetta II und III zur Überprüfung und Verbesserung der Formel nutzen können, nachdem ich diese Daten im Internet gefunden habe –nachdem meine Anfragen an die ESA bezüglich der Flyby-Daten von Rosetta II und III unbeantwortet geblieben sind.

 

Natürlich habe ich in diesen zwei Jahren meine Formel inzwischen verbessert, und natürlich habe ich, als ich das falsche Spiel und das ignorante Verhalten der zuständigen Forschungseinrichtungen bemerkte, die nach der Einbeziehung der Daten von Rosetta II und III entsprechend verbesserte Formel für mich behalten.

 

Und natürlich werde ich nun bei der versprochenen Herleitung der Flyby-Formel von der verbesserten aktuellen Fassung ausgehen, und nicht von der vor zwei Jahren vorgestellten, noch etwas ungenauen und unvollständigen Fassung, die ohnehin nur erst mal das Interesse wecken sollte, ohne wesentliche Details zu verraten– und hierzu war der nun entfallende Term –b*D/(2π) bestens geeignet, wenn er auch offensichtlich nichts gebracht hat. Bei dieser Art von Flyby-„Collaboration“ hätte wohl auch die beste Formel nichts gebracht.  

 

Die Überprüfung der bisherigen Formel, die nur mittels der mir damals zur Verfügung stehenden Flyby-Beobachtungs-Daten von den sechs Flybys Galileo I, Galileo II, Near, Cassini, Rosetta und Messenger „geeicht“ war, anhand der zwei weiteren Flybys Rosetta II und Rosetta III, ergab nämlich, daß der Term –b*D/(2π) in der bisherigen Formel nicht ausreicht, auch für diese beiden Flybys ein mit den Beobachtungen ausreichend übereinstimmendes Ergebnis zu erzielen. Die bisherige Formel liefert mit etwa 0,7 zwar geringe, aber noch deutlich über Null liegende „RG“-Werte, während bei beiden Flybys ein Nullergebnis zu beobachten war, also keine Flyby-Anomalie auftrat.

 

In der bisherigen Formel war zwar über den Reduktions-Term –b*D/(2π) näherungsweise berücksichtigt, daß die Mitführung des „Äther“-Mediums mit zunehmender Entfernung D bzw. Höhe H des Perigees abnimmt und irgendwo zu Null wird. Aber erst durch die Einbeziehung der Daten von Rosetta II und III konnte dieser Term als ungenau und fehlerhaft erkannt und die Begrenzung der Mitführung genauer bestimmt werden.  

 

Der „Fehler“ war, die Abnahme der Mitführung durch eine „RG“-Reduktion zu berücksichtigen, und diese an den beobachteten Werten zu eichen. Das ergab zwar den schönen Reduktionsterm –b*D/(2π), der zum Wecken des Interesses wie geschaffen war, aber eben nicht genau genug, und zudem schwierig herzuleiten.

 

Ich habe deshalb bei der Ausarbeitung der Herleitung die Reduktionsberechnung umgestellt auf eine Reduktion direkt bei vm statt indirekt bei der „RG“. Dadurch ergibt sich eine leicht herzuleitende und genauere Reduktionsberechnung.


Ich darf aber hier darauf hinweisen, daß der bisherige Reduktionsterm –b*D/(2π) durchaus einen realen physikalischen Hintergrund hat, und auch mit einem anderen Faktor als - 1/2pi durchaus noch eine Rolle spielen könnte, zusätzlich zu der anderen nun gewählten Reduktion direkt bei vm. Da der b*D-Term nicht mehr für die Reduktion gebraucht wird, und zudem wegen der Verbindung mit sinβ*sinγ coriolisch bedingt sein muß, ist eine Herleitung dieses b*D/x-Terms analog zur später folgenden Herleitung des v*vm/c-Terms möglich. Hierzu siehe Anfang des Kapitels "Der coriolische Delta-Lambda-Effekt".


Die Reduktion der Mediums-Rotations-Geschwindigkeit vm in der Höhe H als Folge einer nach außen hin abnehmenden Rotations-Mitführung ist qualitativ mit einer Tangens-Hyperbolicus-Funktion  der Form f(H)=0,5*(1-tanh(a(H-b))) für vm=vm(erdoberfläche)*f(H) zumindest in erster Näherung physikalisch richtig zu erfassen.

 

Setzt man nun auch die beiden Null-Ergebnisse bei Rosetta II und III als Eichung für die Begrenzung der Mitführung an, so erhält man die folgende neue Flyby-Formel:

“RG“= v*vm/c * sinβ*sinγ

 wobei gilt

vm=vm(eo)*0,5*(1-tanh((0,001+0,005*cosβbg)*(H-2310+310*cosβbg)))

 

vm(eo)=Mediums-Rotationsgeschwindigkeit auf der Erdoberfläche senkrecht unterhalb des Perigees = vmäeo(am Äquator)*cosβbg.

βbg= Breitengrad-Winkel


(Anmerkung: Ursprünglich war hier noch die Formel "RG"=v*vm/cosß/c*sinß*sinγ angegeben und in der Formel für vm der Winkel β anstelle von βbg. Der durch den falschen Faktor 1/cosß sich ergebende Fehler in der ursprünglichen Excel-Tabelle hat sich jedoch durch die ebenfalls falsche Verwendung des Winkels ß statt des Breitengrad-Winkels ßbg in vmeo=vmä*cosßbg wieder kompensiert. Der resultierende Fehler insgesamt ist deshalb minimal und betrifft lediglich unwesentliche Änderungen bei der Rotationsmitführung: Es mußte in der Formel für vm lediglich die Differenz -2510+510 in -2310+310 geändert werden, was bedeutet, das sich die ohnehin nur vorläufig ermittelte Rotationsmitführung an den Polen von 2510 auf 2310 verringert. Und in der Exceltabelle mußte lediglich die Rotationsgeschwindigkeit vmä des "Äther"-Mediums am Äquator von 384 auf 458 m/s heraufgesetzt werden. Übrigens: Es ist allemal wissenschaftlicher, einen kleinen Fehler penibel zu korrigieren, als einen schwachsinnig-großen Fehler wie die Relativitätstheorien über ein Jahrhundert lang mit ordinärem Betrug und ebensolcher Ignoranz weiterzuführen.)


Wie ersichtlich, ist in der neuen Formel der ursprüngliche Reduktions-Term  –b*D/(2π)  für die mit zunehmender Entfernung D geringer werdende „RG“ (zumindest vorläufig) komplett entfallen und durch eine andere, bessere Reduktions-Berechnung ersetzt worden, bei der nicht das „RG“-Ergebnis reduziert wird, sondern direkt der Parameter vm,  welcher von der Abnahme der Mitführung in Abhängigkeit von der Entfernung bzw. Höhe H direkt betroffen ist. Man erhält dadurch eine wesentlich einfacher herzuleitende und genauere Reduktionsformel.  

 

Die verbessernde Änderung der Formel besteht also darin, den in erster Näherung noch ungenauen Reduktions-Term –b*D/(2π) durch eine den physikalischen Zusammenhang genauer erfassende Reduktions-Berechnung zu ersetzen.

Durch diese Korrektur ändert sich im Ergebnis an der Formel gar nichts, außer, daß sie nun auch noch die begrenzte Reichweite der Mitführung des „Äther“-Mediums physikalisch und rechnerisch erfaßt.

Die Korrektur erzielt demnach eine Verbesserung der Formel und ihrer physikalischen Bedeutung, und ist demnach eine Bestätigung des bisherigen Weges.

Daß sich an meinen bisherigen Aussagen in dieser Flyby-Anomalie-Abhandlung durch diese Korrektur im Wesentlichen nichts ändert, läßt sich auch aus der folgenden Excel-Tabelle entnehmen: Der wesentliche Teil der Formel ist und bleibt der Term vm*v/c*sinβ*sinγ. In diesem Term sind keine an die Beobachtungen anpaßbaren Proportionalitätsfaktoren enthalten, was die Richtigkeit der Formel bestätigt. Und dieser Term bestimmt auch praktisch direkt alle nahen Flybys, wie die 0,5*(1-tanh())- Zeile zeigt, die für diese Flybys einen Faktor von nahezu 1 ausweist.  

Die Reduktion von vm als Folge nach außen zu abnehmender Rotations-Mitführung ist auch qualitativ mit der angegebenen Tangens-Hyperbolicus-Funktion  zumindest in erster Näherung physikalisch richtig erfaßt. Natürlich muß diese Reduktion dann noch quantitativ an den Beobachtungen geeicht werden, was aber die Aussage, daß die Flyby-Grundformel keinen an die Beobachtungen anpaßbaren Proportionalitätsfaktor besitzt, nicht mindert. Die qualitative und quantitative Größe der Reduktion ergibt zudem mit den aus ihr folgenden realistischen Mitführungs-Ergebnissen und der Spindelform ein weiteres sehr überzeugendes Beweismittel für die Richtigkeit der gefundenen Zusammenhänge.  

 

Natürlich ist auch die neue, nun auch an Rosetta II und III geeichte Reduktionsformel  0,5(1-tanh(a(H-b))) nur eine Näherung, hier also die zweite. Man kann diese Näherungsformel auch einfach nur aus  der logisch zu erwartenden Kurve für die mit zunehmender Entfernung abnehmende Rotations-Mitführung herleiten. Das ist hier völlig ausreichend.

Nachfolgend eine entsprechend neue Excel-Tabelle, die auch die Flybys Rosetta II und III erfaßt.

 


Zum Vergleich noch die mit /cosβ und vm erdoberfläche = vmä*cosβ fehlerhafte ursprüngliche Excel-Tabelle:














 



Wie ersichtlich, wird in der alten Excel-Tabelle der Fehler mit vm erdoberfl = vmä*cosß  kompensiert durch den Fehler v*vm/cosß/c, so daß eigentlich stets nur "RG"=v*vmä/c*0,5(1-tanh())*sinß*sinγ berechnet wurde, was zwar auch nicht richtig ist, aber zu etwas weniger falschen Ergebnissen führte, die noch innerhalb der Meßungenauigkeit lagen. 


Aus den Ergebnissen läßt sich folgende Rotations-Mitführung des „Äther“-Mediums ableiten:

Am Äquator, wo cosβbg=1 ist, ergibt sich der Reduktionsfaktor zu

f(H)=0,5*(1-tanh(0,006*(H-2000)))

An den Polen, wo cosβbg=0 ist, ergibt sich der Reduktionsfaktor zu

f(H)=0,5*(1-tanh(0,001*(H-2310)))

Im folgenden Bild sind die entsprechenden Kurven dargestellt. Das Bild ist noch das ursprüngliche, in dem nun also die Zahl 2510 durch 2310 zu ersetzen wäre.

 

 

Wie ersichtlich, ist die Rotations-Mitführung des „Äther“-Mediums nicht kugelsymmetrisch begrenzt, sondern reicht an den Polen mit etwa 5000 km etwa doppelt so weit in den Weltraum hinaus wie am Äquator mit etwa 2500 km. Die Abnahme der Rotationsgeschwindigkeit vm vom maximalen Wert auf Null erfolgt an den Polen langsamer als am Äquator, wo die Abnahme relativ schnell innerhalb eines Entfernungsbereichs von 700 km erfolgt.

 

Die Rotations-Mitführung ist also spindelförmig begrenzt.

 

Wie ersichtlich, läßt sich aus den beobachteten rätselhaften und angeblichen Geschwindigkeitsänderungen der Flyby-Sonden nun sogar die Rotations-Mitführung des „Äther“-Mediums nach Form und Größe bestimmen, und zwar mithilfe der klassischen Physik, also mithilfe der Galilei-Transformation c±v und der hier bereits mehrfach völlig ausreichend beschriebenen Kombination von Emissions- und Äthertheorie.

Diese Ermittlung der Zusammenhänge zeigt, wie Physik zu betreiben ist, und welch unglaublich primitiver Schwachsinn es ist, die logisch zwingende Galilei-Transformation bei der Lichtgeschwindigkeit nicht zu beachten, eine absolut absurde Invarianz anzunehmen und dann auch noch Zeit, Länge und Masse von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängen zu lassen.

 

Damit haben wir hier schon mal die „selbstverständliche“ Reduktion bei der Mediums-Rotations-Geschwindigkeit

vm=vm(eo) * 0,5*(1-tanh((0,001+0,005*cosβbg)*(H-2310+310*cosβbg)))

als Folge der nach außen hin abnehmenden Rotations-Mitführung in völlig ausreichender Weise hergeleitet und erfaßt.

 

Es bleibt also nun „nur“ noch die Herleitung der Flyby-Grundformel

“RG“= v*vm/c * sinβ*sinγ

mit der es hier wie folgt weitergeht.

 

Fortsetzung vom 21.08.2015  

 

Beginnen wir also nun mit der Herleitung dieser Flyby-Formel. Es ist aber nach hundert Jahren relativistischer Scharlatanerie in der Physik zu betonen, daß die Herleitung natürlich ein gewisses Maß an Intelligenz und Logik erfordert, womit schon mal alle Relativisten völlig überfordert sein dürften. Es ist auch zu betonen, daß für die Herleitung sozusagen einhundert Jahre klassische Physik nachzuholen sind, zugeschüttet von dem relativistischen Schutt und Schrott aus hundert Jahren.

Nachdem der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie „RG“= ±b*D hier schon behandelt worden ist, kommen wir also nun zum zweiten Effekt, der bei der Herleitung der Flyby-Formel eine Rolle spielt.

 

Weil der zweite Effekt -wie auch der dritte und der vierte - wiederum ein Delta-Lambda-Effekt ist, also ein Wellenlängen-Änderungs-Effekt, müssen wir hier erstmal den ersten, bereits hergeleiteten Delta-Lambda-Effekt "RG"= -b*D rückwirkend mit dem Namen "radial beschleunigter Delta-Lambda-Effekt" oder einfach nur "beschleunigter Delta-Lambda-Effekt" versehen, was bedeuten soll, daß er auf Geschwindigkeitsänderungen der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters bei radial beschleunigter Bewegung der Lichtquelle beruht.

Denn der nun hier behandelte zweite Delta-Lambda-Effekt beruht ebenfalls auf Geschwindigkeitsänderungen der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters, die aber nicht infolge einer radial beschleunigten Bewegung der Lichtquelle, sondern infolge einer transversal gleichförmigen Bewegung der Lichtquelle auftreten, also infolge einer unbeschleunigten Bewegung der Lichtquelle quer zur radialen Blickrichtung des Beobachters. Wir nennen deshalb diesen zweiten Delta-Lambda-Effekt den "transversalen Delta-Lambda-Effekt", was bedeuten soll, daß er auf Geschwindigkeitsänderungen der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters bei gleichförmiger transversaler Bewegung der Lichtquelle beruht.

 

Wir leiten diesen transversalen Delta-Lambda-Effekt nun wie folgt her:

Wie schon anhand der kosmischen Rotverschiebung, der Quasare, der "Pulsations"-Veränderlichen und der spektroskopischen "Doppel"-Sterne in meiner Arbeit "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie. Wovon De Sitter noch keine Ahnung hatte..." gezeigt, erfolgt die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen nach einer bislang unbeachtet gebliebenen Kombination von Emissionstheorie und Äthertheorie. Diese Kombination ist physikalisch logisch-zwingend herleitbar wie folgt:

 

Es versteht sich physikalisch von selbst, wenn hier für elektromagnetische Wellen ein "Äther"-Medium vorausgesetzt wird. Und es versteht sich physikalisch ebenso von selbst, wenn hier für dieses "Äther"-Medium die elektrostatischen Felder der in den umgebenden Materiemassen vorhandenen Ladungen (z.B. Elektronen, Protonen) vorausgesetzt werden. Dies erst garantiert den mit der Erde mitgeführten und mitrotierenden "Äther". Wird aber der lokale "Äther" von der lokalen Masse mitgeführt, so gibt es für jede bewegte Masse einen ihr zugehörigen "Äther". Unterschiedlich bewegte Massen führen deshalb zu unterschiedlich bewegten "Äthern", die sich überlagern. Setzt man die bisherige Annahme voraus, daß sich elektromagnetische Wellen im Äther immer und überall nur mit c im Bezug zum Äther ausbreiten, kommt man zwingend zu der Frage, auf welchen der vielen sich überlagernden und unterschiedlich bewegten "Äthern" der Bezug von c nun zugeordnet werden soll. Aus diesem Problem ergibt sich, daß die Weiterleitung einer elektromagnetischen Welle in jedem "Äther" zunächst mit der Geschwindigkeit c±v erfolgt, mit der die Welle in den betreffenden "Äther" gelangt ist, und die spezifische Weiterleitungs-Geschwindigkeit c erst durch eine zeitbrauchende, nicht instantane Abbremsung oder Beschleunigung der Welle auf c infolge einer Wechselwirkung zwischen Welle und "Äther"-Medium erreicht wird. Die spezifische Weiterleitungsgeschwindigkeit ergibt sich demnach als Gleichgewichtszustand zwischen bremsenden und beschleunigenden Kräften in der Folge einer Wechselwirkung zwischen Welle und Medium.

 

Dies ist physikalisch plausibel. Nur so läßt sich überhaupt die Herstellung und Einhaltung der spezifischen Weiterleitungs-Geschwindigkeit einer Welle in einem Medium physikalisch erklären.

 

Daß die Herstellung des Gleichgewichtszustands eine gewisse Zeit benötigt, kann man bei Vorgängen, bei denen keine Auslenkung aus dem Gleichgewichtszustand vorliegt, natürlich außeracht lassen. Nicht aber bei Vorgängen, bei denen der Gleichgewichtszustand noch nicht oder nicht mehr vorliegt. Beim Licht ist das z.B. die Emission einer Welle von einer im Medium bewegten Quelle. Oder die Durchquerung unterschiedlich bewegter "Äther" durch eine elektromagnetische Welle. Hier ist das physikalische Prinzip der Herstellung eines Gleichgewichtszustands natürlich zu beachten, wonach diese eine gewisse Zeit benötigt.

 

Es ist klar, daß der Prozeß der Emission einer elektromagnetischen Welle von der Quelle in das Medium physikalisch etwas anderes ist als der Prozeß der Weiterleitung im Medium. Es ist deshalb klar, daß der physikalische Prozeß der Emission von der Quelle in das Medium mit c in Bezug zur Quelle erfolgt, also c±v(Quelle) in Bezug zum Medium, und daß der völlig andere physikalische Prozeß, nämlich der Prozeß der Weiterleitung im Medium, mit c in Bezug zum Medium erfolgt. Und es ist deshalb auch klar, daß unmittelbar nach der Emission eine Geschwindigkeitsdifferenz von v in Bezug zum Medium zwischen beiden physikalischen Prozessen vorliegt.

 

Diese physikalische Differenz wird nicht "instantan" oder einfach "ignorierend" oder einfach "mathematisch" abgebaut, sondern durch einen weiteren physikalischen Prozeß, bei dem durch Wechselwirkung zwischen Welle und Medium die Geschwindigkeit der Welle von der Emissionsgeschwindigkeit auf die spezifische Weiterleitungs-Geschwindigkeit des Mediums heraufbeschleunigt oder herabgebremst wird. Dieser physikalische Prozeß einer Wechselwirkung zwischen beschleunigenden und bremsenden Kräften bzw. Wirkungen bis zum Eintreten eines Gleichgewichts bei der spezifischen Weiterleitungs-Geschwindigkeit benötigt eine gewisse Zeit, und diese hängt von der momentan erreichten Geschwindigkeitsdifferenz zu c ab.

Dieser physikalische Prozeß kann beim Schall in Luft unbeachtet bleiben und "vergessen" werden, nicht aber bei der Emission elektromagnetischer Wellen in ein "Äther"-Medium.

 

Soweit zur qualitativen Herleitung dieser bisher in der Wissenschaft völlig unbeachtet gebliebenen, nach der klassischen Physik zwingend logischen Kombination von Emissionstheorie und Äthertheorie.

Was die quantitative Herleitung und "experimentelle" Verifikation (insbesondere bei der kosmischen Rotverschiebung und den Quasaren) betrifft, so empfehle ich hier "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie. Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte…"

 

Innerhalb eines weiten Bereiches um die Lichtquelle geht also die Lichtgeschwindigkeit von der Emissionstheorie mit LG=c in Bezug zur Quelle über in die Äthertheorie mit LG=c in Bezug zum "Äther"-Medium. Bei den kurzen Flyby-Distanzen geht dieser Übergangsbereich gerade erst los, so daß sich im Flyby-Bereich die Lichtgeschwindigkeit nach der Emissionstheorie ergibt.

 

Demnach ergibt sich auch der hier behandelte zweite Delta-Lambda-Effekt, also der transversale Delta-Lambda-Effekt, aus der Emissionstheorie bzw. aus deren Prinzip LG=c±v. Und er ist auch ganz eng verwandt mit dem ersten hier bereits abgeleiteten Delta-Lambda-Effekt, der sich aus einer Geschwindigkeitsdifferenz Δvo der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters ergibt, wenn sich die Geschwindigkeit der Lichtquelle in dieser radialen Richtung während des Aussendens einer Welle ändert.

 

Der nun hier folgende zweite Effekt ist ebenfalls ein Delta-Lambda-Effekt, der sich ebenfalls aus einer Geschwindigkeitsdifferenz in der radialen Blickrichtung des Beobachters ergibt. Hier aber ist nicht eine Beschleunigung der Lichtquelle in radialer Richtung die Ursache, sondern die Geschwindigkeitsänderung der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters als Folge einer gleichförmigen Bewegung der Lichtquelle in transversaler Richtung, also quer zur radialen Blickrichtung des Beobachters.

Wir nennen deshalb den zweiten Delta-Lambda-Effekt, zwecks Unterscheidung zum ersten, dem "beschleunigtenDelta-Lambda-Effekt", hier nun den "transversalen Delta-Lambda-Effekt".

 

Der transversale Delta-Lambda-Effekt.

 

Gleich vorweg:

Dieser transversale Delta-Lambda-Effekt tritt nur auf, wenn sich die Lichtquelle durch ein das Licht weiterleitendes Medium bewegt - weil nur dann die Geschwindigkeitsänderung der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung zum Beobachter zu einer Wellenlängenänderung gemäß dem Delta-Lambda-Effekt führt wie folgt:  

 

Dieses Medium beim Flyby ist das mit der Erde mitgeführte und mitrotierende "Äther"-Medium, welches das Licht im Übergangsbereich (von c in Bezug zur Quelle auf c in Bezug zum Medium) zunächst mit der Geschwindigkeit weiterleitet, mit der es in das Medium emittiert worden ist. Dieses hier in Kombination mit der Emissionstheorie postulierte "Äther"-Medium leitet das Licht (zunächst nach der Emission, also im weiten Bereich um die Quelle) nicht mit c in Bezug zum Medium wie beim bisherigen Äther, sondern mit der Geschwindigkeit LG=c±v in Bezug zum Medium gemäß der Emissionstheorie weiter, wenn v die Geschwindigkeit der Quelle in Bezug zum Medium ist.

 

Weil sich die Radialgeschwindigkeit (= die in der radialen Blickrichtung des Beobachters vorhandene Geschwindigkeit) der Lichtquelle im Bezug zum Medium wegen der Blickrichtungsänderung während des Aussendens einer Welle ändert, ergibt dies ein Δvo zwischenWellenanfang und Wellenende, und damit einen Delta-Lambda-Effekt, hier also den transversalen Delta-Lambda-Effekt.

 

 

Ruht dagegen die Lichtquelle im Medium, und bewegt sich der Beobachter transversal, so tritt der transversale Delta-Lambda-Effekt nicht auf, weil sich die Radialgeschwindigkeit der Lichtquelle in Bezug zum Medium nicht ändert. Das heißt, in diesem Fall haben Wellenfang und Wellenende stets gleiche Geschwindigkeit in Bezug zum Medium, wenn sie trotz inzwischen erfolgter Richtungsänderung ins Medium emittiert werden. Deshalb ist kein Δvo vorhanden und demnach auch kein transversaler Delta-Lambda-Effekt.  

Der Effekt tritt also nur bei dem Signal von der Flyby-Sonde zur Bodenstation auf, nicht aber bei dem Signal von der Bodenstation zur Flyby-Sonde.

 

Würde die Erde und das von ihr mitgeführte "Äther"-Medium nicht rotieren, wäre die Bahngeschwindigkeit v der Flyby-Sonde in Bezug zum ruhenden Erdmittelpunkt stets zugleich auch die Geschwindigkeit der Sonde gegenüber dem Medium. Da aber die Erde und das von ihr mitgeführte "Äther"-Medium rotiert, muß zwischen der Bahngeschwindigkeit v und der Geschwindigkeit vsm der Sonde gegenüber dem Medium unterschieden werden.

Diese Unterscheidung von vsm und v treffen wir aber erst nach der Herleitung der Formeln, wenn klar ist, welche Geschwindigkeit zutrifft, v oder vsm.

Zunächst halten wir fest, daß der transversale Delta-Lambda-Effekt von der Geschwindigkeit vsm der Sonde zum Äthermedium abhängt.

 

Die Herleitung des transversalen Delta-Lambda-Effekts erfolgt nun ganz analog wie die Herleitung des beschleunigten Delta-Lambda-Effekts, in dem Radialgeschwindigkeits-Änderungen der Lichtquelle während des Aussendens einer Welle entsprechende Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Wellenanfang und Wellenende verursachen, welche dann mit zunehmender Entfernung zu einer Längenänderung der Welle führen. Im Prinzip ist also sowohl der beschleunigte wie auch der transversale Delta-Lambda-Effekt eine Funktion der Radialgeschwindigkeits-Änderung der Lichtquelle. Diese Radialgeschwindigkeits-Änderung kann nur beim beschleunigten Delta-Lambda-Effekt auch mithilfe einer Beschleunigung b der Lichtquelle in der radialen Richtung erfaßt werden, wo dieser Effekt mit "RG"=-b*D schonhergeleitet worden ist.

Beim transversalenDelta-Lambda-Effekt aber erfolgt die Radialgeschwindigkeits-Änderung nicht aufgrund einer Beschleunigung der Lichtquelle, sondern aufgrund einer Änderung der radialen Richtung zum Beobachter während des Aussendens einer Welle. Dies aber nur, wenn sich die Lichtquelle durchs Lichtmedium bewegt, und die Lichtweiterleitung in diesem Medium zunächst mit c±v erfolgt! Denn nur dann gibt es den transversalen Delta-Lambda-Effekt!

 

In der folgenden Herleitung für den transversalen Delta-Lambda-Effekt gehen wir zunächst von einer geraden Bahn der Lichtquelle aus. Dabei bedeutet v die Geschwindigkeit der Lichtquelle in Bezug zum "Äther"-Medium.

 

 

 

Obwohl in der Herleitung mit relativ einfachen Näherungen gerechnet wird, ergibt sich exakt das richtige Ergebnis, wie man mithilfe der ersten Ableitung des Dopplers zeigen kann wie folgt:

 

Wie schon gesagt, beruht auch der transversale Delta-Lambda-Effekt im Prinzip auf einer Änderung der Radialgeschwindigkeit RG der Lichtquelle beim Aussenden einer Lichtwelle.

 

Wenn man also nach diesemPrinzip (Änderung der Radialgeschwindigkeit der Lichtquelle) die Dopplerkurve einer gleichförmig transversal bewegten Lichtquelle zur Herleitung des transversalen Delta-Lambda-Effekts heranzieht, ergibt sich dieser als Funktion der Änderung des Dopplers nach folgendem Bild.

Tip: Die erste Ableitung der Funktion y=v*x/(x²+H²)^(1/2) gibt’s gratis übers Internet bei "wolfram alpha".

 

 

Hinweis: Genau genommen muß die Formel natürlich lauten

"RG" = v²/(c+v*cosα) * sin²α . Denn gemäß Emissionstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit hier nicht c, sondern c+v*cosα, also im Perigee c, und für α gegen Null c+v. Diese Feinheit ist jedoch hier beim Flyby (v<<c), insbesondere im Perigee-Bereich (v*cosα gegen Null), vernachlässigbar klein.

 

Damit ergibt sich ganz allgemein für jeden beliebigen Bahnpunkt bei transversaler Bewegung der Lichtquelle: Der transversale Delta-Lambda-Effekt ist das Quadrat der senkrecht zur Blickrichtung gerichteten Geschwindigkeits-Komponente v*sinα , dividiert durch die Lichtgeschwindigkeit. 

 

Wie aus dem Bild zudem ersichtlich, ergibt sich im Perigee-Bereich ein Maximum des positiven transversalen Delta-Lambda-Effekts dort, wo die Steigung der Dopplerkurve bzw. die Änderung der Radialgeschwindigkeit am größten ist.

 

Wie aus der Herleitung ersichtlich, wächst auch beim transversalen Delta-Lambda-Effekt die Wellenlängenänderung Δλ mit der Laufzeit D. Weil aber zugleich Δvo umso kleiner ist,  je größer die Laufzeit D ist, kürzt sich D heraus, und es ergibt sich ein von D unabhängiges konstantes Ergebnis. Die Formel des transversalen Delta-Lambda-Effekts ist also eigentlich: "RG"=(v*sinα)²/(c*D) * D , was als "RG"=b*D mit der Beschleunigung b=(v*sinα)²/(c*D) zu interpretieren ist.

 

Wie ersichtlich ergibt sich also die Formel "RG"=v²/c *sin²α.

 

Dabei bedeutet v die Geschwindigkeit des Senders bzw. der Sonde in Bezug zum Medium. Weil v schon für die Bahngeschwindigkeit in Bezug zum Erdmittelpunkt vergeben ist, nennen wir die Geschwindigkeit v der Sonde in Bezug zum Medium vsm.

 

Es ergibt sich somit die

 

Formel für den transversalen Delta-Lambda-Effekt:

"RG" = + vsm²/c * sin²α

 

 Diese Formel für den transversalen Delta-Lambda-Effekt wurde anhand der Radialgeschwindigkeits-Änderungen bei transversaler Bewegung der Sonde auf einer geraden Bahn hergeleitet, bei der die Sonde unbeschleunigt ist.

 

Ist die Bahn der Sonde gekrümmt, weil die Sonde eine senkrecht zur Bahn wirkende Beschleunigung erfährt, könnte man aus der Tatsache, daß beispielsweise bei einer Kreisbahn-Krümmung der Beobachter im Mittelpunkt keine Radialgeschwindigkeits-Änderungen bei transversaler Bewegung mehr beobachtet, den Schluß ziehen, daß der transversale Delta-Lambda-Effekt mit zunehmender Krümmung kleiner wird und schließlich bei Kreiskrümmung zu Null wird.


Das ist aber nicht der Fall. Eine gekrümmte Bahn setzt nämlich stets auch eine senkrecht zur Bahn wirkende Beschleunigung voraus und damit tritt auch noch der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt auf – die hierbei auch noch auftretende Fliehbeschleunigung behandeln wir später, sonst wird es zu komplex.

Beide Effekte, also der positive transversale Delta-Lambda-Effekt "RG"=+vsm²/c*sin²α und der negative beschleunigte Delta-Lambda-Effekt "RG"=-b*D überlagern sich, was mathematisch durch Summenbildung zu berechnen ist.

Demnach ist der transversale Delta-Lambda-Effekt für alle Krümmungen und alle Entfernungen D konstant mit "RG"=vsm²/c*sin²α anzusetzen. Es wird also mit zunehmender Bahnkrümmung nicht der positive transversale Delta-Lambda-Effekt kleiner, sondern der negative beschleunigte Delta-Lambda-Effekt wird größer.

Bei einer Kreisbahn mit Beobachter im Kreismittelpunkt – und wenn vsm=v ist – sind beide entgegengesetzt gleich groß, und sie kompensieren sich damit in diesem Fall zu Null, wie hier später gleich ersichtlich wird.

Beweis nach Bild 2 wie folgt:

Bild 2

 

Wie ersichtlich ergibt sich zunächst die Formel

"RG"=v²/c*sin²α - v²/rk*sinα*D

Der erste Term ist unverkennbar der transversale Delta-Lambda-Effekt, wobei v die Geschwindigkeit vsm der Lichtquelle in Bezug zum "Äther"-Medium ist. Der zweite Term ist ebenso unverkennbar der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt mit der Form -b*D, wobei - v²/rk*sinα die Beschleunigung b der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters ist. 

 

(Achtung: Die radiale Richtung beim beschleunigten Delta-Lambda-Effekt ist immer die radiale Blickrichtung des Beobachters, und nicht etwa die radiale Richtung zum Krümmungsmittelpunkt oder zum Gravitationszentrum!)

 

Eine Bahnkrümmung wird durch eine senkrecht zur Bahn wirkende Beschleunigung (z.B. durch Steuerdüse, z.B. entsprechende Komponente der Gravitationsbeschleunigung) bestimmt und umgekehrt. Wenn wir also hier bei der Herleitung der Formel für den transversalen Delta-Lambda-Effekt bei einer gekrümmten Bahn zunächst im Ergebnis eine Beschleunigung -v²/rk*sinα erhalten, so ist dies die in der Sichtlinie wirkende Komponente der senkrecht zur Bahn wirkenden Beschleunigung -v²/rk, welche die Bahnkrümmung mit dem Krümmungsradius rk hervorruft. Und nochmal: Zur Fliehbeschleunigung kommen wir später, und zwar ganz automatisch!

 

Das heißt, in der ersten Formel ist nur die Bahnkrümmung (mit dem Krümmungsradius rk) aufgrund allein einer senkrecht zur Bahn wirkenden Beschleunigung der Größe -v²/rk erfaßt, nicht aber eine eventuelle Beschleunigung in der Bahnrichtung. Die Formel sagt also aus, daß die Sonde aufgrund einer Bahnkrümmung rk bzw. einer senkrecht zur Bahn wirkenden Beschleunigung von -v²/rk in der Sichtlinie zum Beobachter mit -v²/rk*sinα beschleunigt ist. Die Beschleunigung -v²/rk*sinα ist nämlich nichts anderes als die in der Sichtlinie zum Beobachter wirkende Komponente der senkrecht zur Bahn wirkenden Beschleunigung -v²/rk, und erfüllt damit die Bedingung des beschleunigten Delta-Lambda-Effekts (Beschleunigung der Quelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters). Die Herleitung nach Bild 2 leitet damit auch den beschleunigten Delta-Lambda-Effekt her und bestätigt diesen.

 

Aus der Herleitung nach Bild 2 folgt also:

1. Bei einer gekrümmten Bahn addieren sich der transversale Delta-Lambda-Effekt ("RG"=v²/c*sin²α) und der gravitations-beschleunigte Delta-Lambda-Effekt ("RG"=-b*D) zu"RG"= v²/c*sin²α - b*D.

2. Die Beschleunigung b bedeutet dabei die in der radialen Blickrichtung des Beobachters liegende Komponente der Gravitations-Beschleunigung der Lichtquelle.

3. Die Überlagerung von transversalem und beschleunigtem Delta-Lambda-Effekt ergibt sich als Summe beider Effekte.

Qed

 

Beim Flyby liegt jedoch nur im Perigee eine allein senkrecht zur Bahn wirkende Gravitations-Beschleunigung vor. Das heißt, für den Perigee-Durchgang ist die erste Formel nach Bild 2 ausreichend.

Will man jedoch auch für die Bereiche vor und nach dem Perigee die exakte Formel, so muß man auch die in der Bahnrichtung wirkende Komponente der Gravitations-Beschleunigung berücksichtigen. Hierbei können wir, um eine möglichst einfache Herleitung zu erhalten, von dem vereinfachten Fall ausgehen, daß Sonde, Beobachter und Gravitationszentrum auf einer Linie liegen, die Gravitations-Beschleunigung g also in Richtung Beobachter zeigt. Dann gilt für die Beschleunigung b der Sonde in der Blickrichtung des Beobachters die Gravitationsbeschleunigung g am Ortder Sonde.

Die in der Bahnrichtung wirkende Komponente der Gravitations-Beschleunigung g ist g*cosα, und die senkrecht zur Bahn wirkende Komponente ist g*sinα.

Es ergeben sich daraus nach Bild 2 in der radialen Blickrichtung des Beobachters, wenn dieser sich auf der Linie zwischen Flyby-Sonde und Erdmittelpunkt befindet, die zwei Beschleunigungen b1= -v²/rk*sinα und b2=-g*cos²α. In Summe ergeben diese beidenBeschleunigungen, weil v²/rk = g*sinα ist:

 

b1+b2= -v²/rk*sinα - g*cos²α = - g*sin²α - g*cos²α = -g*(sin²α+cos²α)

     = -g*(sin²α+cos²α) = -g

Der gravitations-beschleunigte Delta-Lambda-Effekt ergibt sich damit zu

"RG"= (b1+b2)*D= -(v²/rk*sinα + g*cos²α)*D = -g*D

Und die Summe von transversalem und gravitations-beschleunigtem Delta-Lambda-Effekt ergibt sich damit zu

"RG" = v²/c*sin²α - g*D

oder gleichwertig in der in die Komponenten von g aufgeteilten Form:

"RG" = v²/c*sin²α - v²/rk*sinα*D - g*cos²α*D

 

Somit gelten für den gesamten Flybybereich folgende gleichwertige Formeln für die

Summe von transversalem und gravitations-beschleunigtem Delta-Lambda-Effekt

"RG"= vsm²/c*sin²α - g*D

"RG"= vsm²/c*sin²α - v²/rk*sinα*D - g*cos²α*D

 

Diese Formeln gelten für den vereinfachten Fall, daß Sonde, Beobachter und Erdmittelpunkt auf einer Linie liegen, d.h. daß die Gravitationsbeschleunigung g also in Richtung Beobachter zeigt.

Und nochmal: Zur Fliehbeschleunigung kommen wir später! Einfach mal abwarten und festhalten: Die letzte, ausführlichere Formel für die Summe von transversalem und gravitations-beschleunigtem Delta-Lambda-Effekt bei einem auf der Linie zwischen Flyby-Sonde und Erdmittelpunkt befindlichen Beobachter halten wir hier fest, weil sie später direkt auf einen weiteren Delta-Lambda-Effekt führt, nämlich auf den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt bei gekrümmter Bahn.

 

Mit der hier hergeleitetenFormel "RG"=vsm²/c*sin²α - g*D

läßt sich nun der gesetzmäßige Zusammenhang zwischen transversalem und gravitations-beschleunigtem Delta-Lambda-Effekt bei gekrümmten Bahnen wie folgt noch etwas vertiefen und verdeutlichen:

 

Bei einer Kreisumlaufbewegung der Lichtquelle im Äthermedium mit Beobachter im Kreismittelpunkt, wenn also die Lichtquelle sowohl transversal bewegt als auch radial beschleunigt ist, und an der Lichtquelle sowohl der transversale Delta-Lambda-Effekt als auch der gravitations-beschleunigte Delta-Lambda-Effekt in voller Höhe starten und sich über die Laufzeit bis zum Beobachter in voller Höhe entwickeln, gibt es dennoch für den Beobachter keinerlei Änderung der Radialgeschwindigkeit der Lichtquelle - weil sich beide Änderungen der Radialgeschwindigkeiten gegenseitig kompensieren. Für den Beobachter im Kreismittelpunkt ist also weder der transversale, noch der gravitations-beschleunigte Delta-Lambda-Effekt erkennbar, weil sich beide gegenseitig kompensieren.

Es muß deshalb bei einer Kreisbahn für den Beobachter im Kreismittelpunkt die Summe aus transversalem und beschleunigtem Delta-Lambda-Effekt zu Null werden:

Die Formel für die Summe beider Effekte ist

"RG"=vsm²/c*sin²α - g*D

Bei einer Kreisbahn im ruhenden Medium ist vsm=v, α=90°,sinα=1, und es gilt für die Kreisbeschleunigung g=v²/r, wobei r der Radius der Kreisbahn ist. Für die Lichtlaufzeit D über den Radius r gilt D=r/c.

Somit ergibt sich die Formel für die Summe beider Effekte zu

"RG"=vsm²/c*sin²α - g*D = v²/c - v²/r * r/c = v²/c - v²/c = 0.

qed.

 

Es wird also bei einer Kreisbahn mit Beobachter im Mittelpunkt nicht jeder der beiden Effekte für sich allein zu Null, sondern nur die Summe aus beiden Effekten, wobei jeder der beiden Effekte für sich allein formelmäßig unverändert bleibt. Dementsprechend gilt also bei beliebig gravitations-gekrümmter Bahn die Formel

"RG"=vsm²/c*sin²α - g*D

qed

(Natürlich gilt diese Formel und die folgenden Formeln genau nur für den vereinfachten Fall, daß Sonde, Beobachter und Erdmittelpunkt auf einer Linie liegen, d.h. daß die Gravitationsbeschleunigung g also in Richtung Beobachter zeigt.)

Unsere Herleitung für dieSumme von transversalem und gravitations-beschleunigtem Delta-Lambda-Effekt im gesamten Perigeebereich ergibt also folgende gleichwertige Formeln

"RG"= vsm²/c*sin²α - g*D

"RG"= vsm²/c*sin²α - v²/rk*sinα*D - g*cos²α*D

 

Die beiden bisher behandelten Delta-Lambda-Effekte sind im Perigee-Bereich gegeneinander gerichtet, heben sich aber nicht auf, denn in diesem Bereich ist v²/c stets größer als g*D. Es bleibt deshalb beim Flyby von beiden Effekten stets ein positiver Rest übrig. Es muß deshalb noch mindestens einen Effekt geben, der beim Flyby dafür sorgt, daß auch negative "RG"-Ergebnisse beim Perigee-Durchgang zu beobachten sind. Dieser Effekt muß demnach beim Flyby eine negative "RG" erzeugen.

 

Bei der Suche nach diesem Effekt kommt uns die aus der Ballistik gut bekannte Vorhaltung zu Hilfe, welche hier (bei der mit der Emissionstheorie herzuleitenden Flyby-Formel) ohnehin abzuhandeln ist.

Damit kommen wir nun zu den beiden Vorhalte-Doppler-Verschiebungen.

 

Die Vorhalte-Doppler-Verschiebungen.

 

Die Vorhaltung ist aus der Ballistik bestens bekannt, und braucht hier nicht weiter erklärt zu werden. Die Vorhaltung ist erforderlich, damit ein transversal bewegter Schütze das ruhende Ziel trifft, bzw. ein ruhender Schütze das transversal bewegte Ziel trifft. Im Prinzip muß die Vorhaltung die transversale Bewegung des Lichtstrahls oder die des Ziels ausgleichen.Wir gehen ja hier davon aus, daß elektromagnetische Wellen im "Äther"-Medium (zumindest in einem weiten Umkreis um die Lichtquelle) mit der Geschwindigkeit weitergeleitet werden, mit der sie ins Medium emittiert werden. Sie bewegen sich demnach auch quer zur Emissionsrichtung mit derselben transversalenGeschwindigkeit wie die Lichtquelle. Die Vorhaltung muß also die transversale Bewegung des Lichtstrahls ausgleichen, damit das Ziel getroffen wird.

 

Zunächst betrachten wir die Perigee-Situation. Im folgendenBild ist ersichtlich, daß der Lichtstrahl unter dem Winkel φ=arcsin(v/c) nachhinten vorgehalten werden muß, damit er den senkrecht unter dem Perigee befindlichen Beobachter trifft. Die Vektoren v und c ergeben zusammen eine senkrecht nach unten weisende Lichtgeschwindigkeit der Größe LG=sqrt(c²-v²), also eine kleinere Geschwindigkeit als c.

 

Wie aus dem Bild ersichtlich, ist zunächst mal die Lichtgeschwindigkeit LG als Folge der Vorhaltung in der radialen Blickrichtung des Beobachters um die Differenz ΔLG=c-sqrt(c²-v²) kleiner als c.

 

Der Beobachter interpretiert natürlich nun die von c auf sqrt(c²-v²) verringerte Lichtgeschwindigkeit in der Blickrichtung mit einer sich entfernenden Lichtquelle und mit entsprechendem Doppler, das heißt für denBeobachter ist die Differenz ΔLG=c-sqrt(c²-v²) die scheinbareRadialgeschwindigkeit "RG" der Lichtquelle. Die erste Vorhalte-Doppler-Verschiebung"RG"(LG) hat also im Perigee (bei senkrecht zum Vektor v weisenderBlickrichtung) die Formel

"RG"(LG)=ΔLG = c - sqrt(c²-v²).

 

Die Vorhaltung bewirkt aber noch eine andere Doppler-Verschiebung. Wie aus dem Bild ersichtlich, sieht der Beobachter die Wellenlänge λo mit dem Vorhaltewinkel φ=arcsin(v/c) verdreht. Er sieht deshalb statt λo die kürzere Wellenlänge λ. Die Wellenverkürzung ist Δλ=λ-λo.

Der Beobachter interpretiert natürlich nun dieWellenverkürzung

Δλ=λ-λo als Folge einer sich in der Blickrichtung annähernden Lichtquelle und mit entsprechendem Doppler, das heißt für den Beobachter entspricht die scheinbare Wellenverkürzung Δλ der scheinbaren Radialgeschwindigkeit RG=Δλ/λo*c der Lichtquelle.

Diese Beziehung RG=Δλ/λo*c ergibt sich aus dem in der Astronomie bekannten Faktor z für die Rotverschiebung bzw. für eine beliebige Dopplerverschiebung: z=(λ-λo)/λo= Δλ/λo und RG=z*c. Hinweis: In unserem Fall darf für c in RG=z*c nicht die veringerte Lichtgeschwindigkeit LG=sqrt(c²-v²) gesetzt werden, weil deren Auswirkung auf die "RG" schon im ersten Vorhalte-Doppler berücksichtigt worden ist. Die Gesamt-"RG" bei der Vorhaltung ist dieSumme aus den beiden Vorhalte-RG-Effekten. Deshalb muß jeder der beiden Vorhalte-RG-Effekte für sich allein ermittelt werden. Für c ist also hier die für λo geltende Lichtgeschwindigkeit zu setzen, um die richtige "RG"zu erhalten. Das wird auch durch das Null-Ergebnis bei der Vorhaltung und später beim aberrativen Delta-Lambda-Effekt (geometrischer Ort für "RG", und mit exakt -v²/c Kompensation mit transversalem Delta-Lambda-Effekt) bestätigt, sozusagen von des Schöpfers harmonischen Gesetzen der Geometrie höchstselbst.

 

 

Die zweite Vorhalte-Doppler-Verschiebung "RG"(Δλ) hat also im Perigee (bei senkrecht zum Vektor v weisender Blickrichtung) die Formel

"RG"(Δλ)= Δλ/λo*c = (λ-λo)/λo *c

Es gilt cosφ = λ/λo  bzw.  λ = λo*cosφ

"RG"(Δλ)= Δλ/λo*c = (λ-λo)/λo *c =(λo*cosφ - λo)/λo*c=(cosφ-1)*c 

 

Weil ebenfalls gilt  cosφ=sqrt(c²-v²)/c

ergibt sich für die zweite Vorhalte-Doppler-Verschiebung:

 

"RG"(Δλ) =(cosφ - 1) *c = [sqrt(c²-v²)/c - 1 ] *c= sqrt(c²-v²) - c

 

Die Summe von erster und zweiter Vorhalte-Doppler-Verschiebung ist demnach im Perigee:

"RG"= c-sqrt(c²-v²) + sqrt(c²-v²) - c =

    = -sqrt(c²-v²) +sqrt(c²-v²) = 0

 

 In dieser Vorhalte-Herleitung im Perigee bedeutet v die senkrecht zur Blickrichtung gerichtete Geschwindigkeitskomponente der Lichtquelle. Diese ist, wie wir vom transversalenDelta-Lambda-Effekt her wissen, v*sinα.

Setzen wir also in der Vorhalte-Herleitung für v den Wert v*sinα, erhalten wir die Vorhalte-Herleitung für alle beliebigen Bahnpunkte. Damit ergibt sich, daß die Vorhaltung in jedem beliebigen Bahnpunkt den RG-Wert Null besitzt. Das heißt, "RG"(Δλ) aus Wellenverkürzung und "RG"(LG) aus Lichtgeschwindigkeits-Verringerung kompensieren sich zu Null in jedem beliebigen Bahnpunkt.

 

Die Formel für die Vorhalte-Doppler-Verschiebung ist demnach

"RG"=c - sqrt[(c²-(v*sinα)²] + sqrt(c²-(v*sinα)²] - c = 0

 

Aus dieser Herleitung läßt sich erkennen, daß sich bei der Vorhaltung zwei gleich große entgegengesetzte Effekte kompensieren, der erste ist eine Lichtgeschwindigkeits-Verringerung infolge einer Vektoraddition nach Galilei, der zweite eine Wellenverkürzung infolge einer zur Blickrichtung verdrehten Wellenlänge.

 

Wir können also hier eine wichtige Feststellung machen: Die beiden Vorhalte-Effekte (kleinere Lichtgeschwindigkeit und kürzere Wellenlänge) sind zwei physikalisch verschiedene Effekte, die sich immer gegenseitig so kompensieren, daß sich ihre Licht-Geschwindigkeits-Effekte stets zu Null ergeben, und somit eine absolute Invarianz der Lichtgeschwindigkeit vortäuschen können. Es bedarf hierzu keiner Längenverkürzung und keiner Zeitdehnung und keiner Raumzeit und ähnlichem relativistischen Hokuspokus, sondern lediglich der korrekten Anwendung der Galilei-Transformation bei der Vektor-Rechnung.

Das Null-RG-Ergebnis bei der Vorhaltung ist also eine, und nur eine Erklärung dafür, daß manche Experimente eine invariante Lichtgeschwindigkeit vortäuschen. Und es gibt hier noch weitere solcher Null-RG-Ergebnisse durch Kompensation, wie wir noch sehen werden. Die Relativisten, die mit ihrem absurd-unlogischen Postulat c±v=c von der absoluten Invarianz der Lichtgeschwindigkeit schon bewiesen haben, daß sie von Logik und klassischer Physik keine wirkliche Ahnung haben, und deshalb ihren unsichtbaren relativistischen Stoff ständig lauthals lobpreisend wie eine blendende Monstranz vor sich hertragen müssen, können natürlich derlei einfache mathematisch-physikalische Herleitungen nicht mehr erkennen. Und es ist auch nicht die Logik und die Physik ihr Talent, sondern die Scharlatanerie und das gesalbte Gehabe der Betrüger am Hofe des Kaisers mit den neuen Kleidern.

 

Das Vortäuschen einer Invarianz der Lichtgeschwindigkeit zeigen beispielhaft die beiden Vorhalte-Doppler-Verschiebungen, und auch deshalb sind diese beiden Effekte aus der Vorhaltung wichtig. Aber ihre besondere Brisanz erhalten sie dadurch, daß sie sozusagen auf die Spur des nachfolgend behandelten aberrativen Delta-Lambda-Effekts führen, und sich mit diesem gegenseitig bestätigen.

 

Wer sich von der klassischen Physik leiten läßt - und nicht von dem absurd-unlogischen Schwachsinn der Urknall- und Relativitätstheorien, dem ist hier bei der Vorhaltung schon längst ein weiterer physikalischer Effekt eingefallen, nämlich die gute alte Aberration, welche ebenfalls eineVektoraddition betrifft, und ebenfalls eine Verdrehung in der Blickrichtung bewirkt. Damit kommen wir nun zu zwei weiteren Wellenlängen-Änderungs-Effekten, die sich ganz analog zu den beiden Vorhalte-Doppler-Verschiebungen herleiten lassen, und die etwas mit der Aberration zu tun haben. Wir fassen beide aberrativen Wellenlängen-Änderungs-Effekte zusammen unter dem Namen "aberrativer Delta-Lambda-Effekt".

 

 

Der aberrative Delta-Lambda-Effekt.

 

Die Aberration ist eine bekannte und bewiesene Verdrehung der Sichtlinie zu einem Stern, wenn sich der Beobachter (mitsamt der Erde und ihrem mitgeführten Medium) transversal zu dem Lichtstrahl bewegt, der von dem Stern kommt.

Beim Flyby liegt ebenfalls eine transversale Bewegung vor, auch wenn sich hier nicht der Beobachter, sondern das lichtaussendende Objekt bzw. dessen Lichtstrahl transversal zum Beobachter bewegt. Aber auch hier verdreht sich deshalb die Sichtlinie um den Aberrationswinkel.

 

Das Prinzip der Aberration ergibt sich aus der Galilei-Transformation der klassischen Physik, wonach Geschwindigkeiten vektoriell addiert werden müssen. Weil wir hier, zumindest in einem weiten Umfeld um die Lichtquelle, die Emissionstheorie voraussetzen, gibt es da keine Probleme. In Folge der Vektor-Addition ergeben sich - ganz analog wie bei der Vorhaltung - zwei aberrative RG-Effekte, und zwar erstens eine höhere Lichtgeschwindigkeit, und zweitens eine kürzere Wellenlänge. Beide fassen wir dann zusammen als den aberrativen Delta-Lambda-Effekt.

Zunächst zum ersten Aberrations-RG-Effekt mit der höheren Lichtgeschwindigkeit:

Hierbei gehen wir von dem speziellen Fall aus, daß die gleichförmig transversal bewegte Lichtquelle ihren Lichtstrahl genau senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor v abschickt. Nach der Galilei-Transformation der klassischen Physik ist es unerheblich, ob sich der Beobachter bewegt und die Lichtquelle in Ruhe ist, oder umgekehrt. Das bedeutet, der senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor abgeschickte Lichtstrahl befindet sich gegenüber der Lichtquelle immer in der gleichen Lage. Das heißt, daß sich der gesamte Lichtstrahl genau so schnell transversal bewegt wie die Lichtquelle. Er macht diese transversale Bewegung mit. Auch wenn der Lichtstrahl nicht senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor abgeschickt wird, sondern beispielsweise unter einem Vorhalte-Winkel, macht der Lichtstrahl unter Beibehaltung des Vorhalte-Winkels diese transversale Bewegung der Lichtquelle mit. Dies ist ja die Ursache dafür, daß vorgehalten werden muß, wenn das Ziel getroffen werden soll.

 

Zunächst betrachten wir die zu v senkrechte Absendung des Lichtstrahls. Im folgenden Bild ergibt sich, daß die Vektoren v und c eine Sichtlinienverdrehung beim Beobachter bewirken, das heißt der Beobachter sieht das Licht aus der Richtung QB' kommen, und zwar mit einer Licht-Geschwindigkeit von LG=sqrt(c²+v²), also mit entsprechend größerer Geschwindigkeit als sie der Lichtstrahl in der senkrecht zu v gerichteten Richtung hat.

 

 

Wie aus dem Bild ersichtlich, ist die Lichtgeschwindigkeit um die Differenz  ΔLG=c-sqrt(c²+v²) größer als c.

Der Beobachter interpretiert natürlich nun die von c auf sqrt(c²+v²) erhöhte Lichtgeschwindigkeit in der Blickrichtung mit einer sich annähernden Lichtquelle und mit entsprechendem Doppler, das heißt für den Beobachter ist die Differenz ΔLG=c-sqrt(c²+v²) die scheinbare Radialgeschwindigkeit der Lichtquelle. Der ΔLG-Effekt hat also (bei senkrecht zum Vektor v abgeschicktem Lichtstrahl) die Formel

"RG"(LG)=ΔLG = c - sqrt(c²+v²)

und es ergibt sich hier richtig ein negativer Wert für die "RG"einer sich scheinbar nähernden Lichtquelle.

 

Wie schon bei der Vorhaltung, tritt auch bei der Aberration neben der Lichtgeschwindigkeits-Änderung ein zweiter RG-Effekt auf, der sich hier daraus ergibt, daß die aberrative Verdrehung der Sichtlinie die Wellenlänge verkürzt erscheinen läßt.

Diese Wellenverkürzung können wir hier ganz analog wie bei der Vorhaltung herleiten:

 

Wie aus dem Bild ersichtlich, sieht der Beobachter in B' die Wellenlänge λo unter dem Aberrationswinkel φ=arctan(v/c) verdreht. Er sieht deshalb statt λo die kürzere Wellenlänge λ. Die Wellenverkürzung ist Δλ=λ-λo.

Der Beobachter interpretiert natürlich nun dieWellenverkürzung

Δλ=λ-λo als Folge einer sich in der Blickrichtung annähernden Lichtquelle und mit entsprechendem Doppler, das heißt für den Beobachter entspricht die scheinbare Wellenverkürzung Δλ einer scheinbaren Radialgeschwindigkeit "RG"= Δλ/λo*c der Lichtquelle.

Diese Beziehung RG=Δλ/λo*c ergibt sich aus dem in der Astronomie bekannten Faktor z für die Rotverschiebung bzw. für eine beliebige Dopplerverschiebung. Dabei gilt: z=(λ-λo)/λo=Δλ/λo und RG=z*c.  

Hinweis: In unserem Fall darf für c in RG=z*c nicht die vergrößerte Lichtgeschwindigkeit LG=sqrt(c²+v²) gesetzt werden, weil deren Auswirkung auf die Gesamt-"RG"schon im ersten Aberrations-RG-Effekt berücksichtigt worden ist. Die Gesamt-"RG"des aberrativen Delta-Lambda-Effekts ist die Summe aus den beiden Aberrations-RG-Effekten. Deshalb muß vor der Summenbildung jeder der beiden Aberrations-RG-Effekte für sich allein ermittelt werden. Für c ist also hier die für λo geltende Lichtgeschwindigkeit zu setzen, um die richtige "RG" zu erhalten. Das wird auch durch die richtigen Ergebnisse beim Vorhalte-Effekt (Null) und beim aberrativen Delta-Lambda-Effekt (geometrischer Ort für "RG", und mit fast exakt -v²/c Kompensation mit transversalem Delta-Lambda-Effekt) bestätigt, sozusagen wieder von des Schöpfers harmonischen Gesetzen der Geometrie höchstselbst. Dies mag auch für andere eventuelle Ungläubigkeiten gelten.

 

Der zweite Aberrations-RG-Effekt hat also im Perigee (bei senkrecht zum Vektor v weisender Emissionsrichtung) die Formel

"RG"(Δλ)= Δλ/λo*c = (λ-λo)/λo *c

Es gilt cosφ = λ/λo und  λ = λo*cosφ

"RG"(Δλ)= Δλ/λo*c = (λ-λo)/λo *c =(λo*cosφ -λo)/λo *c =(cosφ-1)*c

Weil ebenfalls gilt cosφ=c/sqrt(c²+v²)

ergibt sich für den zweiten Aberrations-RG-Effekt (Wellenverkürzung):

 

"RG"(Δλ) =(cosφ - 1) *c = [c/sqrt(c²+v²) - 1 ] *c=

     = c²/sqrt(c²+v²) - c

"RG"(Δλ) = c²/sqrt(c²+v²) - c

 

Die Summe von erstem und zweitem Aberrations-RG-Effekt ist demnach im Perigee:

"RG"= "RG"(LG)+"RG"(Δλ)= c-sqrt(c²+v²)+ c²/sqrt(c²+v²) - c =

 

"RG"  = c²/sqrt(c²+v²) - sqrt(c²+v²)

 

Diese etwas unhandliche Formel läßt sich nun durch Umformung vereinfachen, indem der erste Term mit sqrt(c²+v²)/sqrt(c²+v²) und der zweiteTerm mit (c²+v²)/(c²+v²) multipliziert wird. Es ergibt sich dann:

"RG"= c²*sqrt(c²+v²)/(c²+v²) – (c²+v²)*sqrt(c²+v²)/(c²+v²)=

   = (c²*sqrt(c²+v²) - c²*sqrt(c²+v²) – v²*sqrt(c²+v²))/(c²+v²)=

    = -v²/sqrt(c²+v²)

 

Damit ergibt sich der gesamte aberrative Delta-Lambda-Effekt im Perigee zu

 

"RG"= - v²/sqrt(c²+v²)

 

 

 

Fortsetzung vom 07.09.15 

 

Wie aus dem Bild "Herleitung des aberrativen Delta-Lambda-Effekts" ersichtlich, ergibt sich die "RG" des aberrativen Delta-Lambda-Effekts geometrisch eindeutig als die Strecke B'F zwischen Beobachter B' und Fußpunkt F der Senkrechten (v*cosφ) von B auf die Strecke sqrt(c²+v²) im Geschwindigkeits-Vektor-Dreieck QBB' mit den Vektoren v, c, sqrt(c²+v²), v*cosφ und "RG".  Wie aus dem Bild ersichtlich, ist "RG" auch geometrisch die Summe von "RG"(Δλ) und "RG"(LG).

 

In dieser Herleitung des aberrativen Delta-Lambda-Effekts im Perigee bedeutet v die senkrecht zur aberrativ unverdrehten Sichtlinie (also die senkrecht zur tatsächlichen "absoluten" Verbindungslinie BQ zwischen Beobachter B und Quelle Q im Perigee) gerichtete Geschwindigkeitskomponente derLichtquelle. Diese ist, wie wir schon vom transversalen Delta-Lambda-Effekt her wissen, v*sinα.

Setzen wir also in der Herleitung für v den Wert v*sinα, erhalten wir die Herleitung für alle beliebigen Bahnpunkte. Damit ergibt sich die Formel für den aberrativen Delta-Lambda-Effekt in jedem beliebigen Bahnpunkt:

 

"RG"= - (v*sinα)²/sqrt(c²+v²sin²α)

 

 

Hinweis: Wie schon bei der Herleitung des transversalen Delta-Lambda-Effekts erwähnt, muß genau genommen die Formel natürlich lauten

"RG" = - v²*sin²α/sqrt[(c+v*cosα)²+ v²*sin²α]. Denn gemäß Emissionstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit hier nicht c, sondern c+v*cosα, also im Perigee (α=90°)  c, und für α gegen Null c+v. Diese Feinheit ist jedoch hier beim Flyby (v<<c) vernachlässigbar klein.

 

Für v<<c, wie das beim Flyby noch durchaus der Fall ist, ist die aberrative Sichtlinien-Verdrehung φ sehr klein, und für sqrt(c²+v²sin²α) läßt sich mit hier völlig ausreichender Näherung einfach c setzen.

 

Damit ergibt sich für den aberrativen Delta-Lambda-Effekt beim Flyby in völlig ausreichender Näherung "RG"= - v²/c *sin²α

   

Wir erhalten also für den aberrativen Delta-Lambda-Effekt beim Flyby die Formel:

 

        "RG"= - v²/c * sin²α         

 

Wie ersichtlich ist diese Formel deutlich sichtbar entgegengesetzt gleich der Formel für den transversalen Delta-Lambda-Effekt von

"RG"=+ vsm²/c * sin²α

bei gerader Bahn, wenn man v=vsm setzt.

 

Und dieser Zusammenhang, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt entgegengesetzt (fast) gleich ist dem transversalen Delta-Lambda-Effekt, läßt zunächst vermuten, daß auch beim aberrativen Delta-Lambda-Effekt v nicht die Bahngeschwindigkeit der Lichtquelle in Bezug zum ruhenden Erdmittelpunkt ist, sondern, wie beim transversalen Delta-Lambda-Effekt, die Geschwindigkeit vsm der Sonde in Bezug zum "Äther"-Medium.

 

Tatsächlich führt die Formel mit v, also wenn man v nicht durch vsm ersetzt, zu einem Gesamt-"RG"-Ergebnis beim Flyby, welches nicht mit den Beobachtungen übereinstimmt. Das heißt, die mit den Beobachtungen übereinstimmende Flyby-Formel erhält man nur, wenn man in der Formel "RG"= -v²/c*sin²α für den aberrativen Delta-Lambda-Effekt vsm statt v setzt.

Das bedeutet, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt (ebenso wie der transversale Delta-Lambda-Effekt) nur auftritt, wenn sich die Lichtquelle bzw. deren Lichtstrahl mit vsm transversal durch das "Äther"-Medium bewegt, nicht aber, wenn sich der Beobachter quer zum Lichtstrahl durchs Medium bewegt. Der aberrative Delta-Lambda-Effekt tritt also nur bei dem Rücksignal von der Flybysonde auf, nicht aber bei dem Signal von der Bodenstation zur Sonde.

 

Zu erklären ist dies damit, daß es physikalisch ein ganz wesentlicher Unterschied ist, ob sich ein Lichtstrahl quer zu seiner Laufrichtung durchs "Äther"-Medium bewegt, oder ob sich der Beobachter quer zur Lichtlaufrichtung durchs Medium bewegt.

 

Der hierbei entscheidende Punkt ist, daß die ungebremste Quer-Weiterleitung eines Lichtstrahls im "Äther"-Medium voraussetzt, daß die Weiterleitung im Medium gemäß der aberrativen Vektoraddition erfolgt. Der daraus sich ergebende aberrative Delta-Lambda-Effekt entsteht also schon im Medium selbst und gegenüber dem Medium selbst, und der im Medium ruhende Beobachter sieht demnach ebenfalls den aberrativen Delta-Lambda-Effekt.

 

Läuft dagegen der Lichtstrahl nicht quer durchs Medium, entsteht im Medium kein aberrativer Delta-Lambda-Effekt, und auch der nun durchs Medium bewegte Beobachter wird keinen aberrativen Delta-Lambda-Effekt im Medium erzeugen und deshalb auch keinen sehen.

 

Der entscheidende Unterschied zwischen dem Fall, daß der Lichtstrahl eine Querbewegung im Medium ausführt, und dem Fall, daß der Beobachter eine Querbewegung im Medium ausführt, läßt sich anhand des folgenden Bildes darstellen:

 

In beiden Fällen verhält sich das Licht so, daß es bezüglich sich selbst eine gleichförmige Bewegung ausführt, also seinen bisherigen Lauf in Richtung und Geschwindigkeit beibehält - wie eine kräftefreie träge Masse, also entsprechend der Emissionstheorie. 

 

 

Daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt "RG"= -v²/c * sin²α  nur auftritt, wenn sich die Lichtquelle durchs "Äther"-Medium bewegt, heißt aber nicht, daß auch die aberrative Verdrehung der Sichtlinie gemäß der astronomischen Aberration im Fernrohr nur dann auftritt. Diese bekannte Fernrohr-Aberration tritt in beiden Fällen gleichermaßen auf, also auch dann, wenn sich der Beobachter durchs Medium bewegt. Grund dafür ist, daß hier das Fernrohr gemäß der Vektoraddition so gerichtet sein muß, daß die Welle - ob sie nun verdreht ist oder nicht - im Fernrohr parallel zum Rohr läuft. Diese Bedingung für die technische Funktion des Fernrohrs ist unabhängig davon, ob sich die Welle im Medium verdreht hat oder nicht, ob also der aberrative Delta-Lambda-Effekt vorhanden ist oder nicht.

Wenn man den winzigen aberrativen Delta-Lambda-Effekt im Sternenlicht identifizieren könnte, so nur deshalb, weil die Erde ihr eigenes "Äther"-Medium mit sich führt, durch welches sich der Sternen-Lichtstrahl quer bewegt.

Jedenfalls aber beweist die Lösung des Flyby-Rätsels, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt, den ein im Medium ruhender Beobachter bei einem quer durchs Medium laufenden Lichtstrahl sieht, nicht von der transversalen Bahn-Geschwindigkeit v der Flyby-Sonde in Bezug zum Erdmittelpunkt, sondern von der transversalen Geschwindigkeit vsm des Lichtstrahls in Bezug zum Medium abhängt.

 

 

Damit ergibt sich also der aberrative Delta-Lambda-Effekt zu

 

"RG"= - (vsm*sinα)²/sqrt(c²+vsm²sin²α)

 

oder mit völlig ausreichender Näherung zu

 

"RG"= - vsm²/c * sin²α

 

 

Diese Formel gilt für alle im Medium ruhenden Beobachter, über die der Lichtstrahl mit vsm transversal hinwegstreicht. Das heißt, der Parameter vsm ist die transversale Geschwindigkeit (oder Quergeschwindigkeit) der Lichtquelle oder deren Lichtstrahls in Bezug zum im Medium ruhenden Beobachter. Eine eventuelle Bewegung des Beobachters im Medium ist in dieserFormel nicht berücksichtigt. Der Beobachter beim Flyby hat also seine Messungen von der Bodenstation aus vorzunehmen, wenn er diese Formel ansetzt.

 

Es ist wohl klar, daß bei gerader Bahn der Lichtquelle diese Quergeschwindigkeit des Lichtstrahls über die gesamte Laufstrecke des Lichts gleich der transversalen Geschwindigkeit vsm der Lichtquelle ist, also auch an jedem beliebigen Ort des Beobachters. Die Vorhaltung bewirkt keine Änderung dieser Quergeschwindigkeit, sondern die Quergeschwindigkeit bewirkt bzw. erfordert ja erst die Vorhaltung, damit der Beobachter trotz und wegen der Quergeschwindigkeit getroffen wird! Vorhaltung und Quergeschwindigkeit bedingen sich gegenseitig, und treten zusammen auf.

 

Bei einer gekrümmten Bahn der Lichtquelle könnte es nun auf den ersten Blick so aussehen, als ob sich die Quergeschwindigkeit des Lichtstrahls mit der Laufzeit des Lichts in Richtung zum Krümmungsmittelpunkt hin verringert, und im Mittelpunkt zu Null wird.


Aber auf den zweiten Blick ergibt sich folgendes Bild, wobei wir vereinfachend von einer Kreis-Umlaufbahn mit der Bahngeschwindigkeit v in einem ruhenden Medium ausgehen, wobei also v=vsm ist.  

 

 

(Die Vorhaltung sinφ=vsm/c, wie im Bild angegeben, gilt auch für den Fall, daß der Beobachter in einem bewegten Medium ruht, z.B. beim Flyby ruht die Bodenstation auf der Erde im mitrotierenden "Äther"-Medium. Hat die Flybysonde die Bahngeschwindigkeit v=10 km/s in Bezug zum ruhenden Erdmittelpunkt, und die Bodenstation mitsamt dem lokalen Erd-"Äther"-Medium die Geschwindigkeit 0,4 km/s, dann ist im Perigee je nach Umlauf-Richtung vsm=10,4 oder 9,6 km/s, und die Vorhaltung sinφ=vsm/c. Womit bewiesen wäre, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt auch bei bewegtem Medium über die gesamte Laufstrecke des Lichts gleich bleibt, sofern der Beobachter im Medium ruht. Der Fall, daß sich auch noch der Beobachter im Medium bewegt, ist hier nicht zu behandeln. Die Formel "RG"=-vsm²/c*sin²α  gilt in dieser Form herleitungsgemäß nur für den im Medium ruhenden Beobachter.)

 

 

Um den Krümmungs-Mittelpunkt M zu treffen, muß das Licht bei der Emission entsprechend der transversalen Geschwindigkeit vsm vorgehalten werden.

Vorhaltung und Quergeschwindigkeit sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn man die Vorhaltung berücksichtigt, erkennt man, daß sich die aberrativ wirksame Quergeschwindigkeit vsm von außen nach innen tatsächlich nicht ändert.

Das heißt, die Quergeschwindigkeit des Lichtstrahls bleibt auch bei gekrümmter Umlaufbahn unverändert auf dem Weg von der Lichtquelle zum Krümmungsmittelpunkt, und ebenso ändert sich auch der aberrativeDelta-Lambda-Effekt nicht.

Demnach bleibt der aberrative Delta-Lambda-Effekt von

"RG"=-v²/c*sin²α  auch bei gekrümmter Bahn zwischen Bahn und Krümmungsmittelpunkt überall gleich groß.

Damit gilt

der aberrative Delta-Lambda-Effekt

"RG"= - vsm²/c *sin²α 

sowohl bei gerader als auch bei gekrümmter Bahn.

 

(Hinweis: Etwas anders könnte es aussehen, wenn sich auf dem Laufweg des Lichtstrahls die Mediumsgeschwindigkeit ändert. Beim aberrativen Delta-Lambda-Effekt ist jedoch (ebenso wie beim transversalenDelta-Lambda-Effekt) die Geschwindigkeit der Lichtquelle vsm gegenüber dem Medium zum Zeitpunkt der Emission maßgebend. Etwaige Änderungen der Mediumsgeschwindigkeit unterwegs haben wohl keinen Einfluß mehr auf den bei derEmission entstehenden Effekt. Dies ist bedingt dadurch, daß die Lichtwellen (im weiten Umkreis um die Lichtquelle) mit der Geschwindigkeit weiterlaufen, mit der sie ins Medium eingeleitet bzw. emittiert worden sind, also dann so weiterlaufen, als ob es kein Medium gäbe. Zudem dürften sich etwaige Änderungen der Mediumsgeschwindigkeit bei den beiden sich gegenseitig kompensierenden Effekten gleichermaßen auswirken, so daß auch diese Änderungen sich gegenseitig kompensieren.

Aber immerhin besteht hier die Möglichkeit, auftretende geringe Abweichungen von den berechneten Ergebnissen zu erklären und zu erfassen. Dies ist jedoch hier nicht das Thema.)  

 

 

Wir haben also nun bisher folgende vier Delta-Lambda-Effekte beim Flyby hergeleitet:

 

Transversaler Δλ-Effekt :      "RG" = +vsm²/c*sin²α

Beschleunigter Δλ-Effekt:     "RG" = - g*D ;  g = Erdbeschleunigung

                                                              = - v²/rk*sinα*D - g*cos²α*D                        

Vorhalte-Δλ-Effekt     :           "RG" = c - sqrt[(c²-(v*sinα)²] +

                                                                    + sqrt(c²-(v*sinα)²]- c = 0

Aberrativer Δλ-Effekt  :         "RG" = - vsm²/c*sin²α  

 

Transversaler Δλ-Effekt und aberrativer Δλ-Effekt kompensieren sich gegenseitig, und der Vorhalte-Δλ-Effekt ist Null.

 

Nun brauchen wir also nur noch einen weiteren "RG"-Effekt der Größe "RG"=+v²/rk*sinα*D, um im Perigee, wo cos²α = 0 ist, volle Kompensation aller "RG"-Effekte zu erhalten.

 

Damit kommen wir nun zum "zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt".

 

Der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt.

 

Wenn wir uns den erforderlichen Effekt "RG"= +v²/rk*sinα*D  ansehen, den wir brauchen, um die volle Kompensation aller Effekte beim Perigee zu erhalten, dann sehen wir nichts anderes als einen beschleunigten Delta-Lambda-Effekt mit der Beschleunigung +v²/rk*sinα, also einer nach außen (vom Beobachter weg) gerichteten Beschleunigung. Und der Größe nach ist diese Beschleunigung das genaue Gegenstück zu der in der Sichtlinie liegenden Komponente

-v²/rk*sinα  der senkrecht zur Bahn nach innen gerichteten Zentripetalbeschleunigung -v²/rk.

Dieses Gegenstück +v²/rk*sinα  resultiert also zunächst einmal ganz einfach aus der Zentrifugalbeschleunigung +v²/rk, welcher die Flyby-Sonde unterliegt. Und diese Zentrifugalbeschleunigung brauchen wir hier zunächst einmal nicht weiter zu erklären - wir werden aber gleich sehen, daß diese Zentrifugalbeschleunigung der Lichtquelle physikalisch nicht unbedingt jene des Umlaufs um den Krümmungsmittelpunkt M der Bahn ist, sondern auch jene des Umlaufs der Lichtquelle um den Beobachter als Zentrum der Emissionsrichtung sein kann.

 

Wir haben hier also den bisherigen Delta-Lambda-Effekten nur noch den "zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt" hinzuzufügen, um beim Perigee ein Null-RG-Resultat durch gegenseitige Kompensation der Effekte bzw. durch Nullwerden der g*cos²α*D-Komponente zu erhalten.

 

Der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt beim Flyby ist somit

"RG"= + v²/rk*sinα *D

 

Achtung: Diese Formel gilt aber nur beim Flyby, wenn sich also der Beobachter zwischen der Flyby-Sonde und dem Bahn-Krümmungs-Mittelpunkt M befindet.

Befindet sich der Beobachter jenseits von M, dann gilt in erster Näherung für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt im Perigee die Formel

"RG" = v²/c*[2 - rk/(D*c)]

 

Hierbei wird angenommen, daß die mit zunehmender Entfernung des Beobachters (jenseits) von M abnehmende Verdrehung der Emissionsrichtung eine verringerte Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug auf das Emissions-Ziel bedeutet, und die Fliehbeschleunigung für D gegen Unendlich zu Null wird. Demzufolge strebt die "RG"-Kurve des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts einem Grenzwert zu, den wir hier in erster Näherung und ohne weiteren Nachweis zu +2 v²/c ansetzen.

 

Die Größe dieses Grenzwerts spielt nämlich hier (vorläufig) weder beim Flyby noch beim Delta-Lambda-Effekt weit entfernter Objekte (Doppelsterne, Quasare, kosmische Rotverschiebung usw.) eine Rolle: Beim Flyby ist der Beobachter nicht jenseits von M, und bei den weit entfernten Objekten ist der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt selbst bei sehr hohem Grenzwert verschwindend gering im Vergleich zum beschleunigten Delta-Lambda-Effekt.

Die genaue Größe des Grenzwerts ist also hier (vorläufig) völlig unerheblich, so daß wir hier die in erster Näherung angesetzte Größe von + 2 v²/c nicht weiter begründen müssen, zumal sie eben hier (vorläufig noch) keine Rolle spielt.


Dann ergibt sich folgendes Bild für diesseits und jenseits von M liegende Beobachter. In diesem Bild, in dem auch das Zusammenwirken der vier Delta-Lambda-Effekte im Perigee graphisch dargestellt ist, ist auch ersichtlich, daß sich alle vier Effekte beim Flyby-Perigee kompensieren, und bei weit entfernten Lichtquellen (z.B. "Doppel"-Sterne, Quasare, kosmische Rotverschiebung usw.) nur mehr der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt eine Rolle spielt.

 

Bild der RG-Kurven aller Effekte beim Perigee

 

 

Wer Probleme bezüglich des Unterschieds zwischen der einem Grenzwert zustrebenden "RG"-Kurve des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts und der geradlinigen "RG"-Kurve des beschleunigten Delta-Lambda-Effekts hat, sei auf folgende Erläuterungen hingewiesen:

Der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt ergibt sich aus einer Geschwindigkeitsänderung der Lichtquelle in der Emissionsrichtung während der Emission.

Danach ist es ein wesentlicher Unterschied, ob sich bei einem Kreisbahn-Umlauf der Lichtquelle der Beobachter im Kreis-Mittelpunkt befindet, oder sehr weit außerhalb der Kreisbahn.

 

Bei dem Beobachter im Kreisbahn-Mittelpunkt ändert sich die Geschwindigkeit der umlaufenden Lichtquelle in der Emissionsrichtung zum Beobachter scheinbar nicht, die Radialgeschwindigkeit bleibt  konstant, demzufolge gibt es scheinbar auch keinen Delta-Lambda-Effekt in diesem Fall. Tatsächlich aber sind in diesem Fall zentripetale und zentrifugale Beschleunigung der Lichtquelle entgegengesetzt gleich groß und kompensieren sich zu Null, wie sich deshalb auch die beiden Delta-Lambda-Effekte (der zentrifugale und der beschleunigte) zu Null kompensieren.

 

Befindet sich dagegen der Beobachter desselben Kreisbahn-Umlaufs statt im Mittelpunkt nun sehr weit entfernt außerhalb der Bahn, ergeben sich nun entsprechend große Geschwindigkeitsänderungen der Lichtquelle in der auf den Beobachter zu gerichteten Emissionsrichtung. Diese Geschwindigkeitsänderungen resultieren bei genügend großer Entfernung des Beobachters von dem Kreisbahn-Umlauf allein aus der zentripetalen Beschleunigung der Lichtquelle, während die zentrifugale Beschleunigung bei diesen Geschwindigkeitsänderungen in diesem Fall keine Rolle spielt und zu Null angesetzt werden kann.

 

Daraus ist ersichtlich, daß es nicht die Zentrifugalbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug zum Umlaufszentrum ist, welche die Ursache beim zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt ist, sondern die Zentrifugalbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug zum Emissions-Richtungs-Zentrum, zum Emissions-Ziel, also in Bezug zum Beobachter.

 

Es gilt dabei grundsätzlich: 1. Es gibt keine Fliehbeschleunigung eines Objekts ohne eine Verdrehung der Richtung zum Flieh-Zentrum, und 2., es gibt keine Fliehbeschleunigung eines Objekts ohne eine Bahnkrümmung. Für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt bedeutet dies: Ohne Verdrehung der Emissionsrichtung keine Emissions-Fliehbeschleunigung der Lichtquelle (also keine Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Emissionsrichtung), aber auch ohne Bahnkrümmung keine Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Emissionsrichtung. Hinweis: Die "Fliehbeschleunigung" v²/r=v²/(c*D) der Lichtquelle bei gerader Bahn in Bezug zum Beobachter wird bereits beim transversalen Delta-Lambda-Effekt

"RG"=+v²/c=v²/(c*D)*D=v²/r*D

erfaßt.

 

Für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt muß also sowohl eine Verdrehung der Emissionsrichtung, als auch eine Bahnkrümmung vorliegen. Dazu folgende Gegenüberstellung als Eselsbrücke:

 

Figur 1. Gerade Bahn mit Verdrehung der Emissionsrichtung. 

Figur 2. Gekrümmte Bahn mit Verdrehung der Emissionsrichtung. 

Figur 3. Gekrümmte Bahn ohne Verdrehung der Emissionsrichtung. 

 

 

Die Fliehbeschleunigung für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt tritt also nur auf, wenn sich die Emissionsrichtung verdreht und die Lichtquelle sich auf einer Krümmungs-Kreisbahn bewegt. Dabei gilt für Beobachter zwischen Bahn und Krümmungsmittelpunkt als Fliehzentrum der Krümmungsmittelpunkt, und für Beobachter jenseits von M der Beobachter als Fliehzentrum.

 

Beispiele:

 

Bei einer geraden Bahn ist rk unendlich groß, und der Beobachter liegt zwischen Bahn und M. In diesem Fall gilt also Fliehbeschleunigung ist Null, auch wenn der Beobachter sehr nahe bei der Bahn und die Verdrehung der Emissionsrichtung sehr groß ist.

 

Bei einer Kreisbahn und sehr weit außerhalb der Kreisbahn liegendem Beobachter ist rk<<D*c, das Fliehzentrum ist der Beobachter und die Fliehbeschleunigung des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts geht gegen Null, obwohl die Bahnkrümmung mit dem Radius rk eine große Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug zum Umlaufszentrum bewirkt.

 

Beim Flyby ist der Beobachter zwischen Bahn und Krümmungsmittelpunkt M. Es gilt als Fliehzentrum M, und die Fliehbeschleunigung des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts ist so groß wie die Bahnkrümmungs-Fliehbeschleunigung.

Im jenseits von M liegenden Bereich (D*c > rk) gilt, daß die Emissions-Fliehbeschleunigung in diesem Bereich nicht größer werden kann als die Fliehbeschleunigung infolge Verdrehung der Emissionsrichtung.

Oder anders ausgedrückt:

Jenseits von M begrenzt die Verdrehung der Emissionsrichtung die Emissions-Fliehbeschleunigung der Lichtquelle, und diesseits von M begrenzt die Bahnkrümmung rk die Emissions-Fliehbeschleunigung der Lichtquelle, und damit den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt.

 

 

Damit haben wir nun hier alle Effekte beisammen, die beim Flyby auftreten und für die Lösung des Flyby-Rätsels wichtig sind:

 

Transversaler Δλ-Effekt :        "RG" = +vsm²/c*sin²α

Beschleunigter Δλ-Effekt:       "RG" = - g*D ;  g = Erdbeschleunigung

                                                                = - v²/rk*sinα*D - g*cos²α*D                        

Vorhalte-Δλ-Effekt     :             "RG" = c - sqrt[(c²-(v*sinα)²] +

                                                                      + sqrt(c²-(v*sinα)²] - c = 0

Aberrativer Δλ-Effekt   :           "RG" = - vsm²/c*sin²α  

Zentrifugaler Δλ-Effekt :          "RG" = + v²/rk*sinα *D 

 

 

In Summe ergeben diese Effekte die folgenden beiden gleichwertigen Grundformeln für die Herleitung der Flyby-Formel:

 

"RG"=+vsm²/c*sin²α - g*D - vsm²/c*sin²α + v²/rk*sinα * D

 

oder gleichwertig

 

"RG"= +vsm²/c*sin²α - v²/rk*sinα * D - g*cos²α * D -

               -vsm²/c*sin²α + v²/rk*sinα * D  

 

Nun können wir die Grundformel für den Zeitpunkt des Perigee-Durchgangs vereinfachen, weil für den Perigee-Durchgang gilt α=90°, sinα =1, cosα=0. In der folgenden weiteren Herleitung der Flyby-Formel betrachten wir zwecks Vereinfachung nur noch den Perigee-Durchgang.  

 

 

In Summe ergeben die vier Delta-Lambda-Effekte (der Vorhalte-Null-Doppler ist nicht relevant) also die folgende Grundformel für die Herleitung der Flyby-Formel (im Perigee):

 

"RG"=+vsm²/c - g*D - vsm²/c + g*D  = 0

 

oder gleichwertig

 

"RG"=+vsm²/c - v²/rk * D - vsm²/c + v²/rk * D = 0

 

Es ergibt sich also zunächst vollständige Kompensation und eine Null-"RG" im Perigee, und zwar auch dann, wenn der Planet und das "Äther"-Medium nicht rotiert, wenn also vsm=v ist.

 

 

Es ergibt sich also hier, daß bei einer transversalen Bewegung der Lichtquelle bzw. der Lichtwelle alle nach der Galilei-Transformation der klassischen Physik neben dem Doppler-Effekt zwingend zu erwartenden, bisher unbekannten und unberücksichtigten Effekte wie der transversale und der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt, der Vorhalte-Null-Doppler, der aberrative Delta-Lambda-Effekt und der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt sich im Perigee in Summe zu Null kompensieren.

 

Es mag ja eine Überraschung sein, daß sich alle vier (mit Vorhaltung und zweifacher Wertung sieben) Effekte zu Null addieren. Aber nur physikalisch absolut untalentierte Scharlatane wie die Relativisten könnten dies nun zum Anlaß nehmen, diese sieben Effekte hier beim Flyby und überhaupt für überflüssig und nicht existent zu erklären, etwa so überflüssig und nichtexistent, wie es die Relativisten mit dem angeblich nicht nachweisbaren Äther gemacht haben.

 

Aber derartige Nullsummen-Ergebnisse sind physikalisch eher ein Hinweis auf naturgesetzlich richtig dargestellte Zusammenhänge, wie beispielsweise bei actio gleich reactio, bei Gravitationskraft gleich Fliehkraft bei Kreisbahn oder überhaupt bei Gleichgewichtsbedingungen jedweder Art.

 

Anders ausgedrückt: Was sich da hier bei der bislang rätselhaften Flyby-Anomalie auftut, ist gute alte klassische Physik. Im Gegensatz dazu steht die absurd-schwachsinnige Scharlatanerie der Relativisten, die all diese sich hier zeigenden Schönheiten der Physik mit dem entsetzlich primitiven und absurd-unlogischen c±v=c zugesch...üttet haben.

 

Wie ersichtlich kompensieren sich alle vier Delta-Lambda-Effekte im Perigee zu Null.

 

Zu beachten ist dabei, daß alle fünf (eigentlich sogar sieben) Effekte plausibel physikalisch nach der klassischen Physik herzuleiten sind unter der physikalisch plausibel begründeten Voraussetzung, daß sich elektromagnetische Wellen in einem weiten Bereich um die Quelle in einem "Äther"-Medium gemäß der Emissionstheorie bewegen, dieses "Äther"-Medium also zunächst die Wellen mit der Geschwindigkeit weiterleitet, mit der sie im (lokalen) Medium ankommen.

 

Die Grundformel für den Perigee-Durchgang

"RG" = +vsm²/c - g*D - vsm²/c + g*D = 0

ist also auf der Grundlage der klassischen Physik hergeleitet, und sie bedeutet vollständige Kompensation von insgesamt sieben Effekten.

 

Durch die Rotation der Erde und die Mitrotation des "Äther"-Mediums gibt es aber noch weitere Effekte, welche, wie nachfolgend gezeigt, in Abhängigkeit von Ort und Bahnvektor im Perigee der Flyby-Sonde zu Auslenkungen aus diesem Null-"RG"-Gleichgewicht führen, welche die bislang unerklärlichen Flyby-Anomalien nicht nur erklären, sondern die auch zu hundert Prozent mit den beobachteten Ergebnissen übereinstimmen.

 

Wer schon mal etwas von "Coriolis" gehört hat, kann sich auch denken, daß ein rotierendes System wie das mit der Erde mitrotierende "Äther"-Medium gegenüber einer Flyby-Bahn zu Coriolis-Effekten führen muß. Ein Coriolis-Effekt ist beispielsweise, wenn eine Kanonenkugel im rotierenden System eine scheinbar gekrümmte Bahn ausführt.

 

Beim Flyby verhält sich eine Flyby-Sonde wie eine solche Kanonenkugel. Sie führt gegenüber dem rotierenden "Äther"-Medium eine scheinbar gekrümmte, scheinbar seitlich beschleunigte Coriolis-Bahn aus. Das Coriolis-Verhalten der Flyby-Sonde im rotierenden Medium bedeutet Geschwindigkeitsänderungen der Sonde im Medium. Wer den transversalen und den aberrativen Delta-Lambda-Effekt begriffen hat, weiß auch, daß Geschwindigkeitsänderungen der Lichtquelle im "Äther"-Medium einen Delta-Lambda-Effekt hervorrufen.

 

Insofern lassen wir uns nun überraschen, wie aus dieser Null-RG-Grundformel für den Flyby-Perigee-Durchgang die fertige Flyby-Lösungsformel entsteht.

 


Der coriolische Delta-Lambda-Effekt ...

 

Fortsetzung vom 30.12.2018


Die bisher hergeleitete Null-RG-Grundformel, in der alle bisher anhand eines nichtrotierenden Bezugssystems hergeleiteten Delta-Lambda-Effekte sich gegenseitig kompensierend enthalten sind, lautet also

"RG" = +vsm²/c - b*D - vsm²/c + b*D = 0,

wobei b die lokale Erdbeschleunigung am Ort der Sonde im Perigee ist.


Und die ursprüngliche empirische Flyby-Formel ist

"RG" = [± v*vm/c – b*D/(2pi)] *sinβ*sinγ


Wenn wir nun aus diesen beiden Formeln den Schluß ziehen, daß bei der Flyby-Anomalie erstens ein coriolischer (=erddrehungsbedingter) Effekt vorliegen muß, der zweitens mindestens einen dieser vier Delta-Lambda-Effekte verringert oder vergrößert, so daß bei der Summe aller vier schließlich ein Rest übrig bleibt, so können wir diesen Rest gemäß der empirischen Formel zu

"RG" = [± v*vm/c – b*D/(2pi)] *sinβ*sinγ

ansetzen, und die Grundformel (beim Perigee-Durchgang) ergibt sich dann zu

 

"RG" = +vsm²/c - b*D - vsm²/c + b*D +[± v*vm/c – b*D/(2pi)] *sinβ*sinγ

 

Es ist nun nicht schwer zu erkennen, daß sich der empirische Rest-Term  mathematisch aus ganz einfachen Teilen der beiden Terme vsm²/c und b*D zusammensetzt, wenn man v ungefähr gleich vsm setzt.

Der Reduktionsterm – b*D/(2pi) *sinβ*sinγ in der ursprünglichen empirischen Formel hat also als coriolisch bedingter Rest aus der Summe von zentrifugalem und dem zentripetalem Delta-Lambda-Effekt einen ganz realen physikalischen Hintergrund. Dieser coriolisch bedingte negative Rest wäre nämlich dadurch zu erklären und herzuleiten, daß die Verdrehung der Welle infolge der nachfolgend hergeleiteten transversalen Beschleunigung bt den zentripetalen Delta-Lambda-Effekt verstärkt, und den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt verringert, wodurch sich ein coriolisch bedingter negativer Rest von etwa – b*D/(2pi)* sinβ*sinγ  ergibt. Die Herleitung dieses Effekts wäre jedoch erst nach der Herleitung des Verdrehungs-Effektes möglich.

 

Wir haben diesen Reduktionsterm zudem inzwischen durch eine tanh-Funktion als Abminderungs-Faktor f(H) (für die nach außen hin abnehmende Rotationsmitführung) direkt bei vm ersetzt, wodurch der empirische Reduktionsterm – b*D/(2pi)*sinβ*sinγ  mehr oder weniger überflüssig wird, oder zumindest hier in erster Näherung (mit einem anderen Faktor als -1/(2pi)) als vernachlässigbar klein angesetzt werden kann. Wir tun das hier auch deshalb, weil wir uns dadurch seine Herleitung sparen können, und die Herleitung des coriolischen Delta-Lambda-Effekts, die schon komplex genug ist, dadurch erheblich vereinfachen können.

Ich weise jedoch hier ausdrücklich darauf hin, daß der ursprüngliche Reduktionsterm – b*D/(2pi)*sinβ*sinγ, eventuell auch mit einem anderen Faktor 1/x als -1/(2pi), durchaus noch eine nicht vernachlässigbare Rolle spielen könnte, um bessere Ergebnisse erzielen zu können, insbesondere bei den etwas zu kleinen Negativ-Werten von Galileo2 (-3,933 statt -4,6±1) und Cassini (-1,252 statt -2±1). Hierzu bräuchte es nur eine geringe coriolisch bedingte, schon vor M einsetzende Abminderung des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts und bzw. oder Zunahme des zentripetalen Delta-Lambda-Effekts. Dies wäre durch die Verdrehung der Welle erklärbar, wie oben bereits angedeutet. Andererseits wird der ursprüngliche Reduktionsterm –b*D nicht mehr zur Reduktion gebraucht, so daß auch und noch eher eine Herleitung dieses b*D-Terms analog zur folgenden Herleitung des v*vm/c-Terms möglich wäre. Wir lassen deshalb hier diesen b*D/x-Term (zunächst mal) ganz beiseite, denn sonst wird es hier wirklich etwas zu komplex.

 

Durch diese Vereinfachung mit dem hier beiseite gelassenen oder in erster Näherung als vernachlässigbar klein angesetzten b*D/x-Term ergab sich unsere empirische Flyby-Formel zu

"RG" = ± v*vm/c *sinβ*sinγ

wobei mit

vm=vm(eo)*f(H)=

      =vm(eo) * 0,5*(1-tanh((0,001+0,005*cosβbg)*(H-2310+310*cosβbg)))

die nach außen hin abnehmende Rotations-Mitführung in völlig ausreichender Weise hergeleitet und erfaßt ist. Hierbei ist

v[m/s]=Bahngeschwindigkeit der Sonde im Perigee in Bezug zum ruhenden Erdmittelpunkt, 

vm[m/s]=Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums am Ort der Sonde im Perigee, und

vm(eo)=Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums auf der Erdoberfläche senkrecht unter dem Ort der Sonde im Perigee.

Die Parameter sinβ, sinγ und f(H) in dieser empirischen Formel sind Winkelfunktionen mit Werten von 0 bis 1, und damit ganz offensichtlich "nur" quantitative mathematische Parameter neben den qualitativen physikalischen Parametern.

Die empirische Formel besitzt demnach die qualitative physikalische Form

"RG"= p*v*vm/c

worin p=sinβ*sinγ ein die Quantität bestimmender Faktor ist.

 

Wir können nun den coriolisch bedingten Rest empirisch zu

v*vm/c *sinβ*sinγ = p* v*vm/c  

ansetzen, und unsere RG-Grundformel (beim Perigee-Durchgang) ergibt sich dann zu

"RG" = +vsm²/c - b*D - vsm²/c + b*D + p*v*vm/c

 

Es ist nun deutlich zu erkennen, daß der empirische Rest-Term  p*v*vm/c mathematisch ein ganz einfacher Teil eines der beiden Terme vsm²/c ist, wenn man v ungefähr gleich vsm setzt, was man beim Flyby in völlig ausreichender Näherung hier voraussetzen kann, zumal die empirische Näherungsformel sowohl mit p*v*vm/c als auch mit p*vsm*vm/c praktisch dieselben mit den Beobachtungen übereinstimmenden Ergebnisse liefert.

 

Es läßt sich dann vsm²/c + p*v*vm/c auch schreiben als

vsm²/c + p*vsm*vm/c = vsm²/c *(1 + p*vm/vsm)

   

Das Verhältnis vm/vsm ist nun ganz offensichtlich ein "coriolisches" Verhältnis, nämlich von der Rotationsgeschwindigkeit vm des "Äther"-Mediums am Ort der Sonde im Perigee zur Geschwindigkeit vsm der Sonde gegenüber dem "Äther"-Medium am Ort des Perigees, und dieses einfache coriolische Verhältnis bestimmt die Größe der coriolisch bedingten Änderung des transversalen oder des aberrativen Delta-Lambda-Effekts.

 

Es ist also mathematisch logisch nun ganz offensichtlich, daß der "empirische" Rest-Term +p*vsm*vm/c nichts anderes bedeutet, als daß die Erddrehung einen der beiden vsm²/c-Delta-Lambda-Effekte oder beide vergrößert oder verkleinert, je nach Größe bzw. Richtung von p, vm und vsm. Die Erddrehung als Ursache des Rest-Terms  ±p*vsm*vm/c bzw. der ihm zugrundeliegenden Änderungen der beiden vsm²/c-Delta-Lambda-Effekte wird hier am besten durch das bekannte Attribut "coriolisch" gekennzeichnet.

 

Wir können deshalb nun die beiden sich kompensierenden  b*D-Effekte aus der Grundformel herausnehmen, weil sie ganz offensichtlich nichts mit diesem Rest-Term p*v*vm/c zu tun haben.

 

Die Grundformel, aus der wir dann die gesuchte Flyby-Formel entwickeln wollen, ergibt sich damit nun zu

"RG" = +vsm²/c - vsm²/c + p*vsm*vm/c

so daß als gesuchte Flyby-Formel der coriolische Rest  ± p*vsm*vm/c 

übrigbleibt.


Es gibt nun drei Möglichkeiten, den empirischen Rest-Term +p*vsm*vm/c in dieser Grund-Gleichung zuzuordnen:

Entweder nur dem transversalen Delta-Lambda-Effekt  +vsm²/c

"RG" = +vsm²/c + p*vsm*vm/c - vsm²/c = vsm²/c (1 + p*vm/vsm) – vsm²/c

oder nur dem aberrativen Delta-Lambda-Effekt   -vsm²/c

"RG" = +vsm²/c - vsm²/c + p*vsm*vm/c = +vsm²/c - vsm²/c (1 – p*vm/vsm)

oder beiden zugleich, beim einen mehr (z.B. ¾), beim anderen dann entsprechend weniger (also dann z.B. ¼),

"RG" = +vsm²/c + 3/4*p*vsm*vm/c - vsm²/c + 1/4*p*vsm*vm/c =

         = p*vsm*vm/c

oder beispielsweise je zur Hälfte:

"RG" = +vsm²/c + ½*p*vsm*vm/c - vsm²/c + ½*p*vsm*vm/c = p*vsm*vm/c

         = + vsm²/c (1 + p/2*vm/vsm) -  vsm²/c (1 – p/2*vm/vsm)

Dabei ergibt sich in jedem Fall der coriolische Rest  ± p*vsm*vm/c  als die gesuchte Flyby-Formel.   

 

Wir werden später sehen, daß von diesen drei Möglichkeiten hier nur die dritte wirklich in Frage kommt, weil mit ihr eine mit der Beobachtung bestens übereinstimmende Flyby-Lösung zu erzielen ist.

 

Wir gehen deshalb hier gleich von der dritten Möglichkeit aus, nämlich, daß (z.B. durch das rotierende "Äther"-Medium) beide vsm²/c-Delta-Lambda-Effekte coriolisch geändert werden, und sich hierbei eine stets zu 1 ergebende Summe bei der Aufteilung des coriolischen Restes auf die beiden vsm²/c-Effekte ergibt, wie das hier die mathematische Analyse verlangt. Tatsächlich werden wir bald auf einen physikalischen Zusammenhang (Summe Änderung Emissionswinkel und Änderung Empfangswinkel immer 2*δ) stoßen, der genau diese mathematisch zu erwartende Aufteilung ergibt, was die Richtigkeit des hier mathematisch aufgezeigten physikalischen Weges beweist.

Um das Prinzip dieser coriolischen Änderung und deren Aufteilung auf die beiden vsm²/c-Delta-Lambda-Effekte möglichst einfach darzustellen, gehen wir dabei hier zunächst von der einfachsten Form der dritten Möglichkeit aus, nämlich, daß beide Effekte in entgegengesetzt gleicher Größe coriolisch geändert werden. Diese einfachste Form ist auch dann gegeben, wenn bei einer erforderlich werdenden Vorhaltung der aberrative Winkel zu Null werden sollte – entscheidend für den coriolischen Delta-Lambda-Effekt ist nämlich nicht der aberrative Winkel, sondern die jeweils entgegengesetzt gleiche Änderung des transversalen und des aberrativen Delta-Lambda-Effekts. Diese entgegengesetzt gleiche Änderung ist gerade auch dann gegeben, wenn aufgrund einer Vorhaltung der aberrative Winkel zu Null wird, und der Emissionswinkel doppelt so groß.

 

Wir können hier zunächst also von entgegengesetzt gleich großen Änderungen der beiden vsm²/c-Effekte ausgehen. Dann ergibt sich also der coriolisch geänderte transversale Delta-Lambda-Effekt zu

"RG" = + vsm²/c (1 + p/2*vm/vsm)

und der coriolisch geänderte aberrative Delta-Lambda-Effekt ergibt sich zu 

"RG" = - vsm²/c (1 – p/2*vm/vsm)

Damit ergibt sich die coriolisch geänderte Flyby-Grundformel zu

"RG" = + vsm²/c (1 + p/2*vm/vsm) -  vsm²/c (1 – p/2*vm/vsm)=

     = +vsm²/c + p/2*vm*vsm/c - vsm²/c + p/2*vm*vsm/c =      =  p*vm*vsm/c  

Bei der Summe aller beim Flyby auftretenden Delta-Lambda-Effekte bleibt dann also richtig die als coriolischer Rest "postulierte“ empirische Formel

"RG" = p*vsm*vm/c

übrig.

Dieser coriolische Rest "RG" = p*vsm*vm/c ist dabei also (zunächst mal und nur bei paralleler Ausrichtung von vsm und vt) je zur Hälfte von der coriolischen Änderung des transversalen und des aberrativen Delta-Lambda-Effekts stammend.

 

Nun können wir die mathematische Analyse der empirischen Formel "RG" = p*vsm*vm/c = 2* p/2*vm*vsm/c in Verbindung mit der Flyby-Grundformel 

"RG" = +vsm²/c – vsm²/c + 2*p/2*vm*vsm/c

noch etwas erweitern, um näher an die physikalische Ursache der empirischen Formel zu gelangen:

Wir erweitern die Gleichung

"RG" = +vsm²/c – vsm²/c + 2*p/2*vm*vsm/c

um die Glieder +(p/4*vm)²/c und –(p/4*vm)²/c.

Dann ergibt sich

"RG" = +vsm²/c – vsm²/c + 2*p/2*vm*vsm/c +(p/4*vm)²/c  –(p/4*vm)²/c =

          = [+vsm² +p/2*vm*vsm +(p/4*vm)² –vsm² +p/2*vm*vsm –(p/4*vm)²]/c =                     

          = [(vsm + p/4*vm)²]/c – [vsm² – p/2*vm*vsm +(p/4*vm)²]/c =

          = [(vsm + p/4*vm)²]/c – [(vsm – p/4*vm)²]/c

Probe:

"RG" = [(vsm + p/4*vm)²]/c – [(vsm – p/4*vm)²]/c =

         = [vsm²+2*vsm*p/4*vm+(p/4*vm)² – vsm² +2*vsm*p/4*vm–(p/4*vm)²]/c=

         = [2*vsm*p/4*vm + 2*vsm*p/4*vm]/c = 2 * vsm*p/2*vm /c =

         = p*vsm*vm/c

Wie ersichtlich, bleibt die empirische Formel als Rest übrig.

 

Wir ersetzen nun p/4*vm durch eine Variable vt= p/4*vm, wobei sich der Name vt für diese Variable (vt steht für transversale Geschwindigkeit) später von selbst erklärt:

"RG" = (vsm + vt)²/c – (vsm – vt)²/c

Und es ergibt sich somit – mathematisch – für den coriolisch geänderten transversalen Delta-Lambda-Effekt die Formel "RG" = [vsm +(–) vt]²/c,

und für den coriolisch geänderten aberrativen Delta-Lambda-Effekt ergibt sich – mathematisch – die Formel "RG" = – [vsm –(+) vt]²/c

(Die Vorzeichen in Klammern ergeben sich, wenn in vt=p/4*vm der Parameter p negativ ist.)

   

Allein schon die Tatsache, daß sich aus den beiden Formeln für den transversalen Delta-Lambda-Effekt ("RG"=+vsm²/c) und den aberrativen Delta-Lambda-Effekt ("RG"= —vsm²/c) mithilfe der mathematisch einfachen (und zudem über vm physikalisch deutlich mit der Erddrehung verbundenen) Änderungsfaktoren (1 + p/2*vm/vsm) bzw. (1 – p/2*vm/vsm) die empirische Formel "RG"=p*vsm*vm/c als Rest der Summe beider Effekte mathematisch entwickeln läßt, und sich darüber hinaus sogar die Formeln für den coriolisch geänderten transversalen Delta-Lambda-Effekt ("RG"=+(vsm+vt)²/c) und den coriolisch geänderten aberrativen Delta-Lambda-Effekt ("RG"= – (vsm–vt)²/c) mathematisch entwickeln lassen, sollte schon hier für jeden halbwegs intelligenten Naturwissenschaftler ein ausreichender Beweis dafür sein, daß diese vier Formeln

"RG"=+vsm²/c

"RG"= —vsm²/c

"RG"=p*vsm*vm/c

"RG" = (vsm + vt)² /c – (vsm – vt)² /c  bzw. "RG" = (vsm – vt)² /c – (vsm + vt)² /c

 

in einem direkten physikalischen Zusammenhang miteinander stehen und diesen physikalischen Zusammenhang auch qualitativ richtig wiedergeben.

Da aber in den letzten hundert Jahren in der Fachwelt der Physik und der Astronomie die Intelligenz systematisch von der relativistischen Scharlatanerie überwuchert worden ist wie von einem Schimmelpilz, ist demnach dieser Beweis natürlich noch längst nicht ausreichend. Aber weil der Beweis ohnehin weiter ausgeführt werden muß und auch ausgeführt werden kann, und sich dabei auch noch die ganze Schönheit der klassischen Geschwindigkeitsaddition nach Galilei gegenüber dem primitiven Schwachsinn der relativistischen Invarianz der Lichtgeschwindigkeit offenbart, wird hier natürlich der zunächst nur mathematisch "postulierte" coriolische Rest 

"RG"=± p*vsm*vm/c physikalisch als richtig nachgewiesen wie folgt.

 

Es läßt sich nämlich tatsächlich eine physikalische Konstellation finden, die ganz genau mit der oben mathematisch zu erwartenden Konstellation übereinstimmt.

Und diese Übereinstimmung bis ins Detail ist bei der wirklich etwas schwierig zu erfassenden Komplexität dieser Konstellation, die einem komplizierten Uhrwerk vergleichbar nur funktioniert, wenn alle Rädchen exakt und reibungslos ineinandergreifen, ein absoluter Beweis dafür, daß sich das Licht gemäß der hierbei zugrunde gelegten Kombination von Emissionstheorie und Äthertheorie, also gemäß der klassischen Geschwindigkeitsaddition nach Galilei bewegt, und dies ist demnach auch ein absoluter, experimentell anhand der Flyby-Anomalie bestätigter Beweis dafür, daß die beiden Relativitätstheorien mitsamt Urknall-Weltbild grundfalsch bis schwachsinnig-falsch sind.

 

Diese physikalische Konstellation ergibt sich nämlich wieder, wie schon alle drei hier behandelten Delta-Lambda-Effekte auch, also wie der radiale, der transversale und der aberrative Delta-Lambda-Effekt auch, ganz einfach und klar aus der klassischen Geschwindigkeitsaddition nach Galilei auch beim Licht wie folgt:

 

Zunächst also hat sich aus der empirischen Formel und aus der Grundgleichung mathematisch ergeben, daß für den coriolisch geänderten transversalen Delta-Lambda-Effekt die Formel "RG" = [vsm +(–) vt]²/c gilt,

und für den coriolisch geänderten aberrativen Delta-Lambda-Effekt ergibt sich – mathematisch – die Formel "RG" = – [vsm –(+) vt]²/c

(Die Vorzeichen in Klammern ergeben sich, wenn in vt=p/4*vm der Parameter p negativ ist.)

Und für die Summe gilt

"RG" = [(vsm + vt)²]/c – [vsm – vt)²]/c

Und es hat sich weiter mathematisch ergeben, daß sich in den Formeln für die beiden coriolisch geänderten Delta-Lambda-Effekte die Geschwindigkeit vsm um eine zunächst unbekannte physikalische Geschwindigkeit vt erhöht bzw. verringert.

Diese mathematischen Folgerungen können wir gemäß Herleitung des Delta-Lambda-Effekts schon mal in folgender Darstellung festhalten bzw. verdeutlichen:


Bild FlybyLichtstrahlkrümmungb04a2.jpg

Wie aus dem Bild ersichtlich, ergibt sich mathematisch für die Winkel γ und δ, insbesondere, weil γ und δ sehr kleine Winkel sind,

tgδ=vt*Δt/(c*D),

tgγ=vsm*Δt/(c*D)  und

tg(γ±δ)=(vsm±vt)*Δt/(c*D).

Und tgδ/tgγ=vt/vsm bzw. tgδ= vt/vsm * tgγ

 

Das wichtigste Detail dieser zunächst mal nur mathematischen Voraussage (aus der empirischen Formel) ist hier besonders hervorzuheben, weil es die Grundlage für die Lösung der Flyby-Anomalie ist: Die coriolische Änderung der beiden Delta-Lambda-Effekte ist mit einer jeweils entgegengesetzten Änderung des Winkels γ um ±δ verbunden, bzw. mit einer jeweils entgegengesetzten Änderung der transversalen Geschwindigkeit vsm um vt.  

 

Wie aus dem Bild linke Skizze ersichtlich, würde nämlich eine zusätzliche Verdrehung um δ beim Lichtlauf-Richtungsänderungswinkel γ automatisch eine gleiche zusätzliche Verdrehung um δ auch beim Empfangswinkel bewirken, was automatisch wieder eine vollständige Kompensation beider coriolisch geänderten Delta-Lambda-Effekte bewirken würde.

Wir müssen uns also nach einem physikalischen Effekt umsehen, der bei den beiden Delta-Lambda-Effekten jeweils eine entgegengesetzte Verdrehung beim Winkel γ um den Winkel δ bewirkt. Oder, der jeweils eine entgegengesetzte Änderung von vsm um vt bewirkt. Sonst ergibt sich eben keine Auslenkung aus dem Kompensations-Gleichgewicht.

 

Bei der Suche nach dieser coriolisch bedingten, jeweils entgegengesetzten Verdrehung von γ um δ, bzw. jeweils entgegengesetzten Änderung von vsm um vt, haben wir natürlich schon längst den Gedanken im Hinterkopf, daß das von der Erde mitgeführte "Äther"-Medium mit der Erde mitrotiert, es dadurch entsprechend zentripetal beschleunigt ist, und sich diese coriolische Beschleunigung in der transversalen Richtung auf die Lichtweiterleitung auswirkt.

Eine transversale Beschleunigung des Lichtstrahls bewirkt nämlich eine Krümmung des Lichtstrahls, und somit eine entgegengesetzte Änderung von Emissionswinkel und Empfangswinkel, und zwar jeweils in Höhe des zur Behebung des krümmungsbedingten Versatzes erforderlichen Vorhaltewinkels δD. Es drängt sich deshalb die Vermutung auf, daß ein Teil dieses Vorhaltewinkels δD oder besser des Verdrehungswinkels δD in Form einer Verdrehungsdifferenz δ zwischen Wellenanfang und Wellenende, zu einer jeweils entgegengesetzten Änderung der beiden vsm²/c-Delta-Lambda-Effekte führt.

 

Diese deutliche Spur wird noch deutlicher und bestätigt sich, wenn wir noch einen halben Schritt weitergehen von der Krümmung zur transversalen Geschwindigkeit vt.

Eine transversale Beschleunigung bt des Lichtstrahls während der Laufzeit D führt nämlich nicht nur zu einer Krümmung, sondern natürlich auch zu einer entsprechenden transversalen Geschwindigkeit vt des Lichtstrahls. Hierbei sei aber gleich vorweg gewarnt, daß noch eine Laufrichtungsänderung von c hinzukommt, und deshalb nicht einfach vt=bt*D gilt, sondern vt=bt/2*D²/Δt, wie wir noch herleiten werden.

Durch diese transversale Geschwindigkeit vt läßt sich sofort erkennen, daß eine Verdrehung der Sichtlinie oder Lauflinie oder Strecke oder Drehradius c*D während der Laufzeit D stattfindet, ganz analog wie bei der transversalen Geschwindigkeit vsm des Lichtstrahls bei der Emission.

Offensichtlich also ist die zunächst noch unbekannte zusätzliche transversale Geschwindigkeit vt, welche eine Änderung der transversalen Geschwindigkeit vsm um vt während der Laufzeit bewirkt, nichts anderes als die transversale Geschwindigkeit des Lichtstrahls infolge der transversalen Beschleunigung bt. Und offensichtlich ist δ kein Vorhaltewinkel und auch keine Vorhaltedifferenz, sondern der Verdrehungswinkel des Drehradius r=c*D in der Zeit Δt, wie γ auch. Aber wir werden das auch gleich noch sehen.

 

Wir halten erstmal fest: Die transversale Geschwindigkeit vt des Lichtstrahls nach der Laufzeit D wird durch die transversale Beschleunigung bt während der Laufzeit D durch das mit der Erde mitrotierende und entsprechend zentripetal beschleunigte "Äther"-Medium bewirkt. Soweit also ist die schöne physikalische Konstellation hinsichtlich dieses vt wohl klar.

Und nun stellt sich also die noch schönere physikalische Frage, welche Auswirkungen dieses vt auf den transversalen und auf den aberrativen Delta-Lambda-Effekt hat, und wie groß diese transversale Geschwindigkeit vt ist.

 

Wenn man nun (zwecks Suche nach dem Einfluß von vt bzw. δ auf die Formel "RG"=vsm²/c)  den physikalischen Hintergrund der Formel "RG"=vsm²/c etwas näher betrachtet, wird ein wirklich schöner physikalischer "Schlüssel" zur Lösung sichtbar: Es ist nämlich der geschwindigkeitsbedingte transversale Delta-Lambda-Effekt "RG"=vsm²/c nichts anderes als ein "radial beschleunigter Delta-Lambda-Effekt" mit der Formel "RG"=b*D, wie wir ihn schon von unserer Widerlegung des deSitterschen "Doppelstern-Beweises“, sowie von den Quasaren und von der kosmischen Rotverschiebung her kennengelernt haben. Dieser Schlüssel paßt auch hier ganz exakt in das komplexe Schloß, und er eröffnet die Lösung des Flyby-Rätsels, womit die Lösung des Flyby-Rätsels nicht nur die schwachsinnig-falschen Relativitätstheorien, sondern auch gleich noch das schwachsinnig-falsche Urknall-Weltbild widerlegt.

 

Dieser wirklich schöne physikalische Schlüssel ergibt sich, wenn man mal die Formel "RG"=vsm²/c  nur etwas anders schreibt:

"RG"=vsm²/c = vsm²/c *D/D = vsm²/(c*D) *D = b * D, wobei b= vsm²/(c*D) die radiale Zentrifugalbeschleunigung v²/r bei der Emission der (sich infolge vsm um den r=c*D entfernten Beobachter drehenden) Lichtwelle ist. Zwar ist hier nicht die Lichtquelle um den Beobachter zentrifugalbeschleunigt, aber die unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten c±v bei der Emission in eine sich drehende Richtung gemäß Herleitung des transversalen Delta-Lambda-Effekts haben ganz den gleichen Effekt wie eine radial beschleunigte Lichtquelle.

Der geschwindigkeitsbedingte transversale Delta-Lambda-Effekt ist also physikalisch ebenfalls die Folge einer radialen Beschleunigung der Lichtwelle während der Emission infolge unterschiedlicher Lichtgeschwindigkeiten – infolge einer Verdrehung der Richtung mit der Drehgeschwindigkeit vsm im Perigee und dem Drehradius r=c*D während der Emission. Von wegen "relativistische Invarianz der Lichtgeschwindigkeit" – ach du lieber Himmel.

 

Dementsprechend wirkt sich also eine transversale Beschleunigung bt des Lichtstrahls auf den transversalen Delta-Lambda-Effekt vergrößernd aus, wenn sie die Verdrehung vergrößert, bzw. verkleinernd, wenn sie die Verdrehung verringert.

Dieser Zusammenhang wird im folgenden Bild dargestellt, wobei die physikalische Wirkung beider Verdrehungen und die dadurch bedingten entgegengesetzten Änderungen des transversalen und des aberrativen Delta-Lambda-Effekts deutlich werden, nämlich durch die Wirkung der Verdrehungsgeschwindigkeiten vsm und vt auf die resultierende Verdrehungsgeschwindigkeit, wobei vt die transversale Geschwindigkeit der Lichtwelle nach der Laufzeit D infolge der transversalen Beschleunigung bt ist.

Bild FlybyLichtstrahlkrümmungb05c1b.jpg

 


Darunter  Bild FlybyLichtstrahlkrümmungb05c2.jpg



Wie ersichtlich, verstärkt eine transversale Beschleunigung bt den transversalen Delta-Lambda-Effekt und verringert den aberrativen Delta-Lambda-Effekt, wenn die Beschleunigung der Bahngeschwindigkeit vsm entgegen gerichtet ist, und umgekehrt. Bei der Summe von transversalem und aberrativem Delta-Lambda-Effekt bleibt deshalb nun ein Rest übrig von der Größe "RG"= ± 4*vsm*vt/c. Diesen bei der coriolisch bedingten transversalen Beschleunigung bt entstehenden "RG"-Rest nennen wir nun den "coriolischen Delta-Lambda-Effekt".

Die für diesen coriolischen Delta-Lambda-Effekt oben hergeleitete Formel "RG"=±4*vsm*vt/c, die übrigens ohne Verwendung der nachfolgend herzuleitenden Beziehung vt*Δt = bt/2*D² hergeleitet worden ist, gilt unabhängig davon, wie groß vt in Abhängigkeit von bt ist. Die Beziehung vt*Δt=bt/2*D² wurde oben nur zwecks besserer Einordnung der Zusammenhänge vorweg vorgestellt.

 

Nun wollen wir diese Beziehung vt*Δt=bt/2*D² und damit die Größe von vt in Abhängigkeit von der transversalen Beschleunigung bt und der Wellenlänge λ=c*Δt herleiten.

 

Zunächst ermitteln wir Ursache, Richtung und Größe der transversalen Beschleunigung bt des Lichtstrahls.

 

Hierbei müssen wir natürlich die physikalischen Prinzipien kennen und ansetzen, nach welchen die transversale Beschleunigung des Lichtstrahls hier bewirkt wird und funktioniert.

Als erstes Prinzip ist anzusetzen, daß ein beschleunigtes "Äther"-Medium diese Beschleunigung direkt, wenn auch nicht unbedingt instantan, dem Lichtstrahl vermittelt, wobei natürlich diese Vermittlung ganz von der lokalen Weiterleitung des Lichtstrahls im "Äther"-Medium abhängig ist. Auf die Feinheiten dieser Weiterleitung können wir später eingehen, wenn wir die mit zunehmender Entfernung geringer werdende Rotationsgeschwindigkeit des mit der Erde mitrotierenden "Äther"-Mediums behandeln. Zunächst mal gehen wir hier davon aus, daß ein beschleunigtes "Äther"-Medium den von ihm weitergeleiteten Lichtstrahl ebenfalls mitbeschleunigt.

(Die Feinheit ist, daß es eine gewisse Zeit braucht, bis ein bereits existierender Lichtstrahl, der in ein transversal bewegtes "Äther"-Medium eintritt, von diesem mitgenommen wird. Diese Zeit ist – gemäß Aberrationsbeobachtung bei der Erde – vielfach länger als die Laufzeit durch den rotierenden Bereich. Entsprechend wird ein außerhalb des rotierenden Mediums erzeugter Lichtstrahl ebensowenig zentripetal-beschleunigt, wie er – gemäß Aberration – transversal mitgenommen wird. Andererseits gilt, daß bei der Emission in ein transversal bewegtes "Äther"-Medium der erzeugte Lichtstrahl sofort und vollständig vom bewegten Medium mitgenommen wird – das ergibt sich aus der punktweisen Abfolge bei der Emission der Welle, wodurch die Mitnahme mittels entsprechender Vorhaltung für den Beobachter zwar kompensiert wird, aber dieser vorgehaltene Lichtstrahl physikalisch gleichwohl als komplett und sofort mitgenommen gilt. Ein im rotierenden Bereich emittierter Lichtstrahl wird deshalb auch sofort und vollständig und auf dem weiteren Laufweg von der im Augenblick der Emission vorhandenen Zentripetalbeschleunigung des "Äther"-Mediums beschleunigt. Es gilt deshalb immer und während der gesamten Laufzeit durch das rotierende "Äther"-Medium nur das vm am Emissionsort - und das auch nur für die Zeit DX. Hierzu später nochmal.)

 

Als Beschleunigung des "Äther"-Mediums ist hierbei natürlich die Zentripetal-Beschleunigung bz=vm²/r des mit der Erde mitrotierenden "Äther"-Mediums anzusetzen.

Der Lichtstrahl wird also durch die Komponente by der Zentripetal-Beschleunigung bz=vm²/r transversal in der Längengrad-Ebene beschleunigt, welche auch transversal zum Lichtstrahl gerichtet ist, aber nicht in der Gamma-Ebene des transversalen Delta-Lambda-Effekts liegt. Es gilt dabei das lokale vm am Emissionsort !

Es gilt zunächst by= vm²/r *sinβbg, wobei βbg der Breitengrad(bg)-Winkel ist.

                  

Eine weitere Bedingung dafür, daß eine transversale Beschleunigung des Lichtstrahls den geschwindigkeitsbedingten transversalen Delta-Lambda-Effekt ("RG"= + vsm²/c) und den geschwindigkeitsbedingten aberrativen Delta-Lambda-Effekt ("RG"= – vsm²/c) im Perigee meßbar vergrößert oder verringert, besteht darin, daß vm nicht gerade parallel zu vsm gerichtet ist, also vsm nicht parallel zum lokalen Breitengrad läuft. Denn die transversale Beschleunigung bzw. die Krümmung des Lichtstrahls wirkt sich nur vergrößernd oder verringernd aus, soweit Beschleunigung bzw. Krümmung in der Ebene liegen, die von vsm und dem Beobachter bestimmt wird, also in der Ebene des Winkels γ.

Es gilt hierbei für die transversale Beschleunigung des Lichtstrahls in erster Näherung der Zusammenhang

bt= vm²/r *sinβbg *sinϕ, wobei ϕ der Winkel zwischen vsm und dem Breitengrad ist.

Bild FlybyHerleitungfiundbetabg02.jpg



Wir setzen also in erster Näherung eine Sinus-Funktion an zur Berücksichtigung der mit abnehmendem Winkel ϕ auf Null abnehmenden Wirkung von bt in der vsm/Beobachter-Ebene, denn die transversale Beschleunigung bt bzw. die Krümmung des Lichtstrahls wirkt sich nur vergrößernd oder verringernd auf den coriolischen Delta-Lambda-Effekt aus, soweit Beschleunigung bzw. Krümmung in der Ebene liegen, die von vsm und dem Beobachter bestimmt wird, also in der Ebene des Winkels γ des transversalen Delta-Lambda-Effekts bzw. in dessen Herleitung.

Wir erhalten somit in erster Näherung für die in der γ-Ebene liegende Komponente bt der zentripetalen Beschleunigung bz=vm²/r die Formel

bt= vm²/r *sinβbg *sinϕ, wobei βbg der Breitengrad und ϕ der Winkel zwischen vsm und dem Breitengrad ist.

Für r ergibt sich r=(re+H)*cosβbg, und somit gilt für bt in erster Näherung die Formel bt = vm²/(re+H)/cosβbg *sinβbg *sinϕ 

 

Dabei haben wir zwecks Vereinfachung der Formel vsm näherungsweise gleich v und fi(vsm)=fi(v)= ϕ angesetzt. Der Fehler ist bei den Erd-Flybys kleiner als 0,2 % und damit vernachlässigbar klein, wie sich durch Einsetzen realer Werte für v, vm und ϕ in die genauere, aber erheblich komplexere Formel

vsm*sinfi(vsm)=(v+vm*cosfi(vsm))*sinfi(vsm)=

=(v+vm*cos(ϕ—arctan(vm/v)*sinϕ))*sin(ϕ—arctan(vm/v)*sinϕ)

und in die erheblich einfachere Näherungsformel v*sinϕ für vsm*sin fi(vsm) zeigen läßt:

 

Fallbeispiel 1: v=12000; vm=120; ϕ =0° bis 90° in 15°-Schritten:

 

15°:     Faktor vsm:    (12000+120*cos(15-arctan(120/12000)*sin(15)))=12115,99

Faktor sin fi(vsm):   sin(15-arctan(120/12000)*sin(15))=0,25632

                 Produkt:     12115,99 * 0,25632  = 3105,57

                  v*sinϕ :      12000 *sin(15) =    3105,83

                   Fehler :     (3105,57-3105,83)/3105,57= - 8E-5 = - 0,008 %   

30°:    Faktor vsm:     (12000+120*cos(30-arctan(120/12000)*sin(30)))=12104,22

      Fehler wenn v :    (12104,22-12000)/12104,22=  0,0086 = + 0,86 %

Faktor sin fi(vsm):     sin(30-arctan(120/12000)*sin(30))=0,49566

Fehler wenn sinϕ :     (0,49566-sin(30))/ 0,49566 = - 0,0087 = - 0,87%

                 Produkt:     12104,22 * 0,49566  = 5999,58

                 v*sinϕ :      12000 *sin(30) = 6000 

                   Fehler :     (5999,58-6000)/5999,58= - 7E-5 = - 0,007 %  

45°:    Faktor vsm:     (12000+120*cos(45-arctan(120/12000)*sin(45)))=12085,45

Faktor sin fi(vsm):      sin(45-arctan(120/12000)*sin(45))=0,70209

                 Produkt:     12085,45 * 0,70209  = 8485,07

                 v*sinϕ :      12000 *sin(45) = 8485,28

                   Fehler :     (8485,07-8485,28)/8485,07= - 2,5E-5 = - 0,0025 %  

60°:    Faktor vsm:    (12000+120*cos(60-arctan(120/12000)*sin(60)))=12060,90

Faktor sin fi(vsm):     sin(60-arctan(120/12000)*sin(60))= 0,86166

                 Produkt:     12060,90 * 0,86166  = 10392,40

                 v*sinϕ :      12000 *sin(60) = 10392,30

                   Fehler :     (10392,40-10392,30)/10392,40= - 1E-5 = - 0,001 %  

75°:    Faktor vsm:    (12000+120*cos(75-arctan(120/12000)*sin(75)))=12032,18

Faktor sin fi(vsm):     sin(75-arctan(120/12000)*sin(75))=0,96338

                  Produkt:     12032,18 * 0,96338  = 11591,56

                   v*sinϕ :      12000 *sin(75) = 11591,11

                   Fehler :     (11591,56-11591,11)/11591,56 = - 4E-5 = - 0,0044 %     

90°:    Faktor vsm:    (12000+120*cos(90-arctan(120/12000)*sin(90)))=12001,20

Faktor sin fi(vsm):    sin(90-arctan(120/12000)*sin(90))=0,99995

                 Produkt:    12001,20 * 0,99995  = 12000,60

                 v*sinϕ :      12000 *sin(90) = 12000

                  Fehler :     (12000,6-12000)/12000,6 = - 5E-5 = - 0,005 %    


Fallbeispiel 2: v=12000; vm=240; ϕ =0° bis 90° in 15°-Schritten:

………………………………………………..

 

Fallbeispiel 3: v=12000; vm=480; ϕ =0° bis 90° in 15°-Schritten:

15°:     Faktor vsm:    (12000+480*cos(15-arctan(480/12000)*sin(15))) =12464,91

      Fehler wenn v :    (12464,91-12000)/12464,91=  0,037 = + 3,7 %

Faktor sin fi(vsm):     sin(15-arctan(480/12000)*sin(15))=0,24881

Fehler wenn sinϕ :     (0,24881-sin(15))/ 0,24881 = - 0,04 = - 4%

                 Produkt:     12464,91 * 0,24881  = 3101,39

                 v*sinϕ :      12000 *sin(15) = 3105,83

                   Fehler :     (3101,39-3105,83)/3101,39 = - 0,0014 = - 0,14 %      

30°:    Faktor vsm:     (12000+480*cos(30-arctan(480/12000)*sin(30)))=12420,41

      Fehler wenn v :    (12420,41-12000)/12420,41=  0,034 = + 3,4 %

Faktor sin fi(vsm):     sin(30-arctan(480/12000)*sin(30))=0,48259

Fehler wenn sinϕ :     (0, 48259-sin(30))/ 0,48259 = - 0,036 = - 3,6%

                 Produkt:     12420,41 * 0,48259  =  5993,97

                 v*sinϕ :      12000 *sin(30) = 6000

                   Fehler :     (5993,97-6000)/5993,97 = - 0,001 = - 0,1 %      

45°:    Faktor vsm:     (12000+480*cos(45-arctan(480/12000)*sin(45)))=12348,87

      Fehler wenn v :    (12348,87-12000)/12348,87=  0,028 = + 2,8 %

Faktor sin fi(vsm):     sin(45-arctan(480/12000)*sin(45))=0,68684

Fehler wenn sinϕ :     (0,68684-sin(45))/ 0,68684 = - 0,0295 = - 2,95 %

                Produkt:     12348,87 * 0,68684  = 8481,70

                 v*sinϕ :      12000 *sin(45) =8485,28

                  Fehler :     (8481,70-8485,28)/8481,70 = - 0,0004 = - 0,04 %      

60°:    Faktor vsm:    (12000+480*cos(60-arctan(480/12000)*sin(60)))=12254,25

      Fehler wenn v :    (12254,25-12000)/12254,25=  0,021 = + 2,1 %

Faktor sin fi(vsm):     sin(60-arctan(480/12000)*sin(60))=0,84820

Fehler wenn sinϕ :     (0,84820-sin(60))/ 0,84820 = - 0,021 = - 2,1 %

                 Produkt:      12254,25 * 0,84820  = 10394,05

                 v*sinϕ :      12000 *sin(60) = 10392,30

                   Fehler :     (10394,05-10392,30)/10394,05 = - 0,00017 = - 0,017 %      

75°:    Faktor vsm:    (12000+480*cos(75-arctan(480/12000)*sin(75)))=12142,04

      Fehler wenn v :    (12142,04-12000)/12142,04 =  0,012 = + 1,2 %

Faktor sin fi(vsm):     sin(75-arctan(480/12000)*sin(75))=0,95521

Fehler wenn sinϕ :     (0,95521-sin(75))/ 0,95521 = - 0,0112 = - 1,12 %

                 Produkt:     12142,04 * 0,95521  = 11598,20

                 v*sinϕ :      12000 *sin(75) = 11591,11

                   Fehler :     (11598,20-11591,11)/11598,20 = - 0,00061 = - 0,061 %      

90°:    Faktor vsm:    (12000+480*cos(90-arctan(480/12000)*sin(90)))=12019,18

      Fehler wenn v :    (12019,18-12000)/12019,18 =  0,0016 = + 0,16 %

Faktor sin fi(vsm):     sin(90-arctan(480/12000)*sin(90))=0,99920

Fehler wenn sinϕ :     (0,99920-sin(90))/ 0,99920 = - 0,0008 = - 0,08 %

                 Produkt:     12019,18 * 0,99920  = 12009,56

                 v*sinϕ :      12000 *sin(90) =12000

                   Fehler :     (12009,56-12000)/12009,56  = - 0,0008 = - 0,08 %     


Wie ersichtlich, kompensieren sich bei Verwendung von v statt vsm, und von ϕ statt fi(vsm), die dadurch bedingten beiden Fehler später in der Flyby-Formel, in der das Produkt vsm*sinfi(vsm) durch die Näherung v*sinϕ ersetzt wird.

 

Wir können also hier von der einfacheren Formel

bt = vm²/(re+H)/cosβbg *sinβbg *sinϕ  

ausgehen, wenn wir später in der Flyby-Formel v statt vsm verwenden. Der maximale Fehler liegt dann bei etwa 0,2 %.

   

Nun brauchen wir noch den Zusammenhang von vt und bt.

Wir suchen also nun die Größe der transversalen Geschwindigkeit vt der Lichtwelle nach der Laufzeit D infolge der transversalen Beschleunigung bt.

 

Bei dieser Suche und Ermittlung der Größe von vt stellt sich schließlich heraus, daß eine transversale Beschleunigung bt des Lichtstrahls einen eigenen transversalen Delta-Lambda-Effekt hervorruft, auch ohne Vorhandensein einer transversalen Geschwindigkeit vsm der Lichtquelle, indem eine transversale Beschleunigung des Lichtstrahls während der Laufzeit D eine transversale Geschwindigkeit vt des Lichtstrahls erzeugt, und dieses vt – ganz analog zu vsm bei der Emission – eine Verdrehung der Laufrichtung mit der Drehgeschwindigkeit vt und dem Drehradius c*D beim Empfang bewirkt.

 

Um das dabei wirksame Prinzip und den daraus sich ergebenden weiteren transversalen und für sich allein – auch ohne eine transversale Geschwindigkeit vsm – wirksamen Delta-Lambda-Effekt möglichst einfach darstellen zu können, schalten wir hierzu mal die transversale Geschwindigkeit vsm ab, indem wir eine im Perigee stillstehende Lichtquelle annehmen. Das heißt also, wir leiten nun einen weiteren transversalen Delta-Lambda-Effekt her, der nicht auf einer transversalen Geschwindigkeit vsm beruht, sondern auf einer transversalen Beschleunigung bt während der Laufzeit D des von einer ruhenden Lichtquelle senkrecht nach unten abgeschickten Lichtstrahls.

 

Es braucht sich niemand zu wundern, wenn sich bei Ansetzen dieser Mechanik, also bei Anwenden der klassischen Physik, die Ergebnisse der Flyby-Anomalie rekonstruieren lassen. Und dieser Erfolg der klassischen Mechanik auch beim Licht macht dann deutlich, welch entsetzlich primitive und perverse Scharlatanerie es war, die Geschwindigkeit des Lichts als von Quelle und Beobachter unabhängig zu behaupten, und dafür aber so absolute Werte wie Zeit und Länge von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängen zu lassen – zumal diese primitive Perversität gegen jede Logik und gegen fundamentale Prinzipien der klassischen Physik wie die bewährte Geschwindigkeitsaddition eklatant verstößt.

 

Und dann verfolgen wir mal die Emission und den anschließenden Lauf einer senkrecht nach unten mit der Laufgeschwindigkeit LG0 emittierten Lichtwelle, wobei wir schrittweise nach jeweils einem Zeit-Schritt der Länge Δt=λ/c die momentane Laufrichtung und Laufgeschwindigkeit des Wellenanfangs bestimmen, indem wir mit diesem Wert und mit der während des nächsten Schrittes wirkenden transversalen Beschleunigung die am Ende dieses nächsten Schrittes erreichte Laufrichtung und Laufgeschwindigkeit des Wellenanfangs bestimmen.

 

Hierbei gehen wir von dem hier - vom radialen Delta-Lambda-Effekt her - bekannten physikalischen Prinzip aus, daß zwischen Wellenanfang und Wellenende eine Geschwindigkeitsdifferenz besteht, wenn bei der Emission die Lichtquelle beschleunigt ist. Hier ist zwar nicht die Lichtquelle beschleunigt, sondern der Lichtstrahl, aber gleichwohl ist hier bei der Emission der Wellenanfang zuerst transversal beschleunigt, das Wellenende erst die Zeitspanne Δt später. Der Wellenanfang hat deshalb schon bei der Emission nach dem ersten Δt-Schritt eine transversale Geschwindigkeitsdifferenz von bt*Δt und einen transversalen Versatz von bt/2*Δt² gegenüber dem Wellenende. Das heißt, es besteht schon unmittelbar nach der Emission der senkrecht nach unten abgeschickten Welle am Ende des ersten Δt-Schrittes eine Verdrehung der Welle um den Winkel tgα1=bt/2*Δt²/λ. Diese Verdrehung der Welle bewirkt natürlich auch eine ebensolche Verdrehung der Laufrichtung von c.

Eine Verdrehung der Laufrichtung ist wiederum mit einer Verdrehung der Laufgeschwindigkeit verbunden, das heißt, die zuvor senkrecht nach unten gerichtete Laufgeschwindigkeit LG0=c ist nun in eine transversale Komponente der Größe vtk1=c*sinα1=(wegen kleiner Winkel ist sin=tg)=c*tgα1=c*bt/2*Δt²/λ =(wegen λ gleich c*Δt)= bt/2*Δt²/Δt und in eine vertikale Komponente der Größe c*cosα1 zu zerlegen. Und der Wellenanfang bekommt aufgrund dieser Verdrehung am Ende des ersten Δt-Schrittes eine – zusätzliche – transversale Geschwindigkeit von vtk1=c*sinα1= bt/2*Δt²/Δt.

Dieses vtk1 ist die transversale Komponente der verdrehten Laufgeschwindigkeit c am Ende des ersten Δt-Schrittes, und darf nicht mit der die Verdrehung verursachenden Drehgeschwindigkeit bt*Δt am Ende des ersten Δt-Schrittes verwechselt werden! Beide sind hier physikalisch zwei verschiedene Geschwindigkeiten, was sich insbesondere daraus ergibt, daß beide zum gleichen Zeitpunkt unterschiedlich groß sind: Die Drehgeschwindigkeit infolge bt ist am Ende des ersten Δt-Schrittes exakt bt*Δt groß, und die transversale Komponente der Laufgeschwindigkeit exakt vtk1=bt/2*Δt²/Δt= bt/2*Δt. Es sind also zwei verschiedene Geschwindigkeiten, die sich hier addieren!

Das heißt also, daß zum transversalen Geschwindigkeitszuwachs von bt*Δt des Wellenfangs am Ende des ersten Schrittes noch die transversale Komponente vtk1=c*sinα1=(wegen kleiner Winkel)=c*tgα1=c*bt/2*Δt²/λ=c*bt/2*Δt²/(c*Δt)= bt/2*Δt der verdrehten Licht-Laufgeschwindigkeit LG1 hinzukommt. Dieses vtk1= bt/2*Δt wirkt während des zweiten Schrittes und führt bis zum Ende des zweiten Δt-Zeitschrittes zu einem zusätzlichen transversalen Weg-Schritt von bt/2*Δt*Δt=bt/2*Δt², und der ist damit genauso groß wie der Weg-Schritt des nun ebenfalls beschleunigten Wellenendes im zweiten Δt-Zeitschritt. Der Wellenanfang läuft also im zweiten Δt-Zeitschritt dem Wellenende  aufgrund von vtk1 (zusätzlich zur Beschleunigungsgeschwindigkeit bt*Δt !) gerade so schnell transversal davon, wie das Wellenende mit seiner Beschleunigungsgeschwindigkeit bt*Δt in transversaler Richtung hinterherläuft.

Das heißt, trotz der Beschleunigung nun auch des Wellenendes, hat sich der Wellenanfang infolge vtk1 so schnell transversal beschleunigt, daß die zweite Verdrehung ebenfalls wieder um das Wellenende erfolgt. Am Ende des zweiten Δt-Zeitschrittes hat diese Drehgeschwindigkeit (um das Wellenende) infolge bt auf bt*2*Δt zugenommen, und der transversale Versatz des Wellenanfangs gegenüber dem Wellenende ist nun bt/2*(2*Δt)²= 4*bt/2*Δt², und der Drehwinkel α2 ist

tgα2=4*bt/2*Δt²/(c*Δt), und die transversale Komponente der verdrehten Laufgeschwindigkeit LG2 ist nun

vtk2=c*sinα2=c*tgα2=c*4*bt/2*Δt²/(c*Δt)= 4*bt/2*Δt²/Δt.

Dieses vtk2 wirkt während des dritten Schrittes und führt bis zum Ende des dritten Δt-Zeitschrittes zu einem zusätzlichen transversalen Weg-Schritt von 4*bt/2*Δt²/Δt *Δt= 4*bt/2*Δt², und der ist damit genauso groß wie der Weg-Schritt des Wellenendes im dritten Δt-Zeitschritt, usw.

Der Wellenanfang läuft also bei jedem Schritt dem Wellenende aufgrund von vtk (zusätzlich zur Beschleunigungsgeschwindigkeit) gerade so schnell transversal davon, wie das Wellenende mit seiner Beschleunigungsgeschwindigkeit in transversaler Richtung hinterherläuft.

 

Die transversale Beschleunigung bt des Lichtstrahls, zumindest eine solche, wie sie durch das rotierende "Äther"-Medium zustande kommt, wird deshalb während der Laufzeit der Welle komplett in eine Drehbeschleunigung des Wellenanfangs um das zugehörige Wellenende umgesetzt, also in eine Rotationsbewegung der Welle, und nicht in eine transversale Translationsbewegung der Welle.

Die Translationsbewegung mit der transversalen Geschwindigkeit vtk kommt komplett von der Verdrehung der Welle bzw. deren Laufrichtung, und zwar als transversale Komponente vtk der Laufgeschwindigkeit. Es gilt vtk=c*sinα.

Bild Lichtstrahl Beschleunigung01.jpg

 

Wenn man, wie es im Bild erfolgt, die einzelnen Beschleunigungsstrecken (1,4,9,16…*bt/2*Δt²) jeweils am Endpunkt der vorherigen Beschleunigungsstrecke ansetzt, ergibt sich automatisch der geometrisch richtige Verlauf des transversal beschleunigten Lichtstrahls, denn dabei wird bei jedem Schritt der Streckenzuwachs des Wellenendes durch den entsprechenden vtk-Streckenzuwachs des Wellenanfangs kompensiert.

 

Die Verdrehung der Laufrichtung um den gleichen Winkel wie die Verdrehung der Welle ist zu begründen damit, daß eine Welle stets in Richtung ihrer Längsachse läuft. Das heißt nicht, daß sich eine solche Welle nicht auch – zumindest für eine gewisse Zeit der Anpassung an eine Null-Querbewegung – quer durchs "Äther"-Medium bewegen kann, z.B. wenn das Sternenlicht in den Bereich des von der Erde mitgeführten "Äther"-Mediums gerät. Anhand der beobachteten Aberration des Sternenlichts ergibt sich, daß die Zeitdauer der Anpassung an eine Null-Querbewegung erheblich größer ist als die Laufzeit durch den Bereich des von der Erde mitgeführten "Äther"-Mediums. Die Aberration steht demnach nicht im Widerspruch zu dem hier angesetzten "Postulat", daß eine Welle stets in Richtung ihrer Längsachse läuft, welches dazu führt, daß eine transversale Beschleunigung komplett in eine Verdrehung der Laufrichtung der Welle unter Beibehaltung der Geschwindigkeit übergeht, und nicht in einen transversalen Versatz der Welle unter Beibehaltung der Laufrichtung. Auch bei einer Kreisbeschleunigung – welche ebenfalls eine transversale Beschleunigung ist – ändert sich nur die Laufrichtung, nicht aber die Laufgeschwindigkeit.

 

Das hier vorliegende Prinzip ist vergleichbar mit dem bekannten Prinzip der Laufrichtungsänderung eines durch ein Medium laufenden Objekts. Ein schnelles pfeilartiges Objekt, z.B. ein Flugzeug oder ein Torpedo, wird mit relativ geringem Kraftaufwand, z.B. mittels einer Leitwerksklappe, so verdreht, daß die Schrägstellung des Objekts zur Strömung dem Objekt und seiner Laufgeschwindigkeit eine neue Richtung gibt. Das heißt, daß hier bei der Lichtstrahlkrümmung infolge einer transversalen Beschleunigung bt ebenfalls diese zusätzlich transversal beschleunigende Wirkung des Mediums zu beachten ist, welche erheblich stärker ist als die nur verdrehende Wirkung der transversalen Beschleunigung bt.

Ein weiterer Hinweis: Die transversale (hier waagrechte) Beschleunigung bt wirkt natürlich nur soweit verdrehend, wie sie transversal (im rechten Winkel) auf die Welle wirkt. Mit zunehmendem Verdrehungswinkel α geht die transversale Beschleunigung von einer Drehbeschleunigung der LG über in eine Beschleunigung der LG in Laufrichtung. Der Effekt der Wellenverlängerung λo+Δλ durch Verdrehung würde dann durch den Effekt einer höheren Licht-Laufgeschwindigkeit LG wieder teilweise oder ganz kompensiert werden. Unsere Herleitung einer Wellenverlängerung gilt also nur für den Bereich kleiner Verdrehungswinkel (<1°), in dem erst mal nur eine Drehbeschleunigung und eine Verdrehung (sin89°=0,99984) der LG auftritt, und die Beschleunigung der LG in Laufrichtung (cos89°=0,01745) noch verschwindend gering ist. Das heißt, bei einem Verdrehungswinkel α<1° geht die transversale Beschleunigung bt zu mehr als 99,98% in eine Wellenverlängerung, und zu weniger als 1,7% in eine LG-Erhöhung. Diese müßte also hier (bei der Flyby-Anomalie) nur berücksichtigt werden, wenn der Winkel α bei der Flyby-Anomalie größer als 1° wäre. Der Winkel α ist bei der Flyby-Anomalie aber maximal tgα=3/4*bt*D²/λ=3/4*0,02*0,01²/0,03=5E-5, also α=0,0029°, sin(90-α)=0,999999999, cos(90-α)=0,000051. Bei der Flyby-Anomalie geht die transversale Beschleunigung bt also zu mehr als 99,99 99 9995% in eine Wellenverlängerung, und zu weniger als 0,0051% in eine LG-Erhöhung.

Wir können also die Beschleunigung der LG hier vernachlässigen, und für LG1 bis LGn den Wert c einsetzen.

In unserem Bild oben gilt also für alle LGn der Wert c.

Das heißt, die Verdrehung der Welle und der LG führt bei der Flyby-Anomalie nur zu einer Wellenverlängerung um Δλ, und (so gut wie) nicht zu einer Erhöhung der LG.

Wir haben also nun den transversalen Versatz s(D)= bt/2*D² zwischen Wellenanfang und Wellenende am Ende der Laufzeit D

und die transversale (waagrechte) Komponente vtk(D)=bt/2*D²/Δt der Laufgeschwindigkeit der Welle am Ende der Laufzeit D ermittelt.

Und die Länge der Welle hat sich von λo auf λo+Δλ verlängert, und zwar tatsächlich, und nicht etwa nur scheinbar, wie der Kurvenverlauf im letzten Bild zeigt. Diese Verlängerung ergibt sich aus der Verdrehung der Welle und der Laufrichtung infolge der transversalen Beschleunigung bt.

 

Nun können wir die Größe dieser Wellenverlängerung ermitteln, und sie in eine scheinbare "Radialgeschwindigkeit", kurz "RG" umsetzen.

Hierzu wird im folgenden Bild die Wellenlänge am Ziel nach der Laufzeit D dargestellt, und daraus die Formel für den transversalen Delta-Lambda-Effekt bei einer transversalen Beschleunigung bt hergeleitet.

Bild RGbeitransversBeschleunigung01.jpg

   

Es ergibt sich für den transversalen Delta-Lambda-Effekt bei einer transversalen Beschleunigung bt die Formel

 "RG"=vt²/c  

wobei vt nichts anderes ist als die transversale Komponente

vtk(D)= bt/2*D²/Δt

der Laufgeschwindigkeit c der Welle nach der Laufzeit D.

 

Wie ersichtlich, ist diese Formel "RG"=vt²/c  mit der Formel "RG"=vsm²/c für den transversalen Delta-Lambda-Effekt bei einer (von einer mit vsm gegenüber dem "Äther"-Medium transversal bewegten Lichtquelle) senkrecht nach unten emittierten Lichtwelle so eng verwandt, daß beide Formeln ohne weitere Umformung miteinander zusammengefaßt werden können.

 

Treten transversale Beschleunigung bt (des Lichtstrahls) und transversale Geschwindigkeit (der Lichtquelle) zusammen auf, darf man natürlich nicht jeden transversalen Delta-Lambda-Effekt für sich allein ermitteln und dann die beiden Ergebnisse addieren, sondern man muß erst beide Effekte zusammen in einer gemeinsamen Formel zusammenfassen. Hierzu erweitern wir entsprechend das geometrische Bild, welches wir bei der Herleitung des transversalen Delta-Lamba-Effekts bei einer transversalen Geschwindigkeit vsm verwendet haben wie folgt:

Bild FlybySummevsmundvt01.jpg

  

Wie ersichtlich ergibt sich geradezu selbstverständlich die Formel zu :

"RG" = (vsm±vt)² / c

Und das entsprechende Bild dazu sieht tatsächlich so aus wie das schon aus mathematischen Gründen erwartete und vorgestellte Bild:

Bild FlybyLichtstrahlkrümmungb04a2.jpg

Nun ist auch wohl klar, wo die gesuchte transversale Geschwindigkeit vt herkommt, welche sich mathematisch schon angekündigt hat: Sie ist die mit zunehmender Laufzeit D zunehmende transversale Komponente der entsprechend umgelenkten Licht-Laufgeschwindigkeit LG des Lichtstrahls.

 

Da nun hergeleitet und bewiesen ist, daß für die Größe von vt gilt

vt=bt/2*D²/Δt

können wir dieses Ergebnis einsetzen in die schon hergeleitete Formel

"RG" = (vsm±vt)² / c

Und es ergibt sich

"RG" = (vsm±vt)² / c = (vsm ± bt/2*D²/Δt)² / c

 

Und wir können nun das Ergebnis vt=bt/2*D²/Δt auch einsetzen in die ebenfalls schon hergeleitete folgende Formel für den coriolischen Delta-Lambda-Effekt

Bild FlybyLichtstrahlkrümmungb05c2.jpg


"RG"=±4*vsm*vt/c=±4*vsm*bt/2*D²/Δt /c=±2*vsm*bt*D²/Δt /c =

         =±2*vsm*bt*D²/(Δt*c) =±2*vsm*bt*D²/λ

Und es ergibt sich nun für den coriolischen Delta-Lambda-Effekt die Formel

"RG" = ± 2*vsm*bt*D²/λ

Das Plus gilt, wenn vsm entgegen bt gerichtet ist, das Minus gilt, wenn vsm und bt gleich gerichtet sind. Da bt die transversale Komponente der Zentripetalbeschleunigung des rotierenden "Äther"-Mediums ist, gilt also das Pluszeichen, wenn vsm auf der Nordhalbkugel in südliche Richtung zeigt, und auf der Südhalbkugel in nördliche Richtung.

Wie ersichtlich, ist der coriolische Delta-Lambda-Effekt von der Wellenlänge λ des Lichtstrahls abhängig. Je kleiner λ, desto größer der Effekt. Tatsächlich wurde die Flyby-Anomalie erst entdeckt, nachdem zur Signalübertragung bei den Raumsonden die sehr kurze Wellenlänge von etwa λ=0,03 m verwendet worden ist.

 

Und mit dieser Abhängigkeit des coriolischen Delta-Lambda-Effekts von der Wellenlänge λ ergibt sich eine erstklassige Beweismöglichkeit: Bei gleichzeitiger Verwendung mehrerer unterschiedlicher Signalfrequenzen sollten sich entsprechend unterschiedliche Ergebnisse zeigen – sofern nicht eine kürzere Wellenlänge durch ein entsprechend kleineres DX kompensiert wird. Es gibt nämlich für den coriolischen Delta-Lambda-Effekt drei Lösungs-Möglichkeiten, von denen derzeit noch keine ausgeschlossen werden kann. Nach der zweiten und dritten Lösungs-Möglichkeit erreicht der coriolische Delta-Lambda-Effekt nach einer bestimmten Licht-Laufzeit DX (etwa 0,001 s, entsprechend 300 km) nämlich seinen Maximalwert gemäß der Formel

"RG" = ± 2*vsm*bt/λ *D²   für   D²= DX²*tanh(D²/DX²)

"RG" = ± 2*vsm*bt/λ *DX²*tanh(D²/DX²)

Und in der dritten Lösungs-Möglichkeit könnte eine kürzere Wellenlänge durch ein entsprechend kleineres DX kompensiert werden, sodaß λ aus der "RG"-Formel herausfällt. Es gibt also mit λ eine erstklassige Beweismöglichkeit, aber keine Widerlegungsmöglichkeit.

 

Nun können wir in dieser Formel

"RG" = ± 2*vsm*bt*D²/λ

den Parameter bt mit der schon hergeleiteten ersten Näherung

bt= vm²/r *sinβbg *sinϕ
ersetzen, wobei βbg der Breitengrad und ϕ der Winkel zwischen vsm und dem Breitengrad ist. r ist der Radius des mit vm in Höhe H des Perigees rotierenden "Äther"-Mediums. r = (6,37E6+H)*cosβbg

Es ergibt sich somit die Formel für den coriolischen Delta-Lambda-Effekt zu

"RG" = ±2*vsm*bt*D²/λ =

          = ± 2*vsm* vm²/r *sinβbg *sinϕ *D²/λ =

          = ± 2*vsm* vm²/(6,37E6+H)/cosβbg*sinβbg*sinϕ *D²/λ  

Bei den Radiosignalen von den Flyby-Sonden, mit denen die Flyby-"Anomalie" gemessen wird, wird der Frequenzbereich des sogenannten X-Bandes verwendet, der von 8 GHz bis 12 GHz reicht, entsprechend einem Wellenlängenbereich von 3,75 cm bis 2,5 cm. Die genauen Wellenlängen sind mir nicht alle bekannt. Soweit nicht bekannt, setzen wir deshalb als Wellenlänge mit λ=0,03 m einen mittleren Wert des verwendeten X-Bandes ein. Auch wenn dies nicht der genaue Wert sein sollte, und beisielsweise eine Wellenlänge von 0,025 m oder 0,0375 m verwendet worden sein sollte, ist  der Wert von λ=0,03 m zum Testen der Formel völlig ausreichend – es ändert sich dann am Ende lediglich der aus den Ergebnissen gefolgerte Parameter der Rotations-Mitführung des "Äther"-Mediums.

 

Mit λ=0,03 m und vsm ~ = v ergibt sich

 

"RG" = ± 2 *v * vm²*D²/0,03/(6,37E6+H*1000)/cosβbg *sinβbg*sinϕ

 

Nun setzen wir in diese Formel die konkreten Daten des nächstbesten Flybys ein. Das ist der nächstliegende Flyby, der von Galileo II.

Licht-Laufzeit D=303/300000=0,001 s (Perigee-Höhe H=303 km)

vsm~Bahngeschwindigkeit v=14080 m/s

transversale Beschleunigung bt des "Äther"-Mediums bt=0,00644 m/s²

Dieser Wert für bt ergibt sich aus der Zentripetal-Beschleunigung vm²/r des dort mit vm=464*cosβbg=464*cos33,76=386 m/s von der Erde mitrotierend mitgeführten "Äther"-Mediums, und dem Bahnwinkel ϕ=—25,57° und dem Breitengrad βbg=-33,76 zu

bt= vm²/(6,37E6+H*1000)/cosβbg *sinβbg*sinϕ

   = 386²/(6,37E6 +303000)/cos33,76*sin33,76*sin—25,57=—0,00644 m/s².

(Das Vorzeichen von bt ergibt sich hier richtig, wenn man das Vorzeichen des Winkels ϕ beachtet, und das Vorzeichen von βbg ignoriert. Das Vorzeichen des coriolischen Delta-Lambda-Effekts ist jedenfalls plus, wenn der Sender im Perigee in Richtung Äquator fliegt, und negativ, wenn der Sender in Richtung eines Pols fliegt.)

Dann ergibt sich

"RG" = 2* v * vm²*D²/0,03/(6,37E6+H*1000)/cosβbg *sinβbg*sinϕ =

         = 2 * 14080*386²*0,001²/0,03/(6,37E6+303000)/cos33,76 *sin33,76*

                                                                                                                    *sin-25,57   =      

         = 2 * 69928,78933/6673000/0,831373*0,555715*-0,43161 =

         = -  0,00605

Der beobachtete Wert ist mit -0,0046 zwar nur etwa ¾ davon, aber dennoch ist der errechnete Wert ein absoluter Volltreffer, zumal es hier eine logische Begründung dafür gibt, daß der beobachtete Wert etwas kleiner ist als der eben berechnete Wert: Es wurde noch nicht berücksichtigt, daß vm, die Rotationsgeschwindigkeit des mitgeführten "Äther"-Mediums am Ort der Sonde im Perigee, mit zunehmendem Abstand von der Erde kleiner werden muß.

 

Wir überprüfen nun diese naheliegende Lösungs-Möglichkeit, wonach  vm, die Rotationsgeschwindigkeit des mitgeführten "Äther"-Mediums am Ort der Sonde im Perigee, mit zunehmendem Abstand von der Erde kleiner wird, und während der gesamten Laufzeit nur das bei der Emission vorhandene vm wirksam ist, und nicht das auf dem Weg nach unten stetig zunehmende vm.


Diese letzte Bedingung ist gemäß der Herleitung von vt=bt/2*D²/Δt auch logisch zwingend herzuleiten: Die während der Emission vorhandene transversale Beschleunigung bt geht während und nach der Emission komplett in eine Rotations-Beschleunigung des Wellenanfangs um das Wellenende über, und diese Verdrehung der Laufrichtung des riesigen c bewirkt eine vergleichsweise riesige transversale Geschwindigkeit vt. Nur die Zunahme Δbt(Δt) während der Emission ist drehwirksam, während die Zunahme Δbt(D) während der Laufzeit D gleichermaßen auf den Wellenanfang und das Wellenende einwirkt, so daß diese nicht drehwirksam ist, und nur die vergleichsweise winzige transversale Geschwindigkeit vt= Δbt(D)/2*D bewirkt.

Bei linear während der Laufzeit D um Δbt(D) zunehmender transversaler Beschleunigung bt ergibt sich deshalb die Formel

vt(D)=(bt+Δbt(Δt))/2*D²/Δt + Δbt(D)/2*D

Sowohl Δbt(Δt) als auch Δbt(D)/2*D sind vernachlässigbar geringe Größen, so daß gilt

vt(D)= bt/2*D²/Δt

wobei bt=vm²/(6,37E6+H)/cosβbg *sinβbg*sinϕ die transversale Beschleunigung am Ort der Emission, und vm die Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums am Ort der Emission ist. Qed.

 

Für diese (erste) Lösungsmöglichkeit können wir, da wir eine hergeleitete, genaue Formel für den coriolischen Delta-Lambda-Effekt haben, aus den Meßergebnissen der bisherigen sechs Flybys die dann erforderliche Abnahme der Mitführung des "Äther"-Mediums berechnen.

 

Hierzu formen wir den Parameter vm in der Formel für die transversale Beschleunigung bt des "Äther"-Mediums

bt= vm²/(6,37E6+H)/cosβbg *sinβbg*sinϕ

etwas um:

Die Rotations-Geschwindigkeit vm des von der rotierenden Erde mitgeführten "Äther"-Mediums in der Höhe H des Perigees muß entsprechend der nach außen hin abnehmenden Mitführung abnehmen. Die Rotations-Mitführungsparameter sind nicht bekannt, also ist auch die Abnahmekurve von vm in Bezug zur Höhe H, bzw. in Bezug zur Entfernung von der Erdoberfläche, nicht bekannt.

Wir wissen auch nicht, mit welcher Geschwindigkeit vmeo das "Äther"-Medium an der erdoberfläche mitgeführt wird. Wenn die Erde am Äquator mit 463 m/s rotiert, könnte dort in Höhe H=0 auch ein vmäeo von erheblich weniger als 463 m/s vorhanden sein. Nach dem folgenden empirischen Kurvenbild wäre vmäeo etwa 0,9325*464=432,7 m/s (siehe unterste Zeile in der folgenden Excel-Tabelle), und die Abnahme beginnt dann schon etwa 500 km unterhalb der Erdoberfläche.

Deshalb fügen wir der Formel für vm noch den Abminderungs-Faktor  af(H) hinzu, welcher die Abnahme von vm mit zunehmender Höhe H berücksichtigen soll. Wir setzen in erster Näherung

vm= vmerde*af(H)=vmäquatorebene*cosβbg*af(H).

vmä=maximale Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums in der Äquatorebene. vme=maximale Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums in der Erde senkrecht unter dem Perigee.

Da wir die Funktion von af(H) noch nicht kennen, ermitteln wir erstmal empirisch anhand der bisherigen Flyby-Daten die Funktionswerte von af(H) am Ort des jeweiligen Perigees für die einzelnen Flybys, und sehen dann nach, ob diese af(H)-Werte eine physikalisch plausible Abminderungskurve ergeben.

 

Hierzu ersetzen wir zunächst in der Formel den Parameter vm durch

vm= vmä*cosβbg*af(H).

 

Somit ergibt sich mit vsm ~ = v für den coriolischen Delta-Lambda-Effekt die Formel

"RG" = ± 2 *vsm * vm²*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)/cosβbg *sinβbg*sinϕ

 =±2*v*(vmä*cosβbg*af(H))²*D²/λ/(6,37E6+H*1000)/cosβbg*sinβbg*sinϕ  = ±2*v*vmä²*cosβbg*af(H)²*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)*sinβbg*sinϕ

Diese Formel läßt sich auch umformen zu

"RG" = ±2*v*vmä*vme*af(H)²*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)*sinβbg*sinϕ 

oder zu

"RG"= ±2*v*vmä*vm*af(H)*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)*sinβbg*sinϕ .

 

Zur empirischen Ermittlung der af(H)-Funktion in der folgenden Excel-Tabelle verwenden wir die Formel

"RG" = = ±2*v*vmä²*cosβbg*af(H)²*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)* sinβbg*sinϕ

Mit vmä=464 m/s und einem mit  λ=0,03 m gewählten, mittleren Wert für λ setzen wir in diese Formel nun die einzelnen Flyby-Daten ein und ermitteln daraus die Funktionswerte für die Abminderungsfunktion af(H) von vm.

Die Winkel ϕ, deren Werte ich im Internet nicht gefunden habe, habe ich selbst berechnet aus den im Internet gefundenen αi, αo, δi, δo Angaben, und zwar mithilfe des ausgezeichneten Programms „Archimedes Geo3D“, Version 1.3.8, von Andreas Goebel.

Die empirischen af(H)-Werte ergeben sich wie folgt aus

"RG" = ±2*v*vmä²*cosβbg*af(H)²*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)*sinβbg*sinϕ


Galileo2:

vsm=~v=14080, H=303 km, D=H/c=0,001 s, βbg=(-)33,76°, ϕ= - 25,57°

-0,0046 =2*14080*464²*cos33,76*af(H)²*(303/300000)²/0,03/(6,37E6+ 303*1000)*sin33,76*sin-25,57=-0,0062*af(H)²

af(H)² =-0,0046/-0,0062=0,742

af(H)=0,861

 

Near :

vsm=~v=12739, H=539 km, D=H/c=0,0018 s, βbg= 32,95°, ϕ= 68,43°

0,01346=2*12739*464²*cos32,95*af(H)²*(539/300000)²/0,03/(6,37E6+ 539*1000)*sin32,95*sin68,43=0,03626*af(H)²

af(H)² =0,01346/0,03626=0,3712

af(H)=0,609

 

Galileo 1 :

vsm=~v=13740, H=960 km, D=H/c=0,0032 s, βbg= 25,29°, ϕ= 28,05°

0,00392=2*13740*464²*cos25,29*af(H)² *(960/300000)²/0,03/(6,37E6+ 960000)*sin25,29*sin28,05=0,050*af(H)²

af(H)² =0,00392/0,050=0,0784

af(H)=0,280

 

Cassini:

vsm=~v=19026, H=1175 km, D=H/c=0,0039 s, βbg=(-)23,57°, ϕ= - 170,09°

-0,002=2*19026*464²*cos23,57*af(H)² *(1175/300000)²/0,03/(6,37E6+ 1175000)*sin23,57*sin-170,09=-0,035*af(H)²

af(H)²=-0,002/-0,035=0,0572

af(H)= 0,239

 

Rosetta I:

vsm=~v=10517, H=1956 km, D=H/c=0,0065 s, βbg= 20,19°, ϕ= 29,29°

0,0018=2*10517*464²*cos20,19*af(H)² *(1956/300000)²/0,03/(6,37E6+ 1956000)*sin20,19*sin29,29=0,122*af(H)²

af(H)²= 0,0018/0,122=0,01475;  

af(H) = 0,121

 

Messenger:

vsm=~v=10389, H=2347 km, D=H/c=0,0078 s, βbg= 48,79°, ϕ= 0,43°

0,00002=2*10389*464²*cos48,79*af(H)² *(2347/300000)²/0,03/ (6,37E6+ 2347000)*sin48,79*sin0,43=0,00389*af(H)²

af(H)²= 0,00002/0,00389=0,00514;  

af(H)= 0,0717

 

Rosetta III: vsm=~v=13340, H=2483, D=H/c=0,00828 s, βbg=-8,14°, ϕ=23,09

0,00001=2*13340*464²*cos8,14*af(H)² *(2483/300000)²/0,03/(6,37E6+ 2483000)*sin8,14*sin23,09=0,0814*af(H)²

af(H)²= 0,00001/0,0814=0,00012;  

af(H)=0,011

   

Galileo2    0,861

Near          0,609

Galileo1     0,280

Cassini       0,239

Rosetta1     0,121

Messenger 0,0717

Rosetta3    0,011

Rosetta2    0,000

 

Mit Hilfe von Geogebra und Excel ergibt sich so die empirische Abminderungs-Funktion, wie sie im folgenden Kurven-Bild dargestellt und physikalisch plausibel begründet ist:

Bild Flyby af(H)-Kurve02b.jpg

Die empirisch festzustellende stärkere Abminderung der Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums im Höhenbereich von 2100 bis 2600 km paßt gut zu der - den hier abgehandelten Delta-Lambda-Effekten zugrundegelegten - Kombination von Emissionstheorie und "Äther"-Theorie, bei der die physikalische Wirkung des "Äthers" von den elektrischen Feldern der in den Materiemassen enthaltenen Ladungen erbracht wird. Demnach kann die Rotationsabminderung zweigeteilt sein, und zwar in eine Abminderung der Rotation des rotierenden irdischen, erde-eigenen Massenfeldes (abgebremst durch das außerirdische, "ruhende" Feld der Universumsmasse), und in eine Abminderung des rotations-mitgeführten Teils des außerirdischen Massenfeldes. Hierbei sind zwei unterschiedliche Funktionen, die eine in der Innenzone, die andere in der Außenzone, wie beobachtet, zu erwarten.

Das physikalische Prinzip für diese zweistufige Abminderung läßt sich im folgenden Satz beschreiben:

Zwischen dem Wirbel des erde-eigenen "Äther"-Mediums und dem "Bremswirbel" des ruhenden Weltraum-"Äther"-Mediums bildet sich ein Geschwindigkeits-Niveau, das für den Erdwirbel das "ruhende" Bremssystem ist, und für den Weltraum-"Äther"-Wirbel das rotationserzeugende System ist.

 

Die hergeleitete Formel

"RG" = ±2*v*vmä²*cosβbg*af(H)²*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)*sinβbg*sinϕ

bzw.

"RG" = ±2*v*vmä*vme*af(H)²*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)*sinβbg*sinϕ 

bzw.

"RG"= ±2*v*vmä*vm*af(H)*D²/ λ /(6,37E6+H*1000)*sinβbg*sinϕ

 

liefert dann zusammen mit der empirisch ermittelten und plausibel physikalisch begründeten Abminderungsfunktion

af(H)=0.4405 - 0.4405*tanh(0.0021x - 1.245) +0.0595 - 0.0595*tanh(0.008x - 18.9)

innerhalb der Meßgenauigkeit mit den Beobachtungen übereinstimmende "RG"-Ergebnisse, wie aus folgender Excel-Tabelle ersichtlich.

Bild FlybyExcel02b.jpg 


Die insoweit hergeleitete Flyby-Formel wird durch diese – als erste Näherung anzusehende – Abminderung der Rotations-Mitführung bestätigt.

Dabei habe ich in Unkenntnis der jeweiligen genauen Frequenz für alle Flybys näherungsweise eine Funksignal-Wellenlänge von λ=0,03 m angenommen, ebenso eine gleiche Abminderung der Rotationsmitführung am Pol wie am Äquator. Insofern sind mehr oder weniger geringfügige Änderungen möglich. Ich darf und muß hier noch dokumentieren, daß meine wiederholten Anfragen an das DLR und die ESA bezüglich der bei Rosetta verwendeten Frequenz bzw. Wellenlänge λ ignoriert worden sind. 

 

Wie aus der Abminderungskurve und der Excel-Tabelle ersichtlich, gibt es  bei Galileo 1 und 2 und bei Cassini innerhalb der Meßgenauigkeit liegende Abweichungen. Derzeit, insbesondere bei nur ungenauer Kenntnis der λ-Werte, kann nicht ausgeschlossen werden, daß diese Abweichungen auf einen hier noch nicht berücksichtigten Effekt bei der Abminderung der Rotationsgeschwindigkeit zurückzuführen sind.

Unter der Annahme, daß die Meßergebnisse der bisherigen Flybys alle zu etwa 100% genau sind, kann deshalb eine zweite Näherung bei der Abminderungsfunktion wie folgt ermittelt werden:

In diesem Fall sind also die Abweichungen ganz oder teilweise auf einen hier noch nicht berücksichtigten Effekt bei der Abminderung zurückzuführen. Dieser besteht dann darin, daß die rotierende Erdmasse nicht nur ihr eigenes "Äther"-Medium mitrotieren läßt, sondern direkt – und nicht nur indirekt über den Erdwirbel – auch einen Wirbel im Weltraum-"Äther" erzeugt, der dann den Erdwirbel entsprechend weniger bremst. Diesen verringerten Bremseffekt durch einen den Erdwirbel direkt überlagernden – und ihn nicht nur am Außenrand abbremsenden – Weltraum-"Äther"-Wirbel erfassen wir hier in ausreichender Näherung mit einer weiteren, dritten tanh-Funktion, mit der das Niveau zwischen Erdwirbel und Weltraumwirbel im Überlagerungsbereich entsprechend angehoben wird, wodurch sich die Rotationsgeschwindigkeit entsprechend der verringerten Bremswirkung erhöht.

 

 

Fortsetzung folgt.


 

 

Im Moment bereiten wir die Inhalte für diesen Bereich vor. Um Sie aufgewohntem Niveau informieren zu können, werden wir noch ein wenig Zeit benötigen. Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Zur Startseite  Eine neue kopernikanische Revolution